Durch die Zeit

Monat: April, 2014

Nachtrag zu: Die Maßnahme (33)

Den dort erwähnten „netten Arsch“ kenne ich schon seit zwei, drei Jahren, wie mir gerade überfallsmäßig einfällt. Im Winter, wenn ich dann Straßenbahn fahren musste, stand er nämlich immer auch am gleichen Bahnsteig. Und mich hat immer schon gewundert, wie jemand so hübsch, wenn nicht gar schön sein kann, aber zugleich so was von langweilig wirkt. Er ist mir auch nur deswegen aufgefallen, weil er heute Morgen wirklich meinte mir die Vorfahrt nehmen zu können – worauf ich mich ja nie einlasse – und er, wohl leicht in seiner Männlichkeit frustriert, einen halben Kilometer später beweisen musste, dass er (scheinbar) mehr in den Beinen hat – und mich überholte. OK, ich war sicherlich schon mal fitter, aber noch bin ich Herr meiner geistigen Kräfte und der Erfahrung. Also guckte er dann schon etwas blöd – und ich hab‘ das gesehen – als ich an ihm 400 Meter später locker vorbeizog, weil er so brav war und wegen eines hirnamputierten Autofahrers bremste, während ich links vorbei bin und dem Deppen in der Blechkiste noch ein herzliches „Arschloch“ in die Fensterschreibe brüllte. Patt-Situation dann an der Ampel, kurzer Blickkontakt – unklar, ob man grinsen sollte oder cool tun – und ich geb’s einfach zu: Ich hab dann genau den Moment gezögert, dass er vor mir in den Pedalen war. Also die anderen drei Standradfahrer überholt und ich schön eine etwas längere Strecke hinter ihm her, also mein Vorder- an seinem Hinterrad – und immer schön gedrängelt, mal gehustet und so, damit ihm klar war, dass er noch ’nen Zacken zulegen muss, wenn er die Blamage nicht erleben will, dass ich ihn wieder überhole. Und er hat sein bestes gegeben.

Beim Radfahren bin ich echt so was von hetero – überholen darf man mich nur, wenn ich das will (oder einsehen muss, dass ich gegen ein 3.000-Euro-Rennrad mit einem Typen drauf, der jede Woche 1.000 km fährt, keine Schnitte habe). Noch kriege ich jeden, der es wagt – und dieses ’noch‘ möchte ich bis zum nächsten Geburtstag aufrechterhalten. Dann, ja dann werde ich das ein oder andere einsehen müssen – und es wird schwer, richtig schwer werden.

 

Die Maßnahme (33)

Einem nettem Arsch auf dem Rad heute Morgen gefolgt, angekommen und die Stimmung war plötzlich im Eimer.

Muss mich heute zum ersten Mal richtig konzentrieren.

Kleingruppenarbeit etwas zäh heute, keiner will so richtig. Aber jedenfalls besser als die ersten 31 Tage.

Nein, sie tut es nicht

Nächstes Jahr werden es dann 30 Jahre sein, dass mein ältester Bruder bei einem Verkehrsunfall umgekommen ist. Heute sind es 29. Und ich vermute, ein weiteres Jahre wird den Umstand nicht ändern, dass ich immer sehr, sehr froh bin, wenn der 30.4. wieder hinter mir liegt. Dieser Schock bleibt einfach. Denke, da kann man durchaus auch von Traumatisierung sprechen, wenn ich das letztens richtig verstanden habe. Viele andere Tode hat man ja kommen sehen, wegen Krankheit oder Alter. Der jeweilige Tag ist zwar meist auch dann überraschend, und man ist traurig und vielleicht entsetzt und es ist wie ein kleiner Schock, aber dieser Tode ‚funktionieren‘ einfach anders. Die Psyche hat ein paar Chance mehr, ihn dann zu verarbeiten, einzuordnen – aber so?

Und wenn ich dann diese Unglücksfälle im Fernsehen sehe, die Katastrophen u.s.w., dann frage ich mich immer, was hat das für Spätfolgen in den Familien, manchmal ja auch in einer Gesellschaft? Und denkt heute noch ein Schwein daran, um da Unterstützung zu leisten? Wie viele Jahre ist der Tsunami jetzt her? Wann wurde das letzte Mal um Hilfe gebeten? Mag sein, dass behauptet wird, die materielle Not sei gelindert ist (was sie definitiv nicht ist) – doch was ist mit der seelischen?

