Ein Art Genügsamkeit

von Bert

Im letzten SZ-Magazin gab es einen klasse Artikel von David Pfeifer, der sich vorgenommen hatte, ein Jahr nichts zu kaufen. Konkret:

Meine eigene Handlungsanweisung lautete: nichts kaufen, was Platz in der Wohnung finden muss. Keine Kleidung, DVDs, Möbel. Erlaubt waren Lebensmittel, aber auch Theaterkarten, Skipässe, Zugtickets, also Lebensnotwendiges und Erlebnisse

Den lesenswerten Artikel gibt es HIER.

Seit ich nicht mehr rauche komme ich – mit einer Ausnahme – diesem Lebensstil recht nahe. Keine Ahnung, wann ich mir die letzte Klamotte gekauft habe. Die letzten Schuhe, ok, vor sieben Monaten, aber die vorletzten? DVD’s und Möbel gehören eh nicht zu den Dingen, die ich bevorzug. Schätzugnsweise, wird es Papier und Briefmarken, ein bißchen Musik gewesen sein … und natürlich: Bücher.

Aber selbst wenn ich das einstelle, glaube ich fest, ich würde ein Jahr locker schaffen (vorausgesetzt, alles bleibt heile) und würde wohl schätzungsweise etwas mehr in etwas teurere Lebensmittel investieren. Denn, bei Licht gesehen: Ich hab‘ von jedem wirklich reichlich.

Papier müsste ich mir aber kaufen dürfen, denn wenn ich dann schon keine Kochbücher mir anschaffen kann, dann brauche ich halt Papier, um sie aus dem Netzt auszudrucken. Und in meinen Arbeitszimmer gibt es noch einen kompletten Regalboden, der nur mit leeren Aktenordnern bestückt ist. Da würden sie locker Platz finden, es müsste kein neuer geschaffen werden.