S. statt E. – und eine Premiere

von Bert

Während dem langweiligem Fußballspiel Skype angeschmissen um zu schauen, ob jemand on ist. Überraschenderweise E., der, da im fernen Ausland, schon längst im Bett sein müsste. Gleich mal angetickert und nach einigen Minuten beschlossen, dass er wohl mal wieder vor dem Computer eingeschlafen ist. Um so schöner, als es dann doch blinkte.

Aber da meldete sich dann nicht E., sondern S., seine Frau. Und die spricht viele Sprachen … nur nicht deutsch. Und ich spreche eine Sprache: deutsch.

Mein erster Chat also auf englisch. Ich glaube, sie hatte herzlich viel zu lachen, aber ich tröste mich damit, dass das Wesentliche verstanden wurde.

S. habe ich vor Jahre unter eher dramatischen Umständen kennengelernt und ihr über Wochen täglich auf Englisch eine Mail geschrieben. Aber das war irgendwie stressfreier, weil ich ja dauernd nachschlagen konnte was bpsw. „Zwischenintensivstation“ auf englisch heißt, aber auch wie man „fies gelächelt“ übersetzt. Interessanterweise ist mein Englisch dann gerade so akzeptabel, wenn ich zwei Gläser Wein getrunken haben. Davor und danach nicht.