Durch die Zeit

Monat: März, 2014

Krebs (3)

Aus verschiedenen Gründen muss das jetzt etwas kryptisch bleiben, aber bei dem einen habe ich eine Verschwiegenheitsverpflichtung unterschrieben und bei dem anderen gebietet es schlichtweg der Anstand.

Kurz: Ich habe es gerade mit zwei Menschen zu tun die Krebs haben. Ich weiß nicht einmal, an welchem Krebs sie erkrankt sind, ich weiß nicht einmal, welche Heilungschancen bestehen, wenn sie bestehen. Und ich ertappe mich immer wieder dabei, sie konkret fragen zu wollen und bin froh, dass ich mich jedes Mal wieder zurückrufen kann. Denn ich glaube, wenn ich wüßte, dass Person A. wahrscheinlich unheilbar erkrankt ist und Person B. wahrscheinlich nicht, würde meine Reaktionen, meine Mails unterschiedlich ausfallen. Und ich weiß nicht, ob ich damit A. oder B. einen Gefallen tun würde. Ob ich jetzt A. oder B. einen Gefallen tue, weil ich die Krankheit bei beiden als schwer klassifiziere, sei auch dahin gestellt, aber nach meiner Erfahrung bin ich davon überzeugt, dass eh jeder an das Schlimmste denkt, wenn die Diagnose Krebs heißt.

Chronobiologisches Weltbild

Ganz vergessen gestern meine Triade gegen die Sommerzeit los zu werden. Denn wenn man wie ich ein chronobiologisches Weltbild hat, was mit dem kopernikanischen – und einigen anderen – harmonisiert, dann ist diese alljährliche zweimalige Zeitumstellung eine fast schon Folter zu nennende körperliche Verletzung. Zumindest ich, als Eule, werde jetzt wieder bis zu fünf Wochen brauchen, in den neuen Rhythmus zu kommen, wo es mir doch an sich schon schwer genug fällt, mich mit dieser frühen Gesellschaft zurecht zu finden. D.h., ich werde die nächsten Wochen vermehrt und Schlafstörungen leiden und mehrfach in irgendwelchen Unterzucker komme, weil dann, wenn es die Pausenzeit zum Essen gibt, ich keinen Hunger habe.

Und ich wiederhole das wirklich Jahr für Jahr!

Und interessant, wenn man andere fragt, vorallem wenn die Zeit wieder zurückgedreht wird, dass viele dann von der „normalen“ Zeit sprechen.

Und das ist jetzt keine männliche übertriebene Sensibilität – man muss nur im Netz mal Chronobiologie eingeben und stößt sofort auf ausreichende Begründungen, warum das für den Menschen wirklich einfach nur eine Körperverletzung darstellt.

Die Maßnahme (13)

Erwartungen an diese Woche: Nicht vorhanden.

Sätze zerkauen ist angesagt. Spaß macht es keinen, interessant ist es irgendwie auch nicht, und von Spannung ist auch nichts zu sehen.

Der Schulungstag ist noch keine 38 Minuten alt – und ich fühle mich schon, als säße ich einen halben Vormittag da.

J.J. Cale für nach dem Mittagessen – nein? Schon wieder Clapton mit Cocain. Aber der Rest der Zeit dröhnt so gar nicht. Da kann man nur irgendwie schlecht drauf kommen, denn die Basics, die der Herr Lehrer meint vermitteln zu müssen sind jetzt wirklich Basics, die man eigentlich wissen kann. Unterschied Bericht zu Kommentar. Nun, dann haben wir es halt noch einmal gehört, prüfungsrelevant ist es ja eh nicht.

Man müsste echt mal die Zeit messen, die mit Ladeproblemen oder sonstigen technischen Störungen (auch wenn sie vor dem Computer sitzen), vergeht.

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Innerer Konflikt

Als das Fischbrötchen heute morgen im Magen auf den Restalkohol stieß, da vertrugen sie sich gar nicht.

Jetzt warte ich noch ein bißchen und versuche dann eine Kleinigkeit zu essen.

2 – 100/100

Zweite Bausteinprüfung bestanden. Aber wem das nicht möglich war, der sollte wirklich erwägen, die Maßnahme sofort abzubrechen.

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Geht doch!

Das gibt es also auch noch. Gestern tickerte mich I. an, der über A., einen sehr, sehr entfernten Bekannten von mir, erfahren hat, dass ich Aktphotographie mache. Gestern Abend dann noch ein paar wenige Mails hin und her. Heute kam er vorbei, damit wir uns etwas kennen lernen, die notwendigen Dinge besprechen. Für morgen ist das Shooting angesetzt.

Wie viele gängige männliche Vornamen mit I. gibt es eigentlich? Mir will nichts einfallen außer Ingo – und der von heute, aber gängig ist der Vorname mit Sicherheit nicht.

Alt und bewährt

Irgendwann in der 8. oder 9. Klasse zitierte der nicht nur rothaarige, sondern auch kraushaarige Stefan K. – womit ich jetzt seinen Nachnamen auch noch schön untergebracht hätte – über Tage angeblich seinen Bruder mit dem Spruch: „Die Sonne scheint auf meinen Penis / schee is“.

Es ist wirklich schön, wie ich heute es das erste Mal in diesem Jahr erfahren konnte.

Erste Worte

Bin ja gerade auf einem Bernhard-Trip. Und ich bin mir sicher, wenn Bernhard über meine Maßnahme hätte schreiben müssen, dann hätte er sie als „Zeitvernichtungsmaßnahme“ bezeichnet. Und ich würde ihm nicht widersprechen, denn was ich mir heute anhören durfte, grenzte schon leicht an Folter, oder wie der Trainer in diesen Fällen immer zu sagen weiß: „Nein, das ist nicht Folter, sondern nur eine scharf Befragung“. Ich lerne also gerade – hört!, hört! – dass man den Nominalstil als Journalist vermeiden sollte, dass Nebensätze arg, arg böse sind (also so wie die USA), Fremdwörter noch viel, viel böser (also Iran oder so), das Sätze maximal 20 Wörter haben dürfen – uups, wie konnte ich gerade gegen diese Pflicht verstoßen? – und überhaupt: Hauptsache einfach. Ich hab‘ fünf Jahre in dem Job erfolgreich gearbeitet … und ich konnte mich heute heißer tippen, um immer wieder nur den einen Satz einzubringen: „Ausnahmen bestätigen die Regeln!“

Das Besondere heute aber war ein technischer Defekt, so dass alle Schüler in meinem echten Raum vom Internet abgeschnitten waren und plötzlich nicht mehr mit ihren virtuellen Klassenkameraden kommunizieren konnten sondern mit den Menschen, die leibhaftig neben einen sitzen. Nach elf Tagen richtete also mein Nachbar zur linken den ersten (!) Satz an mich.

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