Umdrehungen

von Bert

Vor ein paar Wochen habe ich versucht zu zählen, wie oft ich mich im Bett zwischen 4 und 8 Uhr morgens auf die andere Seite werfe. Seit einziger Zeit scheint das meinem Körper extrem zu gefallen. Damals kam ich auf 24 Umdrehungen – aber das war ja elendig schwer zu zählen, denn ich musste ja wenigstens so wach werden, um denken zu können, dass ich nun zählen müsse und zudem musste ich mich ja an die Zahl davor erinneren. Und weiterhin erschwerend: Es könnte ja alles auch nur geträumt sein.

Aber egal wieviel Umdrehungen es damals waren, in den letzten Nächten habe ich das locker, aber ganz locker getoppt. Jedes Schlaflabor würde mich nach zwei, drei Stunden rauswerfen, denn da würde ja nicht auch nur eine einzige Verkabelung länger als eine Stunde halten.

Wenigstens ist mein Bett so groß, dass ich absolut nicht Gefahr laufe, da mal mich rauszudrehen.