Durch die Zeit

Monat: Juni, 2014

Das Fass

Jetzt hat’s meinen Mann erwischt. Leider. Der hatte so eine dumme Frage vorhin – und Wumm! Meinen Stimmbändern geht es echt nicht gut gerade.

Aber diese Scheißzeitvernichtungsmaßnahme fordert jetzt echt das letzte von mir. Vor allem, weil es mir soviel raubt. Irgendwie habe ich immer noch an das Gute im Menschen geglaubt, an so was wie Lernfähigkeit, an so was wie Vernunft … Aber ich muss erkennen dass es Menschen gibt, denen das vollkommen fehlt. Und die in ihrer absolut überheblichen Egomanie sich für den Mittelpunkt des Weltalts halten.

Und nun hat’s leider meinen Mann getroffen, als er meinte, das Logo im Brief würde man nur dann sehen, wenn man es ausdruckt. Es sei so was wie eine versteckte Datei. Und als er dann meinte, mich verbessern zu müssen, wie man einen Einzug macht, da bin ich ausgeflippt. Er hat echt alles abbekommen, was diese Scheiß-Kurs-Teilnehmerinnen abbekommen sollten.

Ich glaub, ich werde in neun Tagen so arschig sein und denen einzeln schreiben, dass sie froh sein können, dass es ein virtuelles Klassenzimmer war und sie tunlichst mir nicht unter die Augen kommen sollten. Dummheit hat für mich nun Namen.

 

Die Maßnahme (72)

Letzter Akt! – Letzte Vorstellungsrunde!

Sympathische Frauenstimme. Klingt so, als hätte sie ausreichend Erfahrung. Aber die Bremserinnen sind wieder geschlossen da, die die letzte Einheit haben ausfallen lassen. Und sie sind wieder mit voller Kraft da … und fast noch dümmer als zuvor!

Eigentlich sind das Kabarettszenen die hier ablaufen. Wäre das alles eine Bühne, für die man Eintritt gezahlt hat, könnte man schallend lachen und fühlte sich ob dieser unerwarteten Wendungen bestens unterhalten. Doch es ist keine Bühne und die Wirklichkeit ist grausam.

Und irgendeine von den Bremserinnen pennt immer – das scheint ein Naturgesetz zu sein.

Und A. bringt es für einige auf den Punkt: „Frührente!“

Das letzte Mal fast weltbest

So, jetzt kann ich sie auch endlich, die Sauce Hollondaise, wie sie mein Mann immer macht. Wenn er sie macht, ist es die weltbeste (!) Sauce Hollondaise – echt keine Übertreibung -, meine ist zwar nicht weltbest, aber auch ganz ok (etwas zu viel Essig, etwas zu wenig Salz). Dazu den letzte Spragel der Saison – das war es für dieses Jahr. Dazu, ganz klassisch, rohen  und gekochten Schinken sowie Salzkartoffeln. Es ist das einzige Gericht der Welt, bei dem ich mich mit meinem Mann streite, wer von was wie viel bekommt – und ich immer den Eindruck habe, den Kürzeren zu ziehen. Na ja, da ich über sowas sonst nicht streite, habe ich keine vergleichenden Erfahrungen.

P.S. Wir haben die Sauce Hollondaise aber nicht deswegen gemacht, weil heute die Niederlande gespielt hat, aber vielleicht hat das Tun dann doch Einfluss auf das Ergebnis genommen?

P.P.S. Es gibt noch ein Gericht, bei dem ich bereit wäre zu streiten und zu kämpfen, aber weil ich da immer soviel machen und ich davon ungeahnte Unmengen verschlingen kann, dass eh jeder andere blaß aussieht, ist es bisher noch zu keiner kritischen Situation gekommen.

Lesung

Ups! Eine Mail erinnerte mich, dass ich ja in zwei Wochen 90 Minuten Arno Schmidt lesen soll.

OK, dann lesen wir eben „Vom neuen Großmystiker“ (eine dialogischer Essay zu Karl May), den Beginn von „Das steinerne Herz“ und als Häppchen ein, zwei Seiten aus „Zettel’s Traum“ (die ich jetzt noch finden muss).

Und dann will ich mal hoffen, dass mein Mitleser überhaupt Zeit hat.

