Immerhin

von Bert

Auf meine böse Mail von gestern Nacht an die Heinrich-Heine-Uni gab es umgehend eine Antwort:

Wir bedauern sehr, dass unsere Frage nach medizinischen Gründen, die eine mögliche Blutspende verhindern, dieses Mißverständnis zuliess.

Natürlich ging und geht es uns dabei anders als von Ihnen befürchtet mitnichten um die sexuelle Orientierung der Umfrageteilnehmer; danach hatten wir deshalb ja auch gar nicht gefragt (und die von Ihnen geschilderte Schlussfolgerung ist auch nicht die unsere). Es scheint jedoch so zu sein, dass manche Blutspendeveranstalter danach fragen und dies zum Anlass nehmen, homosexuelle Teilnehmer von der Blutspende auszuschliessen. Das ist natürlich eine sehr fragwürdige und zu Recht kritisierte Praxis. Diese war uns jedoch gar nicht bekannt, und natürlich identifizieren wir uns mit dieser Praxis keineswegs. Wir haben deshalb die Umfrage entsprechend geändert, so dass dieses zuvor mögliche Mißverständnis jetzt nicht mehr auftreten kann. Für die dennoch entstandenen Irritationen möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen; Sie waren überhaupt nicht beabsichtigt.

Ihnen danke ich noch einmal herzlich für Ihr Feedback, durch das wir auf dieses Problem aufmerksam wurden.