Hochleistung

von Bert

Gestern lag ich schon um 23 Uhr – also eigentlich schon um 22 Uhr – im Bett. Das ist an sich schon bemerkenswert. Hab‘ auch nur noch recht kurz gelesen und verfiel mit etwas Mühen in einen äußerst unruhigen Schlaf. Irgendwie hatte ich keine Lust auf die Träume, die mein Un(ter)bewußtes mir meinte vorspielen zu müssen, also wachte ich 40 oder 50 mal auf, wälzte mich im Bett auf die anderen Seite, befahl mir einen anderen Traum, um dann in die nächste Episode der Traumstory einzusetzen.

Schwierig zu erklären, aber ich habe Träume, Kinofilmen gleich, die ich immer wieder träume, meist nur mit wenigen Varianten. Und zwei dieser Kinofilme liefen heute Nacht ab – aber die wollte ich einfach nicht sehen. Mir wäre anderes einfach lieber gewesen, etwas mit Musik, notfalls auch was mit nackten hübschen Frauen, aber nicht diesen Scheiß.

Andererseits bin ich sowas von voll von Bewunderung ob der menschlichen Hinrleistung. Da gaukelt mir diese graue Masse Bilder, Gerüche, Erlebnisse vor, die absolut real sind aber in u.a. in Gegenden spielen, in denen ich noch nie war und die ich auch nicht aus dem Fernsehn kenne (und wenn dann so minutenweise). ABer dieses Hirn macht daraus Langspielfilme in Dolby-Sourund mit haptischen Effekten u.s.w. Vorallem die Konsequenz heute, einfach mit der nächsten Szene weiter zu  machen, wobei ich die vorige doch gerade abgebrochen habe … Respekt, Respekt. Langer Kampf bis ein dritter Film begann – aber der war dann echt so, dass ich schließlich freiwillig aufgestanden bin. Als Schüler in Indien hat man nicht so richtig Spaß …