2014-06-13 12.33.22-2

tumblr-Folgen

Mein tumblr-Account führt ja nicht nur dazu, dass hin und wieder der ein oder der andere ihn lobt, sondern dass, wenn auch eher die Ausnahmen, andere Kontakt aufnehmen und man eine gewisse Zeit hin und her schreibt. Jetzt habe ich gerade wohl einen Intellektuellen an der Strippe, der recht durchdachte Fragen stellt. Kreativ wie ich manchmal bin – oder einfach nur faul oder müde oder unüberlegt –  wollte ich von ihm einfach wissen, welcher Körperteil ihm an ihm selber am besten gefällt. Damit bringt man fast jeden Mann in echte Schwulitäten, denn „Schwanz“ möchte nicht jeder sofort antworten. Er nannte dann Haare, Proportion und Eier.

Das ‚Schöne‘ mal wieder: Ich stell‘ zwar gerne solche komischen Fragen – aber selber beantwortet habe ich sie vorher nicht. Müßte ich sie beantworten, käme ich in echte Schwierigkeiten. Bevor ich mit dem Rauchen aufgehört habe, hätte ich spontan Unterbauch gesagt – eingedenk des Photos von Duane Michaels – aber jetzt? Ich werd‘ einfach mal wohl ne Umfrage starten müssen.

Die Maßnahme (71)

OK, die Aufgabe ist machbar, haben ja auch genug Zeit. Aber es ist auch die erste Aufgabe mit etwas Anspruch, daher macht sich leichte Nervosität breit.

1 Stunde 15, davon 15 Minuten für einen blöden Denkfehler.

Der Nachmittag dann nach dem Motto: Zum einem Ohr rein, zum anderen gleich wieder raus.

S. statt E. – und eine Premiere

Während dem langweiligem Fußballspiel Skype angeschmissen um zu schauen, ob jemand on ist. Überraschenderweise E., der, da im fernen Ausland, schon längst im Bett sein müsste. Gleich mal angetickert und nach einigen Minuten beschlossen, dass er wohl mal wieder vor dem Computer eingeschlafen ist. Um so schöner, als es dann doch blinkte.

Aber da meldete sich dann nicht E., sondern S., seine Frau. Und die spricht viele Sprachen … nur nicht deutsch. Und ich spreche eine Sprache: deutsch.

Mein erster Chat also auf englisch. Ich glaube, sie hatte herzlich viel zu lachen, aber ich tröste mich damit, dass das Wesentliche verstanden wurde.

S. habe ich vor Jahre unter eher dramatischen Umständen kennengelernt und ihr über Wochen täglich auf Englisch eine Mail geschrieben. Aber das war irgendwie stressfreier, weil ich ja dauernd nachschlagen konnte was bpsw. „Zwischenintensivstation“ auf englisch heißt, aber auch wie man „fies gelächelt“ übersetzt. Interessanterweise ist mein Englisch dann gerade so akzeptabel, wenn ich zwei Gläser Wein getrunken haben. Davor und danach nicht.

Die Maßnahme (70)

Heute ist mir einer auf dem Rad hinterher. Ich bilde mir mal ein, diesmal war es mein Arsch, der gefiel.

Ansonsten angestrengtes Abschreiben. Didaktisch ist das nicht gerade die hohe Schule.

Morgen die vorletzte Prüfung schon um 9 … nun gut.

Es gibt ja einige (weiblich) im Kurs, die sehr, sehr froh sein können, dass sie mir nicht begegnen – und dennoch, als M. (männlich) kurz anrief gar keine Zögern ihm morgen bei der Prüfung Unterstützung zuzusagen. Da wir ja nicht überwacht werden und wir das Internet zur Verfügung haben und nun auch wissen, welche Tools man so nutzen kann …

2014-06-25 21.08.24

Tja, M. meinte, es würde heute tolles Wetter sein. War es nicht. Interessiert M. aber nicht, denn es war Feuer im Garten angesagt. Also Feuer im Garten.

Die Maßnahme (69)

So wie eigentlich immer: Es geht überhaupt nicht vorwärts. Und bei dem Großteil der Fragen ist klar, dass die Fragenden entweder nicht aufgepasst oder Grundsätzliches nicht verstanden haben. Und der Herr Lehrer ist sicher, dass die Durchschnittsquote wieder bei 95 Prozent liegen wird?

Wir schreiben Juni – und die Fenster im Raum bleiben das erste Mal geschlossen, es würde sonst echt zu kalt werden.

