Herausforderung mit Lust

von Bert

Herausforderungen in der Küche, d.h. für’s Kochen, gibt es für mich noch ne Menge – ohne jede Frage. Manche gehe ich gerne an (Pasta bspw., wie es scheinen will, hab‘ ich endlich mir das Teigrezept erarbeitet, wie ich es mir vorstelle), manche ungerne bzw. gar nicht (die asiatische Küche wird meine Küche nie erobern, sorry, aber da bin ich irgendwie zu europäisch). Und manche Herausforderung gehe ich so richtig mit Lust an – wie heute Abend.

Rolli-A. war mal wieder da, eigentlich nur zur Anprobe, da mein Mann so lieb ist und ihr für eine Hochzeit ein Kleid maßschneidern wird. Aber andererseits war schon klar, dass sie mit ihrer neuen (sehr netten) Assistenz zum Abendessen bleiben wird. Und die Herausforderung besteht darin, normal zu kochen unter der Berücksichtigung, dass ich es ihr ja so unfallfrei wie möglich geben kann, aber dennoch nur wegen des ‚Gebens‘ auf verschiedene Sachen einfach nicht verzichten will. Sie hat das Recht, alles mal zu essen, so wie ich auch. Also Spaghetti und Bandnudeln sind da dann unter dieser Bedingungen sowas wie die Königsklasse, Risoto einfachstes Anfängerniveau.

Heute gab es auf die Schnelle unsere „Trockenen Nudeln“, aber das lag daran, dass die Zeit einfach knapp war. Und das Gericht ist so in aller Hinsicht mittel gut: schmeckt gut, ist einfach zu geben (wenn man die kleinen Rigatonis nimmt) – für halt unter die Woche eben.