Durch die Zeit

Monat: Juni, 2014

Die Maßnahme (69)

So wie eigentlich immer: Es geht überhaupt nicht vorwärts. Und bei dem Großteil der Fragen ist klar, dass die Fragenden entweder nicht aufgepasst oder Grundsätzliches nicht verstanden haben. Und der Herr Lehrer ist sicher, dass die Durchschnittsquote wieder bei 95 Prozent liegen wird?

Wir schreiben Juni – und die Fenster im Raum bleiben das erste Mal geschlossen, es würde sonst echt zu kalt werden.

Da muss man schon Shakespeare bemühen

  1. Autofahrer sind an sich ja schon Arschlöcher. Und diese Hirnamputierten meinen dann doch wirklich, wenn sie ihre Dreckschleuder abgestellt haben, dass um sie ein magischer Sicherheitskreis existiert. Ist mir doch einer von diesen randlosen Arschlöchern heute Morgen einfach ins Rad gelaufen, hat auf kein Klingeln gehört, auf kein Rufen. Er schaute nur doof – und mir tut jetzt das rechte Bein weh.
  2. Auf dem Rückweg überholt mich ein Auto, setzt sich vor mich und fährt ohne zu blinken halb ins Halteverbot und steigt wie doof auf die Bremse.
  3. 120 Meter weiter zieht ein entgegenkommend Fahrzeug (so ein fetter SUV, die eh alle abgefackelt gehören) auf meine Spur, die Fahrerin erschrickt wahnsinnig als sie mich sieht und in die Eisen steigt, denn sie hat die ganze Zeit mit ihrem fetten Beifahrer geflirtet.

Das trainiert zumindest meine Stimme, vier Leute haben jetzt schlechte Laune und rätseln, was die einzelnen Schimpfwörter wohl bedeuten.

Nachhilfe

Mein Mann ist jetzt recht offiziell Obermeister geworden und nun hat die Stunde geschlagen, sich auf dem Rechner eine Ordner-Struktur aufzubauen, um halt Protokolle und Briefe und was auch immer einigermaßen organisiert abzulegen. OK, mein Mann und Computer … das ist jetzt nicht gerade eine glückliche Ehe, Internet geht, aber der Unterschied von von .doc und .pdf ist recht schwer zu vermitteln, den von .doc und .docx schon eigentlich gar nicht mehr.

War jetzt die letzten drei Stunden jedenfalls ein recht heißer Kampf, ihm das alles zu erklären, was für mich seit Jahren irgendwie Alltag ist. Und ich glaube schon, dass ich etwas pädagogisches Geschick besitze und auch eine gewisse Geduld aufbringe, wenn da ein Neuling vor dem Computer sitzt und zum ersten Mal erfährt, dass man unter einem Ordner noch einen weiteren Ordner anlegen kann.

Ist jedenfalls gerade irgendwie auch lustig, denn die ein oder andere Frage ist schon recht drollig – aber je länger wir hier fighten, desto öfters muss er mir Recht geben.

 

Die Maßnahme (68)

Mal wieder dem hübschen Arsch hinter her. Der versuchte zu entfliehen, wie gesagt, versuchte.

Tempo wieder zurückgenommen, dazu mal wieder Fragen vom zweiten Tag. Schade, dabei hatte es so gut begonnen.

Übungsaufgabe fordert ganz schön … aber geschafft, fast jedenfalls, das Ding in der Mitte, dazu braucht es irgendeinen mir noch unbekannten Befehl und die Goolge-Suche ergibt nichts Sinniges, weil ich es nicht richtig benennen kann.

Öfters mal was Neues!

Echt, ich hätte nie gedacht, dass mir Folgendes wirklich mal was sagen würde (und fast hätte ich doch die schließende Klammer vergessen, tztztz):

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Die Maßnahme (67)

Heute nur noch 2/3 anwesend.

Tempo endlich mal so, wie es sein sollte. Es geht vorwärts, man bekommt was mit. Doch nach zwei Stunden der kleine Tempoaufstand: Bitte nicht so schnell – langsamer – mehr wiederholen. Es ist einfach so, als wollten manche partout nichts lernen.

2014-06-22 11.20.37-2

Sex mit dem Ex

Der Sex heute Nacht mit dem Ex war schon von besonderer Qualität. Entweder kann ich mich einfach nicht mehr erinnern, wie raffiniert und einfallsreich er war, oder er ist es über die Jahre geworden, denn als wir zusammen waren, waren wir blutige Anfänger. Aber die größte Veränderung lag darin, dass er nicht mehr so schamhaft unter der Decke rummachte, sondern ganz im Gegenteil … also mir hat das wunderbar gefallen und hätte auch nix gegen eine Wiederholung.

Als ich dann aufwachte habe ich daran gedacht, wie viele Jahre wir nun schon knappe 600 Meter entfernt wohnen und, wenn wir uns auf der Straße treffen, was selten der Fall ist, nur kurz grüßen, ohne stehen zu bleiben.

5 von 11

Ich bins mir zufrieden. Fünf der elf deutschen Spieler von heute Abend kann ich einen Namen zuordnen. Das war schon mal wesentlich weniger.

Einfach fertig

Erschöpfung macht sich breit. Nach dem Abendessen erst eine Stunde geschlafen. A. war kurz da. Hat mich Höllenkraft gekostet konzentriert zuzuhören. Das Wochenende blödeweise verplant, im Grunde auch nicht absagbar. Es wird Zeit, dass diese Zeitvernichtungsmaßnahme ein Ende findet. Aber ich hoffe mal darauf, dass das Bogenschießen ein paar Aggressionen abbaut.

Anton Weyrother

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