Durch die Zeit

Monat: November, 2014

Der Unterschied

Als ich gestern beim Abwaschen war und mit beiden Händen tief im Spülwasser hing, griff mir U. beherzt zwischen die Beine. Erinnerte mich sehr an einen gleichen Griff von M. vor Jahren. Der Unterschied zu heute: Damals gab es keine lange Unterbrechung, bis das restliche Geschirr gewaschen war.

Max. 3.000

Setzen wir, daß man vom 5000. Tage an leidlich mit Verstand zu lesen fähig sei; dann hätte man, bei einem green old age von 20000, demnach rund 15000 Lesetage zur Verfügung. Nun kommt es natürlich ebenso auf das betreffende Buch, wie auch auf die literarische Aufnahmefähigkeit an. Das Kind schlingt seinen dicklichen MAY=Band in 2 Tagen hinunter (und die schönsten Stellen werden sogar mehrmals genossen); der Mann, tagsüber im Büro, oder hinter Pflug&Schraubstock, druckst, selbst bei bestem Willen, 3 Wochen lang über`m WITTIKO, den ihm ein sinnlicher Kollege empfahl. Sagen wir, durchschnittlich alle 5 Tage 1 neues Buch – dann ergibt sich der erschreckende Umstand, daß man im Laufe des Lebens nur 3000 Bücher zu lesen vermag! Und selbst, wenn man nur 3 Tage für eines benötigte, wären`s immer erst arme 5000. Da sollte es doch wahrlich, bei Erwägung der Tatsache, daß es bereits zwischen 10 und 20 Millionen verschiedener Bücher auf unserem Erdrund gibt, sorgfältig auswählen heißen. Ich möchte es noch heilsam=schroffer formulieren: Sie haben einfach keine Zeit, Kitsch oder auch nur Durchschnittliches zu lesen; Sie schaffen in Ihrem Leben nicht einmal sämtliche Bände der Hochliteratur!

Arno Schmidt

Ich bin gerade bei Nr. 1.788 und damit ich die 3.000 schaffe, muss ich rechnerisch noch 20 Jahren leben und lesen.

Tapfer

Nachd dem Sex macht sich ein Mittagsschläfchen gut. Nach zehn Minuten klingelt das Telefon, nach weiteren zehn Minuten steht jemand vor der Wohnungstür und ebenfalls zehn Minuten später ist es wieder das Telefon. Ich ignoriere alles tapfer und lasse mal meinen Mann rennen.

Hallo?

Was ist denn los? Spontan zu einer Ente eingeladen worden und dann noch zwei Hasen (ausgenommen) geschenkt bekommen. Aber morgen gibt es erstmal Jakobsmuscheln und danach Lammcaree. Genaueres weiß ich auch noch nicht, dass klär ich dann am Vormittag.

Wanted!

Gesucht wird Tiefschlaf, der sich heute Nacht unerlaubt entfernt hat und sich an einem bisher unbekannten Ort aufhält. Als der Blogbetreiber am heutigen Tag morgens gegen 1 Uhr sein Bett aufsuchte, war der Tiefschlaf noch nicht aufgetaucht. Erst nach einigen Seiten „Die Verlobten“ von Alesandro Manzoni bequemte sich der Tiefschlaf neben den Blogbetreiber zu legen. Doch kurz vor vier Uhr morgens verließ er ihn und ist seitdem ohne Spuren zu hinterlassen verschwunden.

Daher ergeht an alle LeserInnen dieses Blogs der Aufruf den möglichen Aufenthaltsort bzw. das Versteck des Tiefschlafs zu melden. Bei erfolgreicher und nachhalter Rückführung des Tiefschlafes kann über eine Gratifikation verhandelt werden.

2,1 l

A., so vermute ich mal, wird es freuen, dass wir frischen Limoncello produziert haben. Darf er sich doch in der sicheren Hoffnung wiegen, mal einen Schluck abzubeokmmen. Und da es ja gerade die Zeit ist, in der man Zitronen bekommt, deren Schalen „zum Verzehr geeignet“ sind, ich gerade an M. rumkratze, die dertzeit die mir einzige Quelle ist, um an „Prima Sprit“ zu kommen, so darf A. hoffen, etwas mehr als einen Schluck abzubekommen. Aber fies wie ich sein kann: Schicken tu ich das nicht, dass muss er schon abholen kommen.

2014-11-19 23.14.25

Schweigepflicht

Heute nervt sie ungemein. Mir liegt so viel auf der Zunge.

Gute Frage

Das ist echt mal eine gute Frage von „Sätze & Schätze“: Was ist Dein schlechtestes Lieblingsbuch. Ganz genaues HIER. Im ersten Moment wollte mir gar nichts einfallen, aber dann, oh ja, da gibt es eins … und das hab‘ ich mir schon mehrfach zu Gemüte geführt … bei manchen könnte ich fast meinen Ruf dadurch verlieren.

Nummer zwei wäre übrigens von Johannes Mario Simmel „Es muss nicht immer Kaviar“ gewesen und ab Nummer drei fangen dann die richtig schlechten Bücher an.

1, 2, 3

Nach dem sonntäglichen Tatort – no comment heute – die üblichen Quizsendungen. Denn auf dem Ersten und dem Zweiten läuft nur Mist, Arte und 3SAT geben alles, was sie an Intellektualität noch zu bieten haben, bleibt also nur das Dritte mit: Quiz. Üblicherweise für mich eine eher frustrierende Angelegenheit, denn mein Mann haut die Antwort dann raus, wenn alle anderen (und daher auch ich) das Fragezeichen gerade realisieren. Und er hat zu einem Prozentsatz recht, der einen auch erschauern lässt, der aber einen auch so was von frustriert. Schließlich denke ich auch mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen, etwas zu wissen, nicht doof zu sein … sonntäglich abends werde ich aber eines Besseren belehrt (bis auf Literaturfragen – aber wann kommen die schon?).

Der Frust war heute besonders groß. Dass mein Mann mal eine Frage vergeigt – kommt hin und wieder vor. Dass er zwei Fragen hintereinander … bis heute unmöglich. Und dann – tam-tam-tam-tam: heute der Hattrick! Er lag dreimal so was von grottenfalschedaneben und ich mit einer Lässigkeit …

Schnäppchen

Die gute H. zog heue mitten in der Besprechung ein paar Herrenschuhe aus der Tasche und wollte wissen ob sie mir passen. Das taten sie, mir gefielen sie auch sehr. Zehn Euro wollte sie dann dafür, für einen guten Zweck, die hatte ich grade auch dabei (wenn auch nicht mehr). Bei der Verabschiedung ließ sie dann im Nebenbei fallen, dass ich da ein Schnäppchen gemacht hätte. Das dachte ich auch so schon, wann bekommt man schon mal ein paar Schuhe die nicht nur gut aussehen sondern wohl auch von Qualität sind für zehn Euro?

Neugierig gerade mal im Internet recherchiert was die im Laden kosten: 325 Euro *schluck*

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