Durch die Zeit

Monat: Dezember, 2014

Guten Durchblick für 2015 wünsch ich!

2014-11-25 10.39.32

Endjahresentscheidung

Seit Oktober bin ich ja in einem permanentem Selbstversuch: Ich gebe kein Geld mehr aus. Stimmt zwar so nicht ganz, aber fast. Will heißen, klar zahle ich Miete und Versicherungen, ich kaufe auch Lebensmittel und Straßenbahnfahrkarten, aber keine Bücher, Klamotten, CD’s, und all den anderen Krempel. OK, zwei Ausnahmen gab’s, die eine geht in Ordnung, die andere nicht. Teuerste Schuhe habe ich für einen 10er bekommen, die hätte ich eh wirklich gebraucht. Der Body dagegen war überflüssig.

Ist eigentlich recht spannend, dass es zumindest am Anfang wirklich gut geht, nichts zu kaufen. Bücher besorge ich mir derzeit in der Bibliothek oder über die Online-Bibliothek, Klamotten habe ich ja eh genügend, Musik gibt es auch im Radio etc. pp. Bisher habe ich mich jedenfalls noch nicht eingeschränkt gefühlt.

ABER, ich hab einen total alten e-book-Reader der auch funktioniert. OK, er zeigt im Ruhezustand nie das Cover des aktuellen Buches an wie früher – aber ansonsten funktioniert er tadellos. Nur: Er hat halt kein Licht. Und: Gestern habe ich E. ein Objektiv verkauft. Von dem Erlös kann ich mir locker einen Reader mit Licht kaufen. Das Problem: Ich geb‘ ja derzeit für sowas kein Geld aus und bräuchte daher eine richtig gute Begründung.

Statistik, die ich selber gefälscht habe …

Nett von WordPress, mir ne Jahresstatistik zu schicken.

Nicht nett wird es dann, wenn ich beginne, mich mit anderen zu vergleichen, denn:

Um die gleiche Anzahl von Personen (d.h. Besucher des Blogs seit Anbeginn der Tage, Mehrfachbesuche werden einzeln gerechnet) mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig. Andere füllen die Carnegie Hall 17-mal und damit locker das 10-fache meiner BesucherInnen.

Gut, ich tröste mich mal selber:

a) erst seit diesem Jahr

b) auf deutsch

c) wenig Sex

d) wenig Werbung

e) alt

f) oft was von Büchern

g) wenig hetero

h) zu viele Rechtschreibefehler und

i) das werden meine Follower mir einfach dieser Tage verraten.

Babel

Meine Fremdsprachenkenntnisse sind, diplomatisch ausgedrückt, eher bescheiden. Aber wenn E.  mit seiner Frau S. hier auftaucht, kenne ich ja nix mehr (nach dem ersten Glas Wein, davor kann ich gar nix). Dann radbreche ich auf englisch wie ein Weltmeister, auch wenn E. sich dann hin und wieder genötigt fühlt, es ihr ins türkische zu übersetzen.

Aber was soll’s. Verlust ist immer etwas – und handgeschabte Spätzle kann man eh nicht erklären, dass muss man vormachen.

Ein guter Vorsatz, immerhin

Heute am frühen morgen, als ich mich wieder so ab 6 Uhr auf der Matratze hin und her wälzte, zu müde war, um aufzustehen, zu wach um zu schlafen kam mir der Gedanke, nächstes Jahr hier im Blog zumindest einmal in der Woche über eine Autorin / an einen Autoren zu schreiben, der da gerade entweder geboren wurde und gestorben ist. Der Kategorietitel steht auch schon fest: „*/+“ In-and-Out sozusagen. Dabei soll es aber um keine Biographieschlacht gehen oder um die Auflistung sämtlicher Werke und die Bedeutung im Zusammenhang mit der Literturgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des Leibe-Seele-Problems in Hinsicht auf die Existenz eines göttlichen Wesens, nein, sondern einfach ein paar Notizen dazu oder ein Zitat oder … was auch immer. Es gibt einfach auch ein paar ‚alte‘ Autoren, die es wert sind, hin und wieder mal gelesen zu werden, finde ich.