Man mag mir sagen was man will, aber in dieser scheinbar ‚aufgeklärten‘ Gesellschaft ist neben schwulen Fußballspielern der Tod das größte Tabu. Selber über Kinderpornographie wird in der Zwischenzeit mehr gesprochen und geredet, da ist richtig etwas in Gang gekommen und tapfer wird gegen Vorurteile gekämpft. Aber aktive schwule Fußballer kann es nicht geben und der Tod ist ein Thema für den Herrn Pfarrer bei der Beerdigung für die knappe Stunde. Danach …

Erkenntnis des Tages

Je älter man wird, desto jünger werden die anderen.

*schluck*

Berührt mich gerade echt sehr. Eben ein Mail von einer mir fremden Frau bekommen im Rahmen meiner freiwilligen Tätigkeit, der ich dieser Tage geschrieben habe.

Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so eine warmherzige Nachricht bekommen habe.. und das, obwohl Sie vollkommen fremd sind.

Und es berührt mich deswegen, weil ich eigentlich kaum etwas schreiben konnte, eigentlich nur im Nebel stochern konnte. Und – ich gebe es zu – es tut gut, auch mal ein Lob zu bekommen, denn oft wird dieses Engagement als „selbstverständlich“ angesehen, weil die wenigsten wissen, dass wir es freiwillig und unentgeltlich machen.

Ich wiederhole es gerne!

FC Bayern verliert. Gut so!

Noch ein Ups für heute

Nach längerer Unterbrechung mal wieder die 14-tägige Laberrunde. Hätte ja schon gerne gefehlt, denn das ist  ja meist auch so was wie gestohlene Zeit.

Am Ende haben wir uns schon etwas verwundert umgeschaut und gefragt, was denn in der Zwischenzeit passiert ist. Es war eine völlig andere Gruppe auf einmal, sehr locker, sehr leicht, sogar mit Witz (was es bisher noch nie gegeben hatte). Selbst D. hatte sich beteiligt – das hatte es auch noch nie gegeben.

Die Maßnahme (32)

Heute Beginn Block Nr. 8. Neuer Lehrer. Etwas arg spät aufgestanden, etwas gehetzt gerade noch pünktlich an den Computer. Erste Meldung des Tages: „Wir starten um 8:15“. Ab Morgen also nochmals 5 Minuten länger im Bett. Wenn jeder neuer Kurs 5 Minuten draufgibt, starten wir beim letzten um 8:40 – eine angenehme Zeit.

Das ist doch ein Scherz, oder?!?

Der Herr Lehrer stammt diesmal aus Dresden, ist angeblich 33.

Nein, scheinbar kein Scherz! Es geht einfach nur so weiter. Für die Vorstellungsrunde wird gebeten, als erstes seinen Namen zu nennen! Dann ruft der Herr Lehrer nacheinander jeden einzelnen auf – namentlich!

43 Folien stehen für heute auf dem Programm. Ich befürchte nur noch das Schlimmste.

Lernfeldorientierter Unterricht – so, so. Daher am Ende keine Klausur, sondern Arbeitsgruppenbewertung über die gesamte Woche.

Ups – sollte sich eine Überraschung anbahnen? Der Herr Lehrer hat eine Übungsaufgabe zusammengebaut, die wir in einer Kleingruppe – nun ja, wir sind sieben – über die gesamte Woche zu bearbeiten haben. Klingt jetzt wirklich nicht uninteressant und verspricht mal einen etwas höheren Praxisanteil als das „ich-lese-von-der-Folie-vor“.

Festgehalten werden kann überraschenderweise: Die Gruppenarbeit hat richtig Spaß gemacht, auch wenn wir ein Mitglied in der Gruppe haben, die einem das Leben wirklich schwer und die Nerven dünn macht – doch: Gemeinsam sind wir stark.

Jeder bekommt heute ein Bonbon, wohl zur Motivation. Ist auch notwendig – denn das ist jetzt die gefühlte 832. Präsentation in den 32 Tagen.

Brillenschlange

Seit vier oder fünf Jahren kann ich wegen notwendigen Operationen an beiden Augen keine verschiedenen Schärfen mehr einstellen sondern sehe nur auf 80 cm scharf. Daher habe ich eine Gleitsichtbrille, die dieses Manko ausgleicht und mich zwingt, den Kopf manchmal so blöd zu halten – was dazu führt, dass ich Museen nur noch ungern betrete.

