Durch die Zeit

Monat: März, 2015

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Hochleistung

Gestern lag ich schon um 23 Uhr – also eigentlich schon um 22 Uhr – im Bett. Das ist an sich schon bemerkenswert. Hab‘ auch nur noch recht kurz gelesen und verfiel mit etwas Mühen in einen äußerst unruhigen Schlaf. Irgendwie hatte ich keine Lust auf die Träume, die mein Un(ter)bewußtes mir meinte vorspielen zu müssen, also wachte ich 40 oder 50 mal auf, wälzte mich im Bett auf die anderen Seite, befahl mir einen anderen Traum, um dann in die nächste Episode der Traumstory einzusetzen.

Schwierig zu erklären, aber ich habe Träume, Kinofilmen gleich, die ich immer wieder träume, meist nur mit wenigen Varianten. Und zwei dieser Kinofilme liefen heute Nacht ab – aber die wollte ich einfach nicht sehen. Mir wäre anderes einfach lieber gewesen, etwas mit Musik, notfalls auch was mit nackten hübschen Frauen, aber nicht diesen Scheiß.

Andererseits bin ich sowas von voll von Bewunderung ob der menschlichen Hinrleistung. Da gaukelt mir diese graue Masse Bilder, Gerüche, Erlebnisse vor, die absolut real sind aber in u.a. in Gegenden spielen, in denen ich noch nie war und die ich auch nicht aus dem Fernsehn kenne (und wenn dann so minutenweise). ABer dieses Hirn macht daraus Langspielfilme in Dolby-Sourund mit haptischen Effekten u.s.w. Vorallem die Konsequenz heute, einfach mit der nächsten Szene weiter zu  machen, wobei ich die vorige doch gerade abgebrochen habe … Respekt, Respekt. Langer Kampf bis ein dritter Film begann – aber der war dann echt so, dass ich schließlich freiwillig aufgestanden bin. Als Schüler in Indien hat man nicht so richtig Spaß …

Unterirdisch

In meinem Adventskalender letztes Jahr konnte man ein Abendessen mit mir bei Burger King gewinnen. OK, ob das so ein Gewinn wirklich ist, sei mal dahin gestellt. P. macht bei solchen Dingen aber immer gerne mit und da sie vor Weihnachten so wenig Zeit hatte ich den Gewinn vergaß und erst wieder dran erinnert wurde, als mir so ein Rabattmarken in die Hände fielen … Ich war ja schon hin und wieder bei Burger King, aber das letzte Mal muss dann schon etwas her sein.

Hat sich mein Geschmack so verändert? Haben die die Rezeptur verändert? Das ging absolut nicht. Das „Menu“ hat es auch nicht lange in meinem Körper ausgehalten … dann einen Schnaps und jetzt lege ich mich mit einer Wärmflasche auf das Sofa.

Das wird wohl der letzte Besuch gewesen sein.

Einsamer Rufer in der Nacht

Auch wenn meine Meinung leider an den richtigen Stellen kein Gehör finden wird, aber: Die Sommerzeit gehört abgeschafft!

Echt, zwei Mal im Jahr wird mein Schlafrhythmus nachhaltig durcheinander gebracht, zwei mal im Jahr wird mein Essryhtmuths nachhaltig durcheinander gebracht – und das alles nur, weil ein Großteil der „mündigen“ Bürger dieses Europas es nicht schaffen ein paar ungebrauchte elektronische Geräte auszuschalten oder einfach die Lichter zur Hälfte in den Zimmern auszuschalten, in denen sie sich gerade nicht aufhalten usw. usw. usw.

Verlorene Tage

Schlechtes Wetter halt. Unlustig in fast allen Dingen. Zwei mal Besuch zum Abendessen. Zwei mal Olivenöl geschenkt bekommen, das eine aus Israle, das andere aus Oberitalien aus einer Stadt, in dessen Nähe mein Mann und ich schon gecampt haben. Bei tumblr sind die Kerls gerade echt hübsch. Bei flickr mit 150 Leuten weniger ‚befreundet‘, Facebook seit Tagen mal wieder mißachtet. Immerhin kommt nachher ein Tatort, zwar ein neuer, aber den Fall gab es schon mal. Alles so unlebendig.

Fleißig, fleißig!

Tja, heute haben wir Rasen gesät und Gänseblümchen gepflanzt – in zwei Balkonkästen.

* 1936: Mario Vargas Llosa

Llosa ist so der größte lebende Geschichtenerzähler. Ich denk mir immer, wenn ich eines seine Roman lese: „Wau, aus dieser Nebenfigur hätten andere Autoren ihr gesamtes Werk gebaut.“ Und Llosa schmeißt mit solchen Figuren, wenn es sein muss, mit vollen Händen um sich. OK, die letzen Romane lassen das etwas vermissen – „Ein diskreter Held“ ist für einen Llosa furchtbar geradlinig und wenig facettenreich –  so als sei er alt geworden und würde die einfache Struktur nun lieben, aber die früheren, gerade mittleren Werke …

Und Llosa gehört auch zu dem lebendigsten Erzählern, weil er nichts menschliches außen vor lässt. Er betont auch nichts übermäßig und so findet sich bei ihm eben auch alle Aspekte. Ich rechne das ihm in der Zwischenzeit hoch an, denn manchmal greife ich mir nach 300 Seiten Paarbeziehung doch an den Kopf und frage mich, warum der Autor nicht eine Zeile über den Sex hat fallen lassen können.

Leseempfehlung meinerseits wären: „Tante Julia und der Kunstschreiber“, „Der Geschichtenerzähler“ und „Lob der Stiefmutter“.

„Der Traum der Kelten“ habe ich übrigens nach ca 1/3 weggelegt, ging gar nicht.

+ 1959: Raymond Chandler

Da sag ich doch nur „Der Malteserfalke“. Zwar nicht der Ur-Krimi, aber mit Sicherheit der, der weltweit nicht nur für mich unter die ersten fünf kommt.

Heftig, heftig

Das mir das Gespräch gestern schwer an kam, war klar. Aber so schwer? H. war heute dann leider gar nicht da und ich schon am überlegen, ob ich sie privat anrufen soll, da hat sich S. bereit erklärt sich an eine ‚Schnellsupervision‘ zu wagen. Besser als nicht, dachte ich.

Aber S. war dann auch erst mal für einen Moment von den Socken als ich es ihr erzählte. Gemeinsam haben wir es dann für mich irgendwie klar gezogen, dass es jetzt nicht mehr so im Vordergrund steht.

Und jetzt lese ich, dass wohl der Copilot die Maschine absichtlich zum Abstürzen gebracht hat …

Morgen wollte H. zum Abendessen gekommen, ich glaub, ich ruf sie an, ob sie nicht eine halbe Stunde früher kommen kann.

2 x 10 oder: Von der Selbstüberwindung

Von den acht 50-Meter-Bahnen im neuen Schwimmbad waren zwei für Schulklassen reserviert, die anderen sechs teilten sich anfänglich – mich eingeschlossen – drei Schwimmer. Kurze Zeit später schwamm ich alleine in der Mitte des großen Beckens, bewacht von den Augen zweier Bademeister.

Es hatte anfänglich fast übermenschliche Überwindung gekostet mich auf das Rad zu setzen und die fünf Kilometer ins Schwimmbad zu fahren. 10 Bahnen hatte ich mir vorgenommen, 20 sind es dann geworden.

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