Durch die Zeit

Monat: Oktober, 2015

# 223

2015-10-23 14.04.11

Fuß vor Fuß

Am Schluss waren es wohl nur 15 Kilometer, gefühlt sind es aber mindestens fünf bis sieben mehr. Aber das Wetter war einfach geil, der Weg wirklich schön und P., überraschenderweise, auf weiten Strecken einfach stumm.

Tut auch mal gut, nicht alles zu zerreden.

Vorsicht: 18plus! (2)

Als ich das erste Mal seinen Schwanz in der Hand hatte, war ich echt neidisch ob der Größe, der Steife, der Haptik, der … was weiß ich. Und als er dann kam, war es mir, als würde ein Vulkan sich entladen. (Oh, was für eine (beschissene) Metapher! Aber wenn es um Sex geht, der beschrieben sein will, dann hört selbst im Nachlauf der Verstand auf. Deswegen lasse ich das stehen.)

Beim zweiten Mal reduzierte sich dieser Eindruck schon ein bisschen, intensiv war es aber dennoch.

Beim dritten Mal gab es für mich echte Irritationen. Denn da erlaubte ich mir, mir selber an meinen Schwanz zu fassen und hatte zumindest einen haptischen Vergleich. Und meiner kam mir irgendwie dann doch größer vor, was aber optisch gar nicht sein konnte.

Und mich ärgert das nach wie vor, dass ich im ersten Moment in diesen vergleichenden Kategorien denke, die mir einfach so in den Kopf schießen. Immerhin bin ich im Kopf dann fitt genug, um daraufhin das Eigentliche zu denken – die Lust. In dem Fall seine Lust. Und da gab es innerhalb der 3 Male schon Entwicklungen. Statt das verschämte Rummachen ohne Licht, gibt es jetzt schon eine kleine Lichtquelle. Statt so schnell wie möglich, gibt es Zeit. Statt Schweigen gibt es danach ein paar Worte.

Und es ist reine Lust ihm zuzusehen, zuzuhören wie er Lust erlebt.

An the winner is:

Kurz nach 9 betritt Projektleiter M. mein Büro, greift sich den Stuhl der (schon seit Tagen wieder) abwesenden Kollegin und richtet, als er es sich gemütlich gemacht hat, an mich die geflügelten Worte: „Das ist nix geworden.“ Schiebt natürlich gleich hinterher: „Darf ich Dir auch noch gar nicht sagen.“

Da ich nichts anderes erwarte habe, antworte ich, wie Männer eben so antworten, auf beide Fragen gleichzeitig: „Klar.“ Das löst bei M. nun einen wahren Redeschwall aus: Oh, so klar sei das absolut nicht gewesen, man habe lange, richtig lange, sehr lange darüber diskutiert, denn meine Vorstellung sei die überzeugendste gewesen und selbst der GF (Geschäftsführer) hätte angemerkt, welche gute Arbeit ich leiste, vor allem wäre sehr, sehr positiv aufgenommen worden, welche Ideen ich in der kurzen Zeit hätte entwickeln können und überhaupt hätte ich ja genau die Kompetenzen und Erfahrungen, die man sich schon immer mal gewünscht hätte … aber es sei dann halt doch ne interne Lösung geworden.

Soviel Lob habe ich seit Jahren nicht mehr gehört!

Aber – und das hat mich dann jetzt wirklich überrascht: Der GF will jetzt mit HGF (Hauptgeschäftsführer – hatte ich erwähnt, dass ich derzeit im öffentlichen Dienst untergekommen bin? Die können sich Dinge leisten, meine Herrn!) sprechen, die Frau vom Personal mit dem Personalrat, M. will bei einer angeschlossenen Institution mal vorfühlen … versprechen kann niemand was, aber scheinbar haben sehen sie was in mir.

Oder so

Achim Blättert einen Karl May durch und liest nur die Abschnitte, die mit „Plötzlich“ anfangen, weil die spannend sind.

Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Arme Franktion durch einen mansich-depressiven Teenager im Sommer 1969, Mathes & Seitz Berlin 2.2015, S. 407

 

Und das war es dann auch für mich mit dem 800-Seiten-Wälzer. Davon lese ich kein Seite mehr, geschweige denn das Ding zu Ende. Dabei ist das gar nicht mal so schlecht geschrieben, hat eine gewisse Eleganz, die vielleicht ein bißchen arg selbstverliebt ist – in dieser Hinsicht ist es durchaus lesbar. Blöd ist halt nur, dass inhaltlich dem Machwerk sämtlicher Sinn abgeht. Das ist reinste Beliebigkeit. Eine Klasse creativ-wirting bekommt das gemeinsam in einem Semster (mit wohl mehr Sinn) genauso gut hin. Bei Witzel gibt es zwar soetwas wie einen Protagonisten, da der aber einen an der Waffel hat (was in der Litertaur, jetzt seehr allgemein gesprochen, schon mal vorkommt) braucht er sich an Logik nicht zu halten und darf eben, ja genau, der absoluten Beliebigkeit frönen. Und was Witzel hier zusammengeschrieben hat ist massenmäßig durchaus viel, inhaltich reicht es aber nach den 407 Seiten zusammengefaßt vielleicht für vier oder fünf Seiten.

In der Literatur, auch der ganz großen, gibt es immer wieder Sequenzen, Kapitel die nicht von der logischen, kausalen Welt handeln. Aber dort ergibt das Geschriebene Sinn, weil es sich in Bezug zu Anderm setzt. Das geht Witzels Text total ab, er ist maximal selbstrefernziell (und das war (mir) schon immer zu wenig). „Die andere Seite“ von Alfred Kubin oder „Picknick am Wegesrand“ von Arkadi und Boris Strugazki (Verfilmung Andrzeij Tarkowskij, kennt auch keine Sau mehr anscheind) beispielsweise entziehen sich auch dem logisch Kausalem, vermögen aber dennoch a) eine Geschichte zu  erzählen und b) Sinn zu vermitteln.

Ich weiß, ich urteile streng. Jeder Roman, in dem ein Traum vorkommt, hat bei mir eh keine Chance, weil das ist das gleiche wie früher bei den ollen Griechen auf der Bühne der Deus ex machina: Wenn man eben nicht weiterkommt, keinen Plan hat oder es schlichtweg nicht kann: schwupps, ein Traum mit den nötigen Hinweisen und alles wird gut (Wobei Deus ex machina noch einen gewissen Sinn macht).

Wer den Witzel haben will, für die Hälfte des Preises gebe ich ihn halbgelesen gerne ab.

Wer nicht will, der hat halt schon

Nach dem der Geschäftsführer eher gelangweilet nach Lebenslauf und Beweggrund der Bewrebung gefragt hat, übernimmt M. Er bedankt sich erstmal für die Arbeit bisher, lobt sogar (sowas kenne ich schon Jahre nicht mehr) und stellt dann ein paar motivietere Fragen. Und mir wird schlagartig klar, dass er mich gerne auf der Stelle haben würde, denn wir würden uns  gut ergänzen und zudem etwas für die Männerquote in der Öffentlichkeitsarbeit tun. An der Stelle bekomme ich danns schon Herzklopfen – aber in der nächsten Redepause wird mir auch wieder klar, das Frau M. die Stelle bekommen wird. Schließlich ist sie weiblich (wichtig für GF und HGF), ein Ausbidlungsprodukt des Hauses, jung (und daher zwei bis vier Gehaltstufen billiger als ich es wäre), gehorsam, pflegeleicht und unerfahren.

Als ich keine 20 Minuten wieder an meinem Schreibtisch sitze und weiterarbeiten will, überfällt mich bleierne Müdigkeit und stechende Kopfschmerzen, die sich nur sehr, sehr langsam verziehen.

* 1903: Evelyn Waugh

Man mag zwar meinen, das ist eine Autorin, ist aber nicht so. War ein potenter Mann (immerhin sieben Kinder), dessen Biographie noch zu schreiben sein wird, denn da geht kaum etwas gerade aus. Aber vor der Biographie stehen die Werke und da die gerade alle neu und gut übersetzt werden einfach mal für den Hinterkopf: Wenn euch ein Waugh auf dem Büchertisch begegnet: Mitnehmen!

Ersatz(bank)

Es dauert bei mir meist ein bisschen, bis ich kapiere, dass ich (mal wieder) als Ersatz(partner) fungiere.