Erst heute ist mir aufgefallen, dass ich die Brille in der Wohnung eigentlich nie trage – sondern nur zum Essen. Denn essen ohne Brille geht gar nicht.

Diese Überlegungen stelle ich an, als ich ohne Brille heute im Supermarkt einkaufen war, und wohl ein leicht debiles Bild abgegeben habe. Denn die Regale, wo die Produkte stehen, habe  ich zwar  zielstrebig ansteuern können, aber die Produktsuche gestaltete sich dann doch etwas komisch, weil ich dann teilweise Regale auf den Knien abgerobbt bin.

Ich versuche es zu glauben!

Aber so wie ich Sie einschätze, müssen Sie sich über Ihre Zukunft keine Gedanken machen. Es braucht oft nur ein wenig Geduld, bis sich
das Richtige findet.

 

Die Maßnahme (31)

*zitter* heute ist Bausteinprüfung! Im Ernst: Wir dürfen die Unterlagen benutzten, wir dürfen das Internet benutzen, wir haben 120 Minuten Zeit für 15 erwartungsgemäß einfache bist einfachste Fragen – und die Panik bei einigen kann man im Chat ablesen sowie an ihren Stimmen hören. Hallo, dass ist jetzt die siebte Pipi-Prüfung! Äh, wo sind eigentlich die Ergebnissen der letzten?

Heute besonders zwei Klassenkameradinnen, die auch alles und jedes nachfragen müssen, weil sie die wenigen Inhalte immer und immer wieder durcheinanderbringen. Ich werde durch diese Maßnahme irgendwie immer bösartiger: Ich stelle mir beide blond vor.

Die Antwort von Frage 7 war der Inhalt von Frage 9, Inhalt der Frage 4 war die Antwort auf Frage 15 und Fragen 1, 4 und 15 waren eh irgendwie recht identisch. Das verwirrte dann schon, so dass ich fürs Kopieren von den Folien ins Dokument 70 Minuten brauchte.

Das sag ich, seit ich 7 Jahre alt bin

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Und ein paar Jahre später bekomme ich, naturgemäß, von Thomas Bernhard Unterstützung, der im „Der Keller“ von der Schule ja immer nur als „Geistesvernichtungsanstalt“ spricht.

Und das Tüpfelchen auf dem i: Das Schild hängt an meiner alten Grundschule!

Ein Plus

Die etwas arg ungläubigen Reaktionen der Familienmitglieder auf die Tatsache, dass ich nicht mehr rauche. Meiner Schwester ist es nach zwei Tagen als erste aufgefallen. Immerhin. Als ich das letzte Mal aufhörte zu rauchen, dauerte es drei oder vier Besuche, bis sie es realisiert hatten, diesmal reichte einer. Und wie Mütter halt so sind, es wird honoriert und das Zuggeld fällt deutliche höher aus.

Scheint echt so

In der Heimat. Wie üblich einkaufen, dann eine Rote auf dem Markt, später sogar noch einen Kaffee vor den Rathäusern. Und dann irgendwann die Ahnung der einzige zu sein, der Hochdeutsch kann.

Die Maßnahme (30)

Mal wieder einen Sprungtag.

Und die nächste Power-Point-Präsentation steht an, d.h., es wird wieder gelabert und gebeten, das gerade eben Gesagte zu wiederholen und sich mehrfach versichert, was nun prüfungsrelevant ist und was nicht … und mir hätte eine Stunde Schlaf länger wirklich gut getan.

28 Minuten für den ersten Punkt auf der ersten Folie. Es kommen noch sechs Punkte und weitere sieben Folien.

Sprache der Ewigkeit

Nicht, dass ich manchmal auch gerne und viel rede. Nicht, dass ich einem gepflegtem Gespräch aus dem Weg gehe.

Aber heute hatte ich 7 Stunden einen Nassel auf dem Ohr und dann musste ich noch in die 6-wöchige Laberrunde, die dann statt 90 gleich 120 Minuten dauerte.

Und jetzt genieße ich einfach das Schweigen. Nachher vielleicht noch eine kleine Runde Musik, aber – und woher stammt jetzt bloß das Zitat – „Der Rest ist Schweigen“.