Da muss man schon Shakespeare bemühen

  1. Autofahrer sind an sich ja schon Arschlöcher. Und diese Hirnamputierten meinen dann doch wirklich, wenn sie ihre Dreckschleuder abgestellt haben, dass um sie ein magischer Sicherheitskreis existiert. Ist mir doch einer von diesen randlosen Arschlöchern heute Morgen einfach ins Rad gelaufen, hat auf kein Klingeln gehört, auf kein Rufen. Er schaute nur doof – und mir tut jetzt das rechte Bein weh.
  2. Auf dem Rückweg überholt mich ein Auto, setzt sich vor mich und fährt ohne zu blinken halb ins Halteverbot und steigt wie doof auf die Bremse.
  3. 120 Meter weiter zieht ein entgegenkommend Fahrzeug (so ein fetter SUV, die eh alle abgefackelt gehören) auf meine Spur, die Fahrerin erschrickt wahnsinnig als sie mich sieht und in die Eisen steigt, denn sie hat die ganze Zeit mit ihrem fetten Beifahrer geflirtet.

Das trainiert zumindest meine Stimme, vier Leute haben jetzt schlechte Laune und rätseln, was die einzelnen Schimpfwörter wohl bedeuten.

Nachhilfe

Mein Mann ist jetzt recht offiziell Obermeister geworden und nun hat die Stunde geschlagen, sich auf dem Rechner eine Ordner-Struktur aufzubauen, um halt Protokolle und Briefe und was auch immer einigermaßen organisiert abzulegen. OK, mein Mann und Computer … das ist jetzt nicht gerade eine glückliche Ehe, Internet geht, aber der Unterschied von von .doc und .pdf ist recht schwer zu vermitteln, den von .doc und .docx schon eigentlich gar nicht mehr.

War jetzt die letzten drei Stunden jedenfalls ein recht heißer Kampf, ihm das alles zu erklären, was für mich seit Jahren irgendwie Alltag ist. Und ich glaube schon, dass ich etwas pädagogisches Geschick besitze und auch eine gewisse Geduld aufbringe, wenn da ein Neuling vor dem Computer sitzt und zum ersten Mal erfährt, dass man unter einem Ordner noch einen weiteren Ordner anlegen kann.

Ist jedenfalls gerade irgendwie auch lustig, denn die ein oder andere Frage ist schon recht drollig – aber je länger wir hier fighten, desto öfters muss er mir Recht geben.

 

Die Maßnahme (68)

Mal wieder dem hübschen Arsch hinter her. Der versuchte zu entfliehen, wie gesagt, versuchte.

Tempo wieder zurückgenommen, dazu mal wieder Fragen vom zweiten Tag. Schade, dabei hatte es so gut begonnen.

Übungsaufgabe fordert ganz schön … aber geschafft, fast jedenfalls, das Ding in der Mitte, dazu braucht es irgendeinen mir noch unbekannten Befehl und die Goolge-Suche ergibt nichts Sinniges, weil ich es nicht richtig benennen kann.

Öfters mal was Neues!

Echt, ich hätte nie gedacht, dass mir Folgendes wirklich mal was sagen würde (und fast hätte ich doch die schließende Klammer vergessen, tztztz):

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Die Maßnahme (67)

Heute nur noch 2/3 anwesend.

Tempo endlich mal so, wie es sein sollte. Es geht vorwärts, man bekommt was mit. Doch nach zwei Stunden der kleine Tempoaufstand: Bitte nicht so schnell – langsamer – mehr wiederholen. Es ist einfach so, als wollten manche partout nichts lernen.

2014-06-22 11.20.37-2

Sex mit dem Ex

Der Sex heute Nacht mit dem Ex war schon von besonderer Qualität. Entweder kann ich mich einfach nicht mehr erinnern, wie raffiniert und einfallsreich er war, oder er ist es über die Jahre geworden, denn als wir zusammen waren, waren wir blutige Anfänger. Aber die größte Veränderung lag darin, dass er nicht mehr so schamhaft unter der Decke rummachte, sondern ganz im Gegenteil … also mir hat das wunderbar gefallen und hätte auch nix gegen eine Wiederholung.

Als ich dann aufwachte habe ich daran gedacht, wie viele Jahre wir nun schon knappe 600 Meter entfernt wohnen und, wenn wir uns auf der Straße treffen, was selten der Fall ist, nur kurz grüßen, ohne stehen zu bleiben.

5 von 11

Ich bins mir zufrieden. Fünf der elf deutschen Spieler von heute Abend kann ich einen Namen zuordnen. Das war schon mal wesentlich weniger.

