Aiguebelle

von Bert

Vor zwei Jahren war das, (gefühlt aber ein Jahr länger her, egal), waren wir in Frankreich im Urlaub. Ausnahmsweise mit Auto anstatt Räder. Auvergne stand eigentlich auf dem Programm, aber das Wetter trieb uns immer weiter nach Süden. Und so kam es auch, dass wir für einen Tagesausflug auch nach Aiguebelle kamen. Muss man jetzt nicht unbedingt kennen. Ist jedenfalls ein Kloster, in dem seit gut 1.000 Jahren (wenn auch mit etwas Unterbrechung) geschwiegen wird. Ich mach’s jetzt einfach radikal kurz, denn der Kurzbericht ist eh zwei Seiten lang. Mich hat’s jedenfalls mal wieder tief beeindruckt und das eine (!) Photo, was ich da gemacht habe, ist mir eins der wichtigsten.

Und ich fand das heute soooo klasse, dass ich auf der Heimfahrt von L. im klimaanlageausgefallenem ICE, mit die damals dort gekaufte CD hörte (ich weiß, das ist widersprüchlich: Schweigekloster und CD mit liturgischen Gesängen, man könnte ja behaupten, so konsequent sind die nun auch wieder nicht …. aber das diskutieren wir gerne mal getrennt) und das Gefühl von damals wieder in mir aufkam. Und da war wieder so eine Idee eines langen Atems. Und das brauche ich gerade (wie N. auch, wie ich gerade gelesen habe). Es hat einfach gut getan, mal wieder zu spüren, dass das Wesentliche etwas anderes ist. Das Doofe an der Geschichte halt nach wie vor. Das Wesentliche gilt halt im alltäglichem Leben nix, man müsste schon in ein Kloster, aber wenn ich da meinen Schwanz befrage …