Die Maßnahme (29)

Aha, 96 dpi – die Erkenntnis des Tages, bisher. OK, da bin ich jetzt ungerecht. Das weiß man im Grunde echt nur, wenn man sich mit Photographie beschäftigt. Fragt sich nur, was das Thema beim jetzigen Baustein zu suchen hat. Aber heute rege ich mich irgendwie nicht auf, bin gerade dabei einen Text zu setzen.

Die hinten links, die immer gerne in „Zalando“ stöberte, ist gerade mir ihrem Kurs fertig geworden und gibt ne Runde Negerküsse aus. Als sie „Tschüss“ sagte erwidern alle ihren Gruß – dass hat es bisher noch nicht gegeben.

In der Mittagszeit niemanden mit Bier gesehen, dafür schwangere Frauen in einer Zahl, dass man sich um den Fortbestand des deutschen Volkes wohl doch keine Sorgen machen muss.

Es ist heute der 29. Tag – und ich lerne, in der letzten Stunde, zum ersten Mal wirklich etwas! Und das macht Spaß! Gott, wie glücklich müssen sich die anderen fühlen, die jeden Tag Neues lernen?

FC Bayern verliert

Gut so!

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Ich mag es einfach!

Wo er Recht hat …

Aus irgendwelchen Gründen, die jetzt wirklich nicht wichtig sind, heute kurz den Intendanten getroffen. Trotz Bart hat er mich dann nach einigen Minuten erkannt und war dann so nett sich zu erkundigen, ob ich denn schon was Neues hätte. Seine Antwort auf mein ‚ich-bin-nach-wie-vor-am-suchen‘ war ehrlich und korrekt, hat mich dann im Zusammenhang mit diesem echt verfickten Tag so was von abkacken lassen. Er meinte nämlich nur: „Scheiße!“

Die Maßnahme (28)

Wecker morgen umstellen. Aus nicht bekannten Gründen wird in dieser Einheit immer 10 nach 8 begonnen.

Mittwochs läuft der Virenscan, d.h. die erste Stunde ist surfen nicht möglich, Lernplattform funktioniert auch nicht, daher keine Mails mit N. – und der Hr. Lehrer wiederholt und wiederholt und wiederholt … Es ist schon erstaunlich, mit wie vielen Worten man so wenig sagen kann.

Eine Mail kann eine Signatur enthalten – was gestern einigermaßen hoffnungsvoll begann, stürzt gerade ins Bodenlose. Ich empfinde das wirklich als eine Beleidigung.

In der sonnigen Mittagspause überraschend viele mit Bier in der Hand gesehen. Alkohol als Lösung? Mit ein paar Bier würde das den Spaßfaktor etwas erhöhen, aber es müsste dann doch wiederum so viel sein, dass ich dann Sorge haben muss, wie ich nach Hause komme. Ist also auch keine Lösung.

Unfair ist das schon. Während die rechts und links von mir, die vor und hinter mir echt malochen müssen, sitze ich wie die Spinne in der Mitte und langweile mich über Pseudoinhalte von erschreckender Belanglosigkeit. Und immer mehr stellt sich heraus, dass ich an zwei zukünftige Blöcke á zehn Tage auch keine große Erwartungen stellen darf. Zeitgleich mit N. frage ich mich (mal wieder), warum ich hier die Zeit absitze. Es ist halt das Stück Papier am Ende, was zählt. Jetzt würde mir kein Arbeitgeber glauben, dass ich das alles kann, habe ich doch nirgends ein Zertifikat vorzuweisen und es zählt ja nur das Papier. Vielleicht sollte ich mich hier einfach als Trainer bewerben? Aber dafür hab‘ ich auch (noch kein) Zertifikat – was für ein Teufelskreis!

xp zu 7, nicht zu 8

‚Meinen‘ Computerhändler habe ich heute zum dritten Mal in sieben Jahren gesehen. Meinen Großen ja geschrottet, als ich Windows 7 installieren wollte, wie es aussieht, war der Arbeitsspeicher einfach zu klein. Und immer tun wir so, als seien wir beste Freunde und hätten uns erst vorgestern zum letzten Mal gesehen. Und immer tut er so, als wüßte ich genauso wie er Bescheid über den SSD-Port an der was-weiß-ich-auch-was-immer. Ich nicke dann nur und mache da weiter, wo ich aufgehört habe – und interessanterweise sind nach 25 Minuten alle Fragen geklärt. Ich weiß nun, welche Vorteile SSD hat (und das es das Einfachste und auch in dem Fall das Preiswerteste ist, um dem Computer geschickt aufzurüsten), er weiß, was er zu installieren hat und warum die Schülerlizenzen OK gehen.