Einfach fertig

Erschöpfung macht sich breit. Nach dem Abendessen erst eine Stunde geschlafen. A. war kurz da. Hat mich Höllenkraft gekostet konzentriert zuzuhören. Das Wochenende blödeweise verplant, im Grunde auch nicht absagbar. Es wird Zeit, dass diese Zeitvernichtungsmaßnahme ein Ende findet. Aber ich hoffe mal darauf, dass das Bogenschießen ein paar Aggressionen abbaut.

Die Maßnahme (66)

Das Unverständnis nimmt zu. Der kleinste neue Lerninhalt haut mindestens drei aus der Bahn. Das dauert, bis die wieder eingefangen sind. Und dann immer wieder Fragen, die ihre Berechtigung am ersten Tag hatten, aber nicht mehr jetzt.

lesegut

Seit drei, vier Wochen (?) verfolge ich das Blog von „lesegut„. Wenn ich alle Informationen richtig zusammenfasse, dann müsste er mein Alter haben (also nächstes Jahr was rundes), frisch verliebt, Soldat, Kampfhubschrauberflieger und gerade in Afgahnistan im Einsatz.  Und er photographiert gerne, sehr gerne aus der Luft, wenn er mit „Emma“ – warum so einen altmodischen Namen für so einen modernen Kampfhubschrauber? – unterwegs ist. Und die Photos sind teilweise einfach nur phantastisch und wenn er noch ein paar mehr macht und ich ihm helfe, das ein oder andere noch leicht zu optimieren und wenn er dann noch einen Verlag findet und gute Presse … er wäre ein gemachter Mann.

Ich hab den Kriegsdienst verweigert und würde es jeder Zeit nochmals tun. Und warum Deutschland am Hindukusch verteidigt werden muss – ist mir immer noch eine Frage. Und dass der Bundespräsident sich gerade als ein kleiner „Kriegsbefürworter“,  um das mal nett auszudrücken, entpuppt, enttäuscht mich maßlos. Und dass Deutschlands Wirtschaft durch die Rüstungsindustrie stark gestützt wird, halte ich bei unserer Geschichte für moralisch recht verwerflich. Kurz und gut: Eigentlich müsste ich so ein Blog, wie das von „lesegut“ einfach ablehnen, es nicht verfolgen, vielleicht mal einen bösen Kommentar absetzen.

Aber mich reizt es gerade einen Versuch zu unternehmen, ihn zu verstehen (auch wenn die Kommunikation eigentlich nicht vorhanden ist, es ist eher so ein Nachdenken über ihn). Und da frag‘ ich mich, was das für ein Spagat sein muss, einerseits wirklich ästhetisch sehr gute Bilder zu machen und aber im gleichen Moment zu wissen, dass, wenn der Befehl kommt, was ganz anderes. (So stelle ich es mir vor, aus dem Blog ist die konkrete Aufgabe so ganz genau nicht zu entnehmen – da hat wohl auch die Bundeswehr was dagegen). Der Spagat (wohl gerade frisch) verliebt zu sein und ein paar tausend Kilometer in der Wüste zu sitzen. Und spannend auch, dass seine Blogeinträge so gar nicht martialisch sind, wie man es sich vielleicht klischeehaft von einem Soldaten vorstellt, sondern eher weich und dem Menschen zugewandt sind. Und so einer sitzt in einem wohl Millionen-schweren-Kampfgerät …

Michael Haydn: Benedicite Dominum (MH 381)

Mit reiner Chormusik habe ich es ja nicht so. OK, hin und wieder kann man das mal hören, aber ich ziehe dann schon meine Opern vor. Und Kinderchöre sind mir eigentlich schon immer ein Graus gewesen, dünne, piepsige Stimmchen, die dann immer so ernst machen, was dem Alter aber gar nicht steht.

Aber auf den unendlichen Weiten meiner Festplatte auf das obige Stück gestoßen, gesungen von den Freibuerg Domsingknaben (stellenweise unterstützt von den Herren und Damen des Domchores). Hat zur Zeit richtigen Suchtfaktor.

(Und bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, das Stück bei Youtube zu suchen: Lieber sein lassen, es finden sich dort nur drei absolut schreckliche Aufnahmen – und das hat das Stück nicht verdient.)