2015

Da ich ja nie Weihnachtspost schreibe, habe ich mir seit fünf oder sechs Jahren mir die Sylvestergrüße von P. abgeschaut. Im Gegensatz zu ihm ist meine Karte immer ein Portrait von mir, quasi ein Selfi, wenn auch meist eher ungewöhnlich. Beim ersten hatte ich das Gesicht in eine Schüssel Mehl gedrückt und dann der Kamera die Zunge rausgestreckt. Mit PS etwas noch ‚optimiert‘ … seit dem halten mich die beiden Kinder meiner besten Freundin für vollkommen bescheuert und mögen es so gar nicht, wenn ich komme. Letztes Jahr gab es mein Gesicht in Tinte und dieses Jahr — nun ja, da war echt wenig kreaitves von mir dabei. Und da ich heute keine Lust hatte irgendetwas zu machen, gibts halt eins mit viel Haaren vor dem Gesicht und einem sehr, sehr fragendem Auge. Aber anders kann ich 2015 ja eh nicht begegnen.

Doppelgriffig

Ich hab zwar immer noch nicht kapiert, was dieses „doppelgriffig“ bedeuten soll, aber das Weizendunst (ist normales Weizenmehl wenn auch feiner gemahlen als Gries, gröber aber als Mehl)) sich hervorragend für Spätzle eignet, dass steht seit gestern auch in diesem Haushalt fest. Jetzt müssen wir nur mal schauen, ob wir das hier auch in Mitteldeutschland so einfach wie in Süddeutschland bekommen. Manufactum, soviel weiß ich schon, verkauft es für zwei Euro das Kilo.

Zweite Wahl halt

E. ist mit S. über Weihnachten da, also bei seiner Schwester und seinen Neffen. Die beiden Jungs kennen wir seit der Hochzeit und gerade T. (14) hat es echt in sich. Ich kenne jedenfalls keinen in dem Alter, der solche überlegte Fragen stellen kann und sich über Dinge Gedanken macht, die meist in den Bereich der Philosophie gehören. Heute hatten wir dann einen sehr interessante Diskurs über nationales und internationales Strafrecht bei Hackerangriffen.

Heute war ich eingeladen mit allen vieren einen Nachmittag zu verbringen – aber statt Cart-Fahren ist es dann nur Schlittschuhlaufen geworden. Letzteres ist überhaupt nicht mein Ding, während bei ersterem ich den Jungs mal gezeigt hätte, wie man richtig, also richtig richtig fährt.

2014-12-22 19.52.25

Manchmal dauert es halt

Mein Mann und ich sind ja jetzt schon einige Jahre zusammen. Dass das meine katholische Mutter nicht gutheißen kann, kann ich ja irgendwie verstehen und irgendwie auch nicht. Mich nervt nach wie vor, dass sie meinen Mann immer noch Siezt (!).

Gestern aber stand auf der Weihnachtskarte zum ersten Mal der Vorname meines Mannes in der ersten Zeile (!) und nicht wie sonst immer ganz unten hinter P.S.

Weihnachten bei Freunden

Vereinbart war: Kein Gesinge – keine Geschenke.

Bevor ich kam, hatten sie sich wohl an ersteres nicht gehalten, zumindest schient die Patentochter auf dem Klavier Weihnachtslieder zum Besten gegeben haben (sie hatte nie Klavierunterricht). Als ich da war, gab es dann auch keine Geschenke – zumindest für mich, denn die zweite Vereinbarung habe ich schon immer gebrochen – und mein literarisch-pädagogischer Eros befahl mir eben, jeder und jedem etwas Lektüre zu schenken.

Ex hoch zwei

Auf dem Spaziegang mit der Ex den Ex getroffen.

*freu*

Egal ob man es schon merkt, oder erst in ein paar Wochen. Aber eins steht fest: Die Tage werden wieder länger!

Großzügig – oder was man meint darunter zu verstehen

Es gibt sie dann schon, die wesentlichen Unterschiede zwischen Süd- und Mitteldeutschland, zumindest was das Verhalten der Standbetreiber auf dem Markt betrifft. In meiner Heimatstadt im Süden ist es selbstverständlich, dass man Obst, Gemüse und Salate am Stand probieren darf. Und es ist auch selbstverständlich, dass die Summe abgerundet wird, wie es auch selbstverständlich ist, dass es immer ein Extra gibt, entweder ein paar Karotten oder Möhren mehr, oder ein Stück Wurst oder was eben gerade greifbar ist. Ich genieße das immer sehr, denn einerseits befreit es einem von diesem kleinkrämerischem 7,78 Euro (in meiner Heimatstadt sind dass dann 7,50 und gut ist, plus zwei Zwiebeln) zum anderen hat man immer das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben.