Ganz vorsichtig habe ich ihn als Fachmann gefragt, wie es mit Windows 8 steht, was ich in dem äußerst billigen Pakte mitgekauft habe. Da haben wir interessanterweise sofort verstanden, weil wir einer Meinung waren: Mist!

Rechereabfall

Meine Homepage rangiert angeblich auf Platz 1.459.535 deutschlandweit und sollte ich beabsichtigen sie zu verkaufen, dann wäre, laut Internet, 381,59 Euro ein fairer Preis.

Die Maßnahme (27)

Heute Nacht geträumt, dass der neue Lehrer „SAB“ heißt und gegen drei Uhr morgens schon die ersten Übungsaufgaben eingestellt hätte, was mich insofern nervte, dass drei gleich wieder die ersten nervigen Fragen stellten. Naturgemäß auch deswegen schlecht geschlafen.

Am Ende des Tages werde ich 1/3 der Maßnahme, dieser bisherigen Zeitvernichtungsmaßnahme hinter mich gebracht haben.

Erster Lichtblick: In zwei Wochen machen wir WordPress!

Die wievielte Vorstellungsrunde ist das jetzt? Die vierte. Aber es gibt einen kleinen Unterschied: Der Hr. Lehrer, diesmal aus Mainz zugeschaltet, interessiert sich wirklich und fragt nach – und so dauert es extra lang.

Aber er gibt uns nicht die „Moderatoren-Rechte“, so dass der Chat mit N. ausfallen muss. Wir behelfen uns halt mit Mails.

Erste gruppendynamische Prozesse? Unterschwellig? Es scheint so eine Art Teilung zu geben. Mal sehen.

Was WordPress betrifft, wenn ich das zwischen den Zeilen richtig verstanden habe, sollte ich sofort meine Vorfreude massiv bremsen.

ZT

Ich hab‘ hin und her überlegt, aber mich dann doch entschlossen, ZT ‚alleine‘ zu lesen und hier nicht darüber regelmäßig zu bloggen. Ne reine Nacherzählung der Geschehnisse ist jetzt einfach zu langweilig, denn auf den ersten 60 Seiten sind die vier gerade mal über ein Stück Acker gelaufen und die beiden Frauen waren schwimmen, und alles andere würde mir einfach zu viel Zeit kosten, da man mit (ausführlichen) Zitaten arbeiten müsste. Und die abzutippen dafür fehlt mir echt die Zeit (und sicher auch dann die Nerven). Die besten Begriffe aufzuschreiben ist nun auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, also werde ich erstmal gar nix tun.

60 Seiten habe ich bisher geschafft über ein langes Wochenende. Wenn ich konzentriert lese, schaffe ich in einer Stunde 10 Seiten, aber länger als 1,5 Stunden am Stück kann ich ZT nicht lesen, weil da gibt es nichts, wo das Auge mal huschen kann.

HB-Männchen

Anstrengender Traum, in dem ich mit anderen in einer Klasse sitze und immer jemand Dinge fragt, die nicht zum Thema gehören oder zu spezifisch sind. Aufgewacht an die aktuelle Situation denken müssen, die mich auch sofort wie ein HB-Männchen in die Luft gehen lässt, wenn ich davon erzähle. Nun setze ich die Hoffnung auf einen traumlosen Mittagsschlaf.

Mensch und Technik

  1. Heute zusammen mit meinem „Mann“ grandios gescheitert, die Heckklappe eines Smarts zu öffnen. Den Schalter zum öffnen und schließen zwar intuitiv gefunden, aber dass die Heckklappe zweigeteilt ist, auf dass sind wir erst dann gekommen, als wir den Kofferraum gar nicht mehr brauchten.
  2. Bogenschießen ist nun nicht gerade die neuste Technik, aber hat richtig Spaß gemacht mit nem echten Bogen zum ersten Mal die Pfeile fliegen zu lassen. Und der große Bogen, der hatte so richtig Wumms, dass es eine Freude war.

