Durch die Zeit

Monat: November, 2014

Na dann mal Prost!

Fortbildung. Weil wir gut 25 Leute sind, nutzen wir den Raum eines befreundeten Vereins, der sich um (trockene) Alkoholiker kümmert. Der Raum hat eine breite Fensterfront zur Straße. Die meisten Passanten verlangsamen ihren Schritt und mustern uns eigehend. Auch ein ehemaliger Oberbürgermeister bleibt stehen, verschränkt die Arme vor der Brust und mustert und ausgiebig. In seinem Gesicht ist abzulesen, dass ihn irgendetwas irritiert.

Anspruchsvoll – oder so

Rolli-A. erzählte heute beim Mittagessen von ihren Erfahrungen bei den sogenannten „Eignungstests“ die sie gerade absolviert, weil sie nächstes Jahr gerne ne Lehre anfangen würde. Ist schon recht amüsant, was da zum Teil abgefragt wird. Schön war vorallem der Textvergleich. Also oben ein Text, darunter der gleiche, in den man aber Rechtschreibefehler ‚eingebaut‘ hatte. Aufgabe: Alle Änderungen zu unterstreichen (nicht verbessern). Sie macht also die Datei auf, schaut drauf und meint zu dem Prüfungsaufpasser: „Muß ich dass, was die Rechtschreibekorrektur schon rot unterstrichen hat, nochmals unterstreichen?“

Hä?

Ich muss es ja einfach nicht verstehen, ich brauche es auch einfach nicht zu verstehen, ich darf es wohl auch nicht einfach verstehen und ich soll es wohl auch nicht einfach verstehen. Nach Monaten der Inaktivität lade ich drei langweilige Akte (d.h. s/w, mehr Dunkel als Helligkeit und garantiert kein Licht auf die primären Geschelchtsorgane – und selbst wenn das ‚eine‘ zu erahnen wäre – schlaff ist es, schlaff und nochmals schlaff) und drei Herbstbilder (siehe vorigen Eintrag) auf meinem flickr-account hoch – mal so im nebenbei über 4.000 (!!!) Klicks in weniger als 24 Stunden. Und ich dachte damals …

Wer jetzt keins baut …

Gestern hat es mich dann doch noch hingerissen … zu einem Herbstspaziergang. Thomas Mann auf den Ohren, Kamera vor den Augen … also nun hier ein paar herbstliche Impressionen …

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Er gegen Sie x 2

Meine Ex trennt sich gerade von ihrem Mann wegen einer Frau. Das hat sie mir heute ‚gestanden‘ und würde gerne wissen, ob ich sehr überrascht sei. Überrascht bin ich über den Trennungskrieg, der auf dem Rücken der Söhne ausgetragen wird, denn da habe ich beide echt vernünftiger eingeschätzt. Jungs in dem Alter haben es echt nicht leicht – und wenn sie dann noch (mies) instrumentalisiert werden geht über die Zeit Grundvertrauen verloren, was dann wieder die zukünftigen PartnerInnen zu spüren bekommen … und so vererbt sich ein Konflikt über Generationen hinweg nur weil man als Erwachsener zu feige war, sich mit seinem Gegenüber an einen Tisch zu setzen und die dreckige Wäsche selber zu waschen.

Meine Antwortmail wird sich wohl in erster Linie darauf beziehen.

Und ja, etwas (sic!) überrascht war ich schon – aber das ist jetzt wahrlich kein Ding, das nach Klärungsbedarf ruft. Vielmehr ruft es mir in Erinnerung, endlich T. mit ihrer Tochter und ihrer Neuen einzuladen.

Ich glaub‘, ich mag Patchwork sehr.

So nicht

Schon spannend, wie sich so mancher sich um meine Arbeitslosigkeit kümmert. Einer. in gehobener Stellung, schustert mir ein paar Schreibaufgaben zu, die er ordentlich zu honorieren weiß. Eine andere fragt an, ob ich nicht „Lust“ hätte einen nervigen Text zu schreiben – natürlich für umsonst – da ich ja „viel Zeit“ hätte.

Nö, nur weil ich arbeitslos bin heißt das nicht, dass ich für umsonst arbeite.

11.11.2014 – 11:11

Ich wär jetzt echt gern in Köln!

Welche ID?

Macnhmal fühle ich mich dann schon irgendwie richtig alleine gelassen. E. ist schon seit Jahren weg, A. im Grunde auch schon irgendwie zwei und niemanden mehr, der sich mal neben mich setzt, um mir bei diesen blöden Computerproblemen zu helfen. Derzeit ist es mir nicht möglich, dass Passwort meiner Adobe-ID zurückzusetzen. Zwar habe ich brav ein Formular ausgefüllt und man versprach sich zu melden und ich möge dann doch bitte Schritt für Schritt … aber seit Stunden rührt sich nichts im Postfach. Keine Ahnung, was noch tun – und echt wenig Lust, mich jetzt Stund‘ um Stund‘ durch Foren zu klicken, die immer Antworten auf anderes haben.

Und ich bräuchte dass, denn dann könnte ich meine Adobe Digital Edition authorisieren und damit auch noch zweite Endgeräte, um dann das Ausgeliehene einer Online-Bibliothek auch auf dem e-Book und dem IPOD lesen / hören zu können. Das wäre nämlich auch ne ganz nette Alternative, die Lektürekosten etwas zu reduzieren.

Zum 9.11.

  • Wer kann mir erklären, warum nicht der 9.11. Nationalfeiertag ist?
  • Wir sollten in meinen Augen nicht so tun, als ob es durch die Vereinigung nur Gewinner gegeben hätte.
  • Wenn Berlin oder sonst wer meint, dass mit der temprären Mauer, die sich dann auflöste, sei eine gute und ästhetische und sinnvolle Idee gewesen, der täuscht sich gewaltig.
  • Wer hat eigentlich je untersucht, ab wann und warum aus „Wir sind das Volk“ das „Wir sind ein Volk“ geworden ist?
  • Wenn jetzt schon landauf landab nach Zeitzeugen gesucht werden muss, weil kaum noch welche leben, wie es mehrere Sender heute vermuten lassen: man kann mich für 2035 schon gerne mal buchen.
  • Es gehört im übrigen zum Lauf der Geschichte, dass die neuste Generation nicht das selbe erlebt, wie die vier Generationen zuvor – oder wer von uns war noch aktiv im 2. Weltkrieg?

Auch wenn ich wohl eher ins Bett gehöre

Ganz schön schön im November auf einem Schiff mit einem Glas Sekt in der Hand in der Sonne zu stehen. Aber echt nur solange die Sonne schien. Aber immerhin, fast ne gute Stunde.

ab141109_38

Anton Weyrother

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