Hier in Mitteldeutschland auf dem (kleinen) Markt gibt es nur einen Bauern, der ebenso verfährt. Bei ihm werden aus 7,78 dann auch bei guter Laune schon mal auch nur 7 – dafür gibt’s nix obendrauf auch wenn er, wie ich schon mehrfach beobachtet habe, sehr großzügig ist, wenn Leute für einen Kindergarten einkaufen. Da legt er dann auch schon mal 2,5 kg Kartoffeln oben drauf.

Und heute, so kurz vor Weihnachten, war das richtig ein Fest – Vorsicht: Ironie. Der Metzger hat sich vorweihnachtlich zu einem Preisnachlass von sage und schreibe 7 Cent, in Worten: s i e b e n Cent hinreißen lassen und hat dafür noch einen hässlichen Kalender wortlos über die Theke geschoben. Beim Bauern gab es den seit Wochen gültigen Einkaufspreis von 21 Euro obwohl ich heute entschieden mehr gekauft habe, als letzte Woche und zwei Karotten extra. Aber das Schnäppchen habe ich beim Bäcker gemacht. Musste mir noch ein Brötchen kaufen und da gab es bei meinem ersten Einkauf bei denen für 45 Cent noch ein hölzernes Schneidebrett (mit Sicherheit aus ökologischem Anbau und mit Mondleinöl oder was auch immer besprochen) obendrauf. Das nenne ich mal einen Fang!

+ R.I.P Joe

Erfahre gerade, dass Joe Cocker tot ist. Aber es gibt schlechtere Tage, als am Todestag von Samuel Beckett zu sterben. Eine echt große Stimme geht. Und es gibt nach wie vor für mich ein paar Hymnen von ihm. Und zu einer, wen wundert’s, hab‘ ich mal gestrippt, zusammen mit P. auf einem Tisch, vor der Theatergruppe. Aber so wie wir halt waren – bei der Unterhose war natürlich Schluss.

Auf einen der Großen

Die Idee, nach der Beckett-Lesung den Zuhörenden ein Gläschen Whiskey anzubieten, kam richtig gut an. Der Intendant hob dann auch gleich noch das Rauchverbot auf. Aber es hätten dann doch etwas mehr Rauchende und etwas mehr Whiskey sein müssen, um dann so ein richtige irische Kneipenstimmung aufkommen zu lassen. Nun ja, das Publikum wird auch ne Ecke zu intellektuell dafür gewesen sein. Aber es bleibt dabei, meine Idee war gut.

Geht eigentlich gar nicht

Jetzt also doch noch. Quasi auf den letzten Drücker: Weihnachtsmarkt. Und das ohne Schnee, ohne Kälte. Das waren immer die Gründe, sich diesen scheußlichen Glühwein hinter die Binde zu kippen, ohne den man ja Weihnachtsmärkte gar nicht aushält.

Als Kontrastprogramm geht es dann danach zu einem Samuel-Beckett-Abend – ist nämlich heute sein 25. Todestag.

Mütter!

Warum sind Mütter eigentlich immer so gut darin, einem ein schlechte Gewissen zu machen? Seit ich mit meinem Mann zusammen bin, und das ist nicht erst seit letztem Jahr, ist klar, dass wir nur jedes zweites Weihnachten bei meiner Familie verbringen. Und dieses Jahr ist das eben nicht der Fall.

Gerade mit ihr kurz telefoniert. Wenn ich richtig gezählt habe, hat sie sieben Versuche gestartet, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Aber es ist nun mal so.

Wäre ich Familienvater müsste eh sie sich auf den Weg machen, denn nur unverheiratete und schwule Kinder müssen hin und wieder Weihnachten nach Hause fahren. (Da gab es vor Jahren in der taz ein so geiler Artikel dazu … schade, dass der nicht mehr zu finden ist.)

400 und ebbes

400 und ebbes Euro gibt angeblich jeder Deutsche dieses Jahr zu Weihnachten für Geschenke aus. Also ich nicht. Und mein Mann auch nicht. Also muss es Leute geben, die über den Durchschnitt liegen. Logisch. Aber was kann ich mir schenken lassen, was ich mir nicht selber kaufen kann? OK, da gibt es Dinge wie Autos, Wohnungen, Jachten, Villen etc. pp…. aber wenn man sich als Mitteleuropäer mal an die Rübe fasst: An was mangelt es einem eigentlich?

Frau K. (2)

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Frau K.

Die geneigte Leserin, der geneigte Leser dieses Blogs wird bisher an Frau K. nicht vorbeigekommen sein. Und auch alle Lesende meiner früheren Blogs hatten keine reelen Chancen, an ihr vorbei zu kommen. Ist halt so. Ist halt gut so.

