Durch die Zeit

Monat: August, 2014

Für heute Abend

  • Getrüffeltes Rührei vom Zwerghuhn
  • Steinpilz-Artischocken-Terrine
  • Saltimbocca a la Romana mit geschmorten Zwiebelbohnen und abgebackenen Kartoffeln
  • Flambiertes Zwetschgen-Männle

Conrado

Gerade auf tumblr über Conrado gestolpert. Vor einigen Jahren hatte er mit mir über flickr Kontakt aufgenommen, damals lebte er gerade in Spanien. Ihn hat ein Bild von mir interessiert, was ich mal aus langeweile bearbeitet hatte (s.u.). Kurze Zeit später hab ich ihm einen Abzug geschickt und dafür einen Abzug eines seiner Photos bekommen.

Das hat er mit vielen Leuten gemacht und über die Jahre sich eine Sammlung angeeignet. Die hat er auch schon mehrfach in der Welt gezeigt. Jerusalem weiß ich sicher, New York sollte jetzt stattfinden oder so.

Was für ein untriebiger Typ, dem anscheinend nie die Ideen ausgehen.

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Ungelöste Frage (4)

Warum koche ich seit Stunden ein Zwetschgenmus von dem ich sicher weiß, dass ich es nie essen werde?

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Anfallartig

Gestern anfallartig mein Zimmer mehr als aufgeräumt. Es ist nun das erste Mal seit Jahren, dass sich kein Bücherstapel auf dem Boden findet und man daher unfallfrei an den Schreibtisch kann. Den habe ich gleich auch noch verschoben, damit die Matratze besser vors Bücherregal auf den Boden passt, worauf ich derzeit schlafe (und mein Schlafzimmer derweil verwaist).

Jetzt sind die Bücherregale proppenvoll, es hat vielleicht noch Kapazität für zehn bis zwölf Stück, dann muss angebaut werden.

Tut gerade gut, dass so wenig rumsteht.

Werden es drei?

Was ist denn mit mir los? Jetzt schon der zweite Orgasmus in diesem Jahr – also im Traum. Damit habe ich sämtliche Traumrekorde jedenfalls gebrochen, weil ich üblicherweise (leider) nie sexuell träume. Diesmal war es noch konkreter als beim ersten Mal in diesem Jahr, war auch eine komplett andere Konstellation. Beim Aufwachen jedenfalls sehr, sehr kritisch mein Kopfkissen angeschaut.

Geht gar nicht

Irgendwann werde ich schon mal darüber ausreichend gejammert haben, dass wir gut kochen können. Echt ein Übel. Nicht bei Freunden oder Bekannten oder so, denn auch Bemühung kann gut schmecken, nein, was Restaurants etc. betrifft. Heute wirklich große Lust auf eine Pizza gehabt, uns noch die Mühe gemacht in eine etwas entferntere Pizzeria zu fahren, da wir beide den Steinofen zu schätzen wissen.

Was kam war eine gut 60 x 60 (!) cm große Pizza, spärlichst mit einer sehr minderwertigen und stark versalzenen Salami belegt, Such-pseudo-Pilzen und geschmacksneutralen Peperonis in grün unter einer Schicht Chemiekäse der Klasse B.3. Der Teig, ohne jede Frage, war sehr akzeptabel. Es reuen die 8,30 Euro sehr.

Aus Höflichkeit haben wir uns die letzten beiden Drittel einpacken lassen aber der Gedanke an die morgige Konsistenz lässt erahnen, dass wir den Frevel begehen werden, und sie wegwerfen.

 

Abgemeldet

Vorerst letzter Besuch bei der Agentur für Arbeit. Die zahlen mir noch zwei Monate Geld und dann kann ich selber sehen, wie ich die Butter auf das Stück Brot bekomme. Dem Staat bin ich dann so lange total egal, bis ich als Harz-IV-Antragssteller wieder mich bei ihnen melde.

Tja.

Muss dennoch nicht sein

Das ist schon phantastisch, was da Hirn und Unterbewusstes so bei Albträumen alles leistet. Heute in den frühen Morgenstunden wirklich einen schrecklichen Albtraum gehabt, dauernd davon aufgewacht und versucht, mit einer anderen ‚Geschichte‘ wieder einzuschlafen. Das gelang auch, aber die Geschichte wandelte sich dann immer wieder verdammt geschickt zurück zum ursprünglichen Albtraum. Einerseits total nervig, weil ich jetzt so richtig schön unausgeschlafen bin, andererseits beeindruckend, welche Kreativität in einem steckt.

Und was ich immer ganz beonders bei dieses Horrorträumen ‚bewundere‘, sind die ausgefeilte Kamerafahrten – das ist ganz großes Kino.

Grenzwertig

Gerade noch einen Anruf bekommen, also kurz vor 23 Uhr. Fand ich echt grenzwertig, auch wenn ich um die Uhrzeit eigentlich so gut wie nie im Bett bin.

Hat man mich als Student damals gefragt, bis wann man mich anrufen könne, dann war die Antwort eindeutig: „Bis zwei Uhr morgens gar kein Problem.“

Und das war auch so, denn ich als Eule konnte damals meinen Rhythmus leben wie er mir gut tat. So gegen drei ins Bett, frühestens kurz vor 10 auf (aber nur wegen Seminar oder Vorlesung). Damals habe ich nachts entweder geschrieben, gelesen oder gelernt und das war echt meine Zeit. Konzentrierte Zeit eben ohne große Ablenkungen (vor allem, weil ich bis 1989 auch keinen Fernseher hatte und daher aufs Radio oder auf die LP’s angewiesen war). 

Genug von der Vergangenheitsverklärung, ab ins Bett, morgen Termin bei der Agentur, da will man doch ausgeschlafen wirken. 

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