Vor Jahren schon mit R. Immer, wenn er keine Freundin hatte, war ich eine wichtige Person. Wir sind in Urlaub gefahren, haben uns stundenlang unterhalten, waren ‚dicke‘ … und dann, wenn er wieder in einer Beziehung war, dann war ich nicht mehr „echt“, da fehlte es an „Authentizität“ und was auch immer. Jedenfalls Stress. Jetzt ist er schon seit Jahren verheiratet und seitdem haben wir keinen Kontakt mehr. Letztes Jahr ‚flammte‘ er etwas auf, als ich von seiner Krebserkrankung erfuhr, wir haben mehrfach gemailt. Gegen Ende seiner Genesungszeit hat er mal geschrieben, es wäre schön, würde man den Kontakt intensivieren können bzw. wiederaufleben. Mit etwas Verzögerung habe ich dann darauf geantwortet – zurück kam dann eine eher problematisierende Mails mit dem Inhalt: „Wie soll man sich denn über Mail wieder annähern? Ist das Projekt nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt?“ – Reagiert habe ich bisher nicht, vermute, dass ich es auch sein lasse.

Derzeit bin ich mal wieder gefordert. Nicht von R. Heute waren es so Themen wie: Welche Bettbreite ist ok? Lohnt sich ein Dampfdrucktopf? Und irgendwas wegen Handy. Gespräche, die man ’normalerweise‘ mit seiner Partnerin / seinem Partner führt.

Ich geb‘ zu, mir ist es manchmal etwas zuviel, zwei ‚Beziehungen‘ parallel zu führen – wie es mir dann auch zu wenig ist, wenn ich wieder zurück auf die Bank geschickt werde.

Aber immerhin – ich seh‘ es jetzt und kann es thematisieren bzw. oralisieren.

# 222

2015-10-23 09.33.25-2

Taxi Driver

Läuft gerade auf ARTE. Bin total begeistert. Robert de Niro in jungen Jahren – ich schmeiß mich einfach nur weg. Was war das denn für ein hübscher Bursche? Und warum sieht der Neffe meins Mannes sehr ähnlich aus? Und warum hatte ich den schon länger nicht mehr vor der Kamera?

Einmal habe ich den Film schon gesehen, im „Gloria“ damals. Mit M., genannt M., zusammen. Er hat sich dann gleich noch einen zweiten Film reingezogen, ich war so voll, ich konnte gar nicht. Und ich war so was von begeistert. Nicht nur von dem Fllm, von dieser Konsequenz, von dieser ‚logischen‘ Gewaltspirale … sondern damals auch vom Synchronsprecher. Und das war zu einer Zeit, da hat man Briefe schreiben müssen, um an die Information zu kommen, dass Robert de Niro von Christian Brückner gesprochen wird.

M. ist später Schauspieler geworden. Wir haben uns leider aus den Augen verloren. Es gab zwar noch eine kurze Zeit, da habe ich ihn gerne besucht, weil sein 4-jähriger Sohn total auf mich abgefahren ist. Was mich immer arg gerührt hat war, dass der Kleine immer unbedingt mit mir zusammen in die Badewanne wollte. Aber da ich damals schon was mit Männern hatte … stand man ja schon mal einfach nur so unter Generalverdacht.

Gefangen.

Mit erotischen oder gar sexuellen Träumen habe ich es ja eigentlich nicht. Manchmal finde ich das sehr schade, wenn andere erzählen, was sie da nachts alles erleben und ausleben. In den letzten Jahren hat sich das ein bißchen geändert, hin und wieder streicht auch dieses Thema durch meine Träume. Ist das jetzt Küchenpsychologie wenn man diese Art von Träume mit „ungelebten Leben“ begründet? (Aber dann hätte ich ein paar Jahre lang aber sowas von … träumen müssen – wohl doch Küchenpsychologie.)

In der Nacht auf heute hatte ich wieder einen. Hat mir aber letztendlich wenig Lust gemacht, denn die Nacht war danach vorbei. Denn auch wenn der junge Kerl nicht nur richtig hübsch und begehrenswert sondern zudem auch gut bestückt war, überwog dieses Scheißgefühl von früher Lust zu verspüren. Dafür herrschte das sich selbst (katholisch-)moralische Niedermachen, dass alles nur Lähmung / Stillstand war. Dieses idiotische, lähmende Gefühl zu wollen und zugleich alle Verbote vor sich aufmarschieren zu lassen, die man je irgendwie mitbekommen hat – und untergründig einfach zu wissen, zu fühlen: Einfach tun wäre jetzt die bessere Lösung!