Sagen wir mal so: Nur weil ich unbeabsichtigt – das muss man mir glauben!!! – meinen immerhin behosten Arsch vor ihre Linse setzte, fühlte sie sich bemüßigt, mir diese Foto mit einem Frau-K.-eigenem Kommentar zu schicken. Worauf ich den Ball aufnahm. Worauf ich sie zu meiner Fotoerklärerin erklärte. Worauf ich mir bei unserem ersten Treffen alles sauber rasiert hatte, weil ich ihr einfach zutraute, dass sie Lust hätte, mich nackt zu fotografieren. Hatte sie vielleicht, es kam aber dazu nicht. Wir kümmerten uns ausführlich um die Gerbera.

Um nicht nur von ihr zu nehmen und zu lernen, lud ich sie daraufhin hin und wieder zum Frühstück ein. Das endete meist mit einer Flasche Sekt zur Einstimmung auf das Abendessen.

Wenn ich jetzt ein Adjektive auf sie finden sollte, wird es schwierig, denn da gibt es keins, was so auf sie wirklich passt. Denn Frau K. kann genauso frisch und unkonventionell sein, wie sie dann auch wieder manchmal konventionell und älter ist als ich (also gefühlt). Und dann hat sie wieder Blickwinkel und Überlegungen, die einfach nur anregend sind, aber das heißt nicht, dass sie auch manchmal ganz schön ‚verbohrt‘ sein kann.

Seit ein paar Jahren hat sie das Dorf mit Straßenbahn mit dem Dorf ohne Straßenbahn getauscht, seit ein paar Jahren hat sie auch einen Hr. K. an ihrer Seite, mit dem sie u.a. die Fotoleidenschaft teilt. (Die beiden haben einen ganzen Fuhrpark an Kameras und Objektiven, da wird es mir als Laien nach wie vor nur schwindelig – aber es ist stimmig, denn die beiden geben damit nicht an, sondern machen damit verdammt gute Fotos!)

Und wenn ich Frau K. mit einer einzige Geschichte beschreiben sollte, dann mit der:

Fr. und Hr. K. waren bei mir und meinem Mann zu Gast auf ein Abendessen. Hr. K. den ganzen Abend über am fotografieren. Mein Mann musste dann mal für kleine Jungs, was Hr. K. wohl die Chance gab zu sagen: „Wenn ihr jetzt nackt wäret, dann gäbe das sicher ein gutes Bild, so jetzt.“ Frau K. und ich unterbrachen kurz das Gespräch, zogen unsere Klamotten aus und unterhielten uns weiter. Hr. K. machte spannende Bilder und als mein Mann zurückkam war er für einen kurzen Moment irritiert (wäre ich auch gewesen).

Aber das ist sie eben, die Frau K., man kann auch nackt am Abendessen bei Freunden sitzen wg. Fotos und dennoch ein gutes Gespräch führen.

Laut Duden wird „peinlich“ definiert als „Gefühl der Verlegenheit, des Unbehagens, der Beschämung o.ä. auslösend.“ Ich glaub‘, das ist das tolle an Frau K.: Kommt man mit ihr in Situationen, in denen man bisher dachte / fühlte / was auch immer dass es „peinlich“ werde könnte, dann hat sie einen Satz, eine Geste, eine Aktion – und es ist nicht mehr „peinlich“, weil es dann einfach nur echt und gut und OK ist.

Aus einem anderen Anlass, werde ich dann mal auflisten, zu was Frau K. mich alles angeregt habe …

Termine

Ein bisschen nervt es ja schon, wenn man im Dezember sitzt und den Kalender vom Februar vor sich hat und sich fragt, warum der schon so voll ist. Und es ist komisch, jetzt schon Termine für Oktober einzutragen usw.

Aber wie komisch wird es sein, wenn man im Dezember sitzt und für das kommende Jahr so gar keinen Termin haben wird?

15.000

Bekam gerade eine Mail mit dem Inhalt, das Blog so-und-so hätte nun 15.000 Klicks seit einem gewissen Datum erhalten. Aha, dachte ich, und warum bekomme ich die Mail? Das hier ist doch das einzige Blog, was ich habe, alle anderen sind gelöscht und der letzte zumindest deaktivert.

Aber so-und-so (was natürlich ganz anders heißt) ist von mir. Und sehr erotisch und explizit. Ups – das ich sowas hab vergessen können?

Jetzt muss ich mir überlegen, ob ich da weiter mache oder ob ich den nicht lieber mal vom Netz nehme.

Respekt

Die Schlacht mit dem Geschenkpapier hat eindeutig das Geschenkpapier gewonnen!

Was für ein Schisser aber auch!

Ich! Beim Zahnarzt! Geht gar nicht. Da braucht die neue Zahnärztin nur mit dem Spiegel kommen und mein Puls ist schon weiß Gott wo. Im Kopf weiß ich ganz genau, ein Spiegel tut nicht weh – aber da läuft wohl ein ganz komisches, arachisches Programm bei mir ab.

Üblicherweise bevorzuge ich ja Ärzte, die ähnlich alt sind wie ich, gerne auch fünf Jahre älter. Die neue Zahnärztin hätte ich auf der Straße wohl als „Studentin“ betituliert. Interessanterweise war es mir sehr recht, so ein junges Ding an der Seite zu haben. Nicht, das sie besonders hübsch wäre, nein, sondern weil ich denke, sie ist frisch ausgebildet und kennt daher die neusten Techniken und hatte sicher ihren Studienschwerpunkt in: „Wie gehe ich mit ängstlichen Männer mittleren Alters auf dem Zahnartzstuhl um“. (Andererseits werde ich mich daran gewöhnen müssen, dass die Ärzte immer jünger werden und ich nicht.)

Ergebnis des ganzen Stresses: Nochmals Stress und vorerst kein Stress. Denn alles i.O. wie sie meinte, aber der Belag muss im Januar ab, heute wurde schon mal ein bißchen geschrubbt. Reichte vollkommen. Die eine Hand krallte ich in meine Weichteile, die anderen ums Handgelenk, der Puls raste, die Muskeln entspannen nun nur langsam. Was für ein Schisser aber auch!

Kurzmeldung

Der Tag verschiebt sich um eine Stunde.

Der Abendtermin wird um eine Stunde vorverlegt.

Der Mann aus dem Traum, also der aus der Badewanne, der möge sich doch bitte im realen Leben bei mir melden.

Schlaffe Gummis

Ich besitze mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die größte Unterhosensammlung dieser Nation. Und so kommt es, dass die Teile im Grunde nun in großen Abständen ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden (können). Aber nun machen gerade zwei Markenteile schlapp, zudem noch Lieblingsteile. Die Gummis vermögen den recht sehr zarten Stoff einfach nicht mehr zu halten. Fühlt sich schon doof an und macht echt keine Laune, dauernd mit zwei Fingern im Jeansbund rumzuwühlen, um das Teil wieder in die Höhe zu bekommen.

Ich brauche also noch eine weitere Schublade, um den passiven Stücken eine neue Heimat zu geben.

Fertig

OK, Weihnachten kann kommen. Die kleinen Linzertorten sind ja schon fertig, das für meinen Mann kommt per Post und das für einen Teil der Familie auch. Mehr gibt es eben nicht.

Uuups!

Zurück vom Geburtstagskaffee (natürlich mit Champagner, was anderes serviert man als zukünftiger Frührentner mit 43 Jahren ja nicht) treffen wir an der Haltestelle P. und ihren Mann. Wir fahren ein paar Stationen gemeinsam. Kurz bevor sie aussteigen müssen, greift sie mir herzhaft an den Arsch, grinst mich an und säuselt: „Ach, wie kann sexuelle Belästigung schön sein!“

Ich gestehe!

Ich schaue gerade die letzte Sendung von „Wetten dass …“. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die erste damals auch gesehen habe, aber so doof das oft oder meist war …. immer wieder gab es Wetten, wo zumindest ich mit offenen Mund vor dem Fernseher saß und fragte: Wie kommt ein Mensch auf so eine Idee? Aber gleichzeitig vollkommen davon fasziniert war, zu welchen Leistungen Menschen fähig sind.

Und eine Sendung, die sich 33 Jahre hält kann soo schlecht ja dann auch nicht gewesen sein.

Egal, ich habe früher ja auch „Dalli Dalli“ geschaut (mit Tante U. ist das Kindheitserinnerung pur, im Bademantel, mit Flipps und derweil die Hände manikürt bekommen …) und dann „Am laufenden Band“ (Fragezeichen merken, Fragezeichen merken!!! Jemand hat mal mehrere Quadratkilometer Wüste gewonnen … und die Nonne damals war doch der Hit!) und später die allerbeste Unterhaltungs-Samstag-Abend-Sendung die es je gegeben hat: „Lass Dich überraschen“.

Und wenn man gerade die letzte Außenwette gesehen hat …

So doof, sexistisch, billig „Wetten dass …“ auch meist war … ich werd’s schon ein bisschen vermissen.

Kaleidoskop eines Alltags

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