Proudly present: ZT

Arno Schmidt: Zettel’s Traum: 1.513 Seiten; 6,1 kg; 35 x 26 x 8,5 cm; geschrieben 25.8.1965 bis 31.12.1968.

Finanziert durch 2 Monate, 21 Tage und 14 Stunden des nicht-rauchens – ok nicht ganz, es fehlen eigentlich 3 Tage, 6 Stunden und 56 Minuten, aber da ich bei P. Prozente bekommen habe … passt schon. Das Witzige ist, dass P. mir vor ca. 14 Jahren das Werk schon mal mit Prozenten besorgt hat, damals aber als Faksimilie-Ausgabe (was anderes hat es bis zu der Ausgabe hier auch nicht gegeben), ebenfalls zu einem horrenden Preis, ich meine mich zu erinnern, dass ich dennoch um die 400 DM gezahlt habe.

Der Umschlag, wie ich gerade gesehen habe lässt sich quasi als Plakat an die Wand hängen, denn er ist gefaltet. (Sorry, Handy-Aufnahme, es musste jetzt einfach schnell gehen.)

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Eine typische Seite – ich liebe diese Kombination von „?:?:?: …“ – und äh, das macht übrigens Sinn.

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So, und morgen überlege ich mir, wie ich dieses Machwerk angehe, denn es wird für mich, literarisch gesehen, wohl die letzte Herausforderung sein. Denn bei „Finnegans Wake“ von Joyce muss ich eh die Waffen strecken und darüberhinaus kenne ich kein Werk mehr der Weltliteratur, was so richtig fordert. So wie ich das überblicke. Hinweise nehme ich natürlich gerne entgegen.

Die Maßnahme (26)

Eine sehr kurze und recht kühle Begrüßung, dann werden wir sofort in die Kleingruppen verschoben und fragen uns, was wir denn noch tun sollen. Wir plauschen. G. lobt mich nochmals für Tag 23 und erfreut sich an meiner „erotischen“ Stimme.

Und weil die letzten Tage ja so wahnsinnig lehrreich waren, werden jetzt die gesamten Inhalte auf 37 Folien abschließend feierlich verlesen. Das dauert bis zur Mittagspause.

Da morgen Feiertag und gestern schon Pizza: Heute – hört, hört! – freiwillig gebratene Nudeln beim Asiaten. Mit ohne Wein.

Bausteinprüfung. Nach 55 Minuten bin ich durch. Der „Lohn“: 95 Minuten Pause.

71

R. hatte mich zu seinem Geburtstag eingeladen, 71 ist er geworden. Wie ich zu der Ehre komme, entzieht sich mir etwas, es ist ein eher lockerer Kontakt. Dementsprechend war ich etwas in Zweifel, wie der Abend werden würde, kenne ich doch aus seinem Kreis genau eine Person, ein Ex-Lover von mir.

In der Pizzeria saß ich dann also in einer Gruppe aus folgenden Personen:

  • H. – die Chefin der Organisation, bei der ich ehrenamtlich tätig bin. Irgendetwas zwischen Chefin und mögliche Freundin.
  • J.- eine Freundin von H. die ich nicht kannte, aber mit der ich nach 56 Sekunden auf der gleichen Wellenlänge war
  • B. – meine Supervisorin (Ehrenamt), nun ja, ich bin eher etwas reserviert ihr gegenüber
  • J. – den ich seit meinem Studium kenne, der mal so was wie ein richtig guter Freund war. Der Kontakt ist vor vier Jahren von einem Tag auf den anderen abgebrochen
  • S. – Freundin von J., die mich den ganzen Abend eher mied, am Ende aber fragte, ob wir uns mal darüber unterhalten wollen, warum es vor vier Jahren so brutal auseinander gegangen ist
  • L. + U. – Der Exfreund meines ‚Manns‘ und mit seinem Mann, die seit vier Jahren mit J. und S. sehr befreundet sind. Und mit denen wir nach wie vor seit 15 Jahren sehr gut befreundet sind.
  • X. + X. – Schwester des Einladenden mit Mann, die sich fremd fühlten, aber, auf den Großvater angesprochen, nur so sprudelten.

Der Abend war schon schön, aber auch extrem anstrengend, so dass ich gefühlt gegen 1 dann auch schon gegangen bin. Mein Mann wunderte sich dann arg, warum ich um 22:30 schon zu Hause war.

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

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