Das in-sich-gefangen-sein.

* 1929: Arno Holz

Ein echt zu unrecht Vergessener. OK, auch kein einacher. Denn manches von ihm ist schon fast kitschig oder art sozialromantisch, aber dann findet man immer echte Besonderheiten. „Phantasus“, aus dem auch das Zitat unten ist, sei jetzt mal denen anempfohlen, die es wagen wollen.

Rote Dächer!

Aus den Schornsteinen, hier und da, Rauch,
oben, hoch, in sonniger Luft, ab und zu Tauben.
Es ist Nachmittag.
Aus Mohdrickers Gartern her gackert eine Henne,
die ganze Stadt riecht nach Kaffee.

Ich bin ein kleiner, achtjähriger Junge
und liege, das Kinn in beide Fäuste,
platt auf dem Bauch
und kucke durch die Bodenluke.
Unter mir, steil, der Hof,
hinter mir, weggeworfen, ein Buch.
Franz Hoffmann. Die Sclavenjäger.

Wie still das ist!

Nur drüben in Knorrs Regenrinne
zwei Spatzen, die sich um einen Strohhalm zanken,
ein Mann, der sägt,
und dazwischen, deutlich von der Kirche her,
in kurzen Pausen, regelmäßig, hämmernd,
der Kupferschmied Thiel.

Wenn ich unten runtersehe,
sehe ich grade auf Mutters Blumenbrett:
ein Topf Goldlack, zwei Töpfe Levkoyen, eine Geranie
und mittendrin, zierlich in einem Zigarrenkistchen,
ein Hümpelchen Reseda.

Wie das riecht? Bis zu mir rauf!

Und die Farben!
Jetzt! Wie der Wind drüber weht!
Die wunder, wunderschönen Farben!

Ich schließe die Augen. Ich sehe sie noch immer.

Immer mal wieder

Seit gestern ‚kränkel‘ ich so rum. So ein bisschen Halsweh – was P. am Telefon dazu verleitet zu fragen, seit wann ich denn diese männliche Stimme hätte -, so ein bisschen schlapp, so ein bisschen appetitlos – aber eben alles nur ein ‚bisschen‘ was einfach nicht reicht, um zu beschließen: ich bin krank, ich leg‘ mich ins Bett und lass mich bedienen.

Daher dumpf vor dem Rechner gesessen, durch flickr, instagram und tumblr gescrollt und immer mal wieder so ein kurzes Aufzucken: Bin ich das, der seinen Ständer in die Kamera hält? Heute war kein Treffer dabei, obgleich ja einige geraubte Akt-Bilder von mir fröhlich durchs Netz wandern.

Und es scheint, dass es zwei, drei Menschen auf der Erde gibt, die mir in allen Dingen aber so was von ähnlich sind, dass selbst ich zweimal genau hinschauen muss.

Vielleicht sollte ich betonen: Ich habe kein Fieber!

* 1796: Karl August Georg Maximilian Graf von Platen-Hallermünde

OK, von ihm habe ich auch nur ein paar Gedichte / Novellen gelesen. Irgendwie so überhaupt nicht meine Kragenweite.

Aber: Es gibt ein Band von ihm mit dem schönen Titel „… bleibe ich doch wunderbar unglücklich.“ Es sind Tagebucheintragungen, Gedichte und Briefe, die Platen als 22- und 23jähriger verfaßt hat, als er in Liebe zu Adrast (d.i. Eduard Schmidtlein) entbrannte, ein Komilitone aus der Würzburger Studienzeit. Aufgang und Niedergang einer Liebe, eine kurze, all zu kurze Hoch-Zeit dazwischen, dann Trennung, Abschied, Schmerz und – Vergessen. Adrast war nicht der erste Angehimmelte des junge Platen, der schon früh um seine Homosexualität wußte – zu dieser (Jugend-)Zeit sie aber auch nicht ausleben konnte.

Jedenfalls ist das eine aus der Ferne Anhimmelei, dass man es so gut wie nicht mehr aushält.

21. Juni 1818
Ich habe nun Aussicht, Adrast’s Bekanntschaft zu machen; ja ich weiß sogar, daß er an mit Theil nimmt, sich mir nähern sucht, sey es auch nur aus Neugierde.