Buchfluch

Dass Bücher ein Fluch werden können, ist mir sehr früh bei einem Umzug klar geworden. Ich glaube, ich habe nie wieder so schwere und so viele Bücherkisten geschleppt. Meine Bücher habe ich ja in Weinkisten, die auch gleich als Regal dienen, eher geschickt untergebracht, denn wenn es ans umziehen geht, kommen ein paar Klamotten oben drauf und gut ist. Zwei bis drei von den Kisten lassen sich gut tragen und natürlich auch gut stapeln. Habe ich die Kisten auch nummeriert, steht das Regal in der neuen Wohnung nach einer Stunde wieder. So weit so gut.

Aber: Die Wand wird langsam zu klein, die anderen Wände sind belegt. Wohin nun mit den ganzen Büchern? Weggeben geht ja nur in Ausnahmefällen.

Dient auch gerne mal als Hintergrund für das ein oder andere Selfi:

Arsch vor Buch

 

Die Strafe

Das mit der „Erbsünde“ habe ich nie kapiert. Weder aus theologischer Sicht noch ‚praktisch‘. Ich habe nie verstanden (oder auch nicht verstehen wollen) warum ich an sich sündig sein soll, wenn ich den ersten Schrei mache. Aber so richtig groß habe ich mich dann mit dieser Frage dann auch nicht, auch wenn ich früher sowas wie ein „guter Katholik“ war .

Doch heute war mir, dass ich das mit der Erbsünde irgendwie doch kapieren würde, also in Ansätzen. Aus irgendwelchen Gründen – gut, dass ist jetzt argumentativ arg, arg schwach – gehört der Mensch an sich bestraft, weil er Abkömmling von Adam und Eva ist, die damals im Paradies Mist gebaut haben (woraus ich aber schließen würde, dass Adam hätte bleiben dürfen … nun war aber nicht so). Und Diese Sünde von den beiden wird vererbt und damit auch, dass man büßen muss. Und büßen muss der Mensch das jetzt nicht in der Hölle oder der Vorhölle oder so, sondern ganz einfach durch seine Mitmenschen, und zwar, um es zu präzisieren, durch die Eitelkeit der Mitmenschen.

Diese Idee mit der Eitelkeit als Strafe kam mir in der 10. Stunde, die ich heute mit anderen Menschen verbringen durfte & musste. Denn egal wo, es finden sich doch immer welche, die einfach reden, obwohl sie nichts zu sagen haben, die sich in Dinge einmischen, von denen sie keine Ahnung haben und Meinungen äußern, auf die die Welt und die gesamte Menschheit verzichten kann, Menschen also, die an verbalen Durchfall leiden und es selber aber als solches gar nicht erkennen.

Und: ich leide gerade sehr darunter – übernehme wohl gerade unfreiwillig das Erbsündenpotential von dem ein oder anderem

Die Maßnahme (65)

Gab’s lange nicht mehr: technische Probleme. Die Hälfte schafft es nicht ins Internet (und damit eben nicht in den virtuellen Klassenraum) – also wird so durch die Gegend getrödelt, bis es die Masse geschafft hat.

Etwas später dann eine Einführung in die Benutzung der Tastatur und das Wälzen von Problemen, die die Welt noch nie gesehen hat. Die reinen Slapsticknummern!

Stimmung nicht gut, Stoff heute etwas durcheinander, was zum Chaos führt.

Die Maßnahme (64)

Die morgendliche Rückfragerunde – fünfzehn Minuten sind vorgesehen – verlängert sich am dritten Tag schon massiv.

Dann wieder eine Reihe Anfängerfragen, je mehr es werden, desto unhöflicher wird der Herr Lehrer, der sich dann indirekt auch beschwert. Aber wirklich unterbinden kann er sie leider nicht. Dennoch ein kleines Stück vorangekommen.

thr

Bloomsday

Kurz habe ich ja überlegt, ob ich nicht die Ulysses-Lesung vom letzten Jahr am heutigen Bloomsday wiederhole. Aber als ich dann mitbekam, dass Deutschland spielt, war die Idee gleich wieder weg – wäre eh niemand gekommen.

Aber lieber Lepold Bloom – denk fest an Dich, wie jedes Jahr!

Die Maßnahme (62)

Erste Erkenntnis des heutigen Tages: Wenn man etwas zum lernen hat, vergeht die Zeit wesentlich schneller!

Zweite Erkenntnis des heutigen Tages: Wenn man etwas gelernt hat, fühlt man sich irgendwie besser.

brigwords

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