Und es dauert und dauert, bis sie überhaupt mal ein Wort wechseln – aber, wir Tucken können halt Drama!

12. August 1818
Von heute an endlich sage ich mich feyerlich los von meinen neuerwachten Thorheiten. Ich erwähne Adrast nicht mehr; es sey mein fester Vorsatz.

Ha! Da kann man doch nur darüber lachen, denn:

8. Juni 1819
Gestern gingen wir das erste Mal Arm in Arm spazieren: er hatte seinen Arm um meinen Hals gelegt, und ich hielt die Mitte seines Körpers umschlungen, dessen teures Gewicht gleichzeitig auf meinen Schultern ruhte.

Ja, ja *stöhn* – wie schön war doch die Liebe einst. Aber die Zeit erlaubt es nicht:

26. Juli 1819
O warum, warum nur hat mich die Vorsehung so geschaffen! Warum ist es mir nicht möglich, die Frauen zu lieben, warum muß ich verhängnisvolle Neigungen hegen, die niemals erlaubt sein werden, die niemals jemand erwidern wird? … Gibt es Menschen, deren Leben nur eine lange Schule der Tränen ist?

Und so bleibt auch Adrast nur eine Schwärmerei die endet, als Adrast Würzburg verlässt. Sie haben sich nie wieder gesehen.

Geht doch

Leider bin ich nach wie vor noch arg rezeptgläubig. Aber heute war mir einfach alles egal. Und was wurde es? Selbst gemachte Ravioli mit einer Ricotta-Spinat-Nuss-Füllung und einer Petersilien-Butter dazu.

Und es bleibt jetzt einfach dabei: Für den Nudelteig nehme ich 150 gr Mehl (550) und 150 gr Hartweizengrieß. Auf je 100 gr ein mittelgroßes Ei (was das auch immer heißen mag, irgendwann wiege ich das mal ab) und etwas Olivenöl (abhängig von der Ei-Größe, d.h., mit max 2 Esslöffel beginnen und lieber ne Runde länger kneten bis weiteres Olivenöl dazukommt). Eine gute Prise Salz dazu und alles gut mit den (gewaschenen) Händen (!) gründlich verarbeiten, bis ein gerade-noch-feuchter-Teig entsteht. In Frischhaltefolie einpacken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank parken, besser zwei.

250 gr Ricotta mit 150 gr Spinat (klein (!) gehackt!) und ca. 80 gr. Pinienkerne (zuerst geröstet, dann etwas grob gehackt) vermischen, Salz und Pfeffer dazu. Wer mag kann einfach noch ca. 50 gr geriebenen (frischen!) Parmesan reinrühren. 2 bis 4 Esslöffel Paniermehl / Semmelbrösel nehmen der Mischung ihre Nässe, so das eine semi-trockene Masse entsteht.

Pastateig durch die Nudelmaschine quälen und zwar – mein Mann will es so – nicht so dünn. Bei ihm, dem Mann, ist es Stufe 4, ich nehme ja Stufe 5 (kommt auf die Maschine an). Mit dem Ravioli-Gebiss (10 cm (fällt mir ein, wünschte ich mir nicht mal eins mit schlanken 7 cm?)) ergibt da in etwa 20 Stück.

Für die Petersilien-Butter großzügige 80-90 gr Butter (mache doch jede/r so viel wie er / sie will) von der halbgefleckten west-osfriesischen 4-jährigen Weidekuh bei Vollmond an einem Mittwoch gemolken und am folgenden Freitag verarbeitet (notfalls geht auch Butter aus dem Supermarkt) bei geringer Temperatur schmelzen lassen, eine Knoblauchzehe entweder mit dem Messer pulverisieren oder durch eine Knoblauchpresse geben und in der Butter leicht anschwitzen, d.h. nicht braun werden lassen. Nach Belieben etwas Salz, Pfeffer oder (wenig!) Chili zugeben.

Ravioli in kochendes Salzwasser geben und 3 bis 4 Minuten ab erstem Aufkochen garen lassen, mit einer Schöpfkelle herausnehmen und entweder auf vorbereitete warme Teller oder vorbereitete warme Schüssel geben.

Die 15 – 20 grob gehackten Petersilienblätter erst jetzt zur Butter geben, einmal (!) schwenken und … servieren!

Eigentlich war noch ein frischer Salat dazu angedacht – aber der frische Weißwein reichte dann ohne Abstriche auch.

Vier normale Personen werden von der Menge gerade so satt – ich würde daher Salat dazu machen oder ein Brot dazu reichen bzw. es eh nur als Vorspeise einplanen.

(Bei einer größeren Menüfolge sind zwei 10er-Ravioli mit etwas Petersilien-(Knoblauch)-Butter (und etwas Schischi-Garnierung) sowie etwas Brot ein guter erster warmer Gang.)

Schweigen

Meinem Vater habe ich immer vorgeworfen, er würde soviel schweigen.

MIr wirft man vor, ich sei ein Redemuffel und „sozialscheu“.

Gerade in der Badewanne irrlichternd im Kopf beim Rasieren darauf gekommen, dass in der Ursprungsfamilie extrem geschwiegen wurde. Selbst der Selbstmordversuch meines Bruders war nie Thema, der Tod des anderen Bruders hat eh nicht stattgefunden.

Und über was liegt ebenfalls noch der Mantel des Schweigens?

Vielleicht ist das die Antwort auf die Frage: Wie kann man (dabei) gut schlafen?

* 1870: Iwan Bunin

Viel gelesen habe ich nicht von ihm (sollte ich wohl). Aber „Mitjas Liebe“ wird mir, solange ich nicht dement werde, wohl in Erinnerung bleiben. So eine typische russische Erzählung / Novelle im Sommer auf einem Landgut, der gestrenge Vater, der bei einem Examen durchgefallene Sohn. Strenge und Einsamkeit – aber dann, auf dem Nachbargut, ein junges Mädchen, die Liebe entbrennt und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Und das Geile daran: Bunin ist der einzige, der sich mal nicht an die literarischen Wetterregeln hält und so regnet es, als sein Protagonist glücklich ist und so scheint die Sonne, als es tragisch wird.

Mal so, mal so

Boa ist mir schwindlig. Dabei habe ich nur ein kleines Bier getrunken. Und das während drei Stunden Dante-Lesekreis. Der Schwindel kommt von H. Ich mag sie sehr, eine feine, ältere Frau mit bewegter Vergangenheit und viel, viel gutem, hintergründigem Witz. Aber sie leidet unter Parkinson. Und wenn sie nicht gut mit den Tabletten eingestellt ist, dann ist jedes ADHS-Kind eine Wohltat. OK, wird wohl eine Übertreibung sein. Aber H. kann dann einfach nicht ruhig sitzen, wiegt sich vor zurück, zur Seite, im Kreis … ohne jede Regel, ohne jedes Muster. Und wenn man sich dann eben mit ihr unterhält, dann schaue ich zumindest nicht von ihr weg, sondern verfolge mit meinen Augen ihre Augen – und da sie Gutes zu sagen hat …

Durchschlafen …

… wäre echt mal ne prima Alternative!

Von Tür zu Tür

Wir wohnen ja quasi in einer Wendeschleife einer Straßenbahnlinie. Ist jetzt nicht so, dass wir das einzige Haus da wären, nein, das ist schon ein ganzes Geviert – fällt also gar nicht mal so auf wenn man es nicht weiß.

Die Linie, die sich da gütlich tut ist eine, die ich normalerweise so gut wie nie nutze, da sie im Grunde einmal quer fährt, was mich nur selten interessiert.

Derzeit ist sie aber ein Genuß. Zwei Minuten bevor sie morgens abfährt verlasse ich das Haus durch den Hinterausgang, überquere, passiere die Einfahrt und steige in die Straßenbahn. Sage ich mal max. 40 Meter Weg bis dahin. Staßenbahn natürlich bis auf zwei, drei Plätze leer.

Zehn Stationen später steige ich wieder aus und brauch dann schon gut 50 Meter, um in mein derzeitiges Büro zu kommen.

# 221

2015-10-10 17.48.44-1

* 1741: Choderlos de Laclos

„Gefährliche Liebschaften“! Und damit meine ich nicht die Verfilmungen. Von denen die mit Glenn Close ja gar nicht mal schlecht ist (und ich immer denken muss, dass ein Mitstuden von früher die männliche Hauptrolle übernommen hat). Aber gegenüber dem Buch: Schwacher, arg schwacher Abklatsch eines perfid-dramatisch-erotischen Psychothrillers. Gerade jetzt im Herbst / Winter beste Sofalektüre.

So halt

J. hat zwar nun nachgelassen, mich mit Mails zu bombardieren – jetzt sind es nur noch zwei die Woche, früher waren es drei bis vier am Tag – aber ihre Neugierde bleibt. Das einzige, was sie noch nicht gefragt hat, sind meine sexuellen Vorlieben, alles andere war schon dran. Aus verschiedenen Gründen antworte ich äußerst selten und dann auch nie wirklich konkret. Mir geht das gegen den Strich ein Auskunftsbüro zu sein, denn, wenn wir uns – ebenfalls selten – wie heute sehen, bei einem Glas Tee in einem Café, weiß sie danach von mir genauso viel wie davor – ich dagegen bin bei ihr auf dem neusten Stand.

*kuschel* *knuddel* *guut*

Wer hat Nähe nicht gern? Ich schon, aber nicht von jedem / jeder – und vor allem nur dann, wenn ich will / bereit bin. D.h., ich umarme zur Begrüßung / Abschied schon die ein und den andere, klar. Aber ich achte echt extrem drauf, nicht ‚übergriffig‘ zu wirken oder gerade bei Männern nicht den Eindruck zu erwecken, den Umarmten in eine Art schwule Ecke zu ziehen. (Na ja, ‚körperliche Nähe‘ war in meiner Ursprungsfamilie jetzt nicht gerade so das Thema – und ich glaube, das kann man mir (ggf.) auch anmerken.)

Dieser Tage war A. mal wieder da und irgendwann trat er einfach hinter mich, um mir meine Schultern knuddelnd zu massieren bzw. massierend zu knudeln und einfach mal auch ne Hand auf meiner Brust für einen Moment ruhen zu lassen. Was für ein schöner Moment! Man kann die Aktion an sich wohl in Sekunden messen, gefühlt sind es Minuten. Eine Art von Nähe, von Verbundenheit, von Freundschaft die sich mal ohne Worte ausdrückt.

Heute auch schönerweise A. nochmals da. Ich zwar etwas eingeschränkt, aber die Freiheit nicht aufpassen zu müssen, ob man sich mal berührt oder mal sich am anderen anlehnt.

Und am Abend dann noch A. und Z. – und A. findet kein Ende mich bei der Begrüßung und wenige Minuten später nochmals zu umarmen.

Keine Ahnung, wie / warum ich das verdient habe. Aber ich kann es gerade gut annehmen, genießen, mich freuen.

# 214-220 – Vom Mittwoch

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Tut das guuut!

Nach dem gestern also nach zwei Jahren wieder ein Gehalt auf meinem Konto landete und zudem das Kochen letzte Woche auch noch gut belohnt wurde, überdies jetzt noch von Aktionen des letzten Jahres ein überraschendes Honorar eingetroffen ist, habe ich beschlossen, mein Kaufverbot für einen kurzen (aber intensiven) Moment zu unterbrechen. Nach recht komplizierten Berechnungen, da Anteile, Boni, Überhanggelder und Sondergelder auf unterschiedlichste Art und Weise berücksichtigt werden musste (die Finazhandlungen mit Griechenland sind ein Kindergartenspiel dagegen), konnte ich mir nun fünf folgende Bücher leisten.

  • J.J. Abrams & Doug Dorst: V.M.Straka: Das Schiff des Theseus, 528 Seiten
    (Eine Anmerkung dazu: Das Buch ist ein Hammer. Es ist von innen wie von außen als ein Buch aus den späten 40ger Jahren einer Bibliothek gestaltet (Stempel, Type, Gebrauchsspuren, etc.) und innen gibt es neben dem eigentlichen Text eine Masse von handschriftlichen Anmerkungen zweier Studierenden und zusätzliche Dinge wie lose Postkarten, Zeitungausschnitte, … . Vorhin mal kurz reingelesen – ein einziger spannender Spaß! Wer also mal was echt Besonders will, dann ran, etwas teuer zwar, aber die Auflage ist auf 500 ähh 100.000 limitiert, also gemach, gemach. [Nachtrag 17:10.: Wenn man logisch denkt, dann funktioniert so einiges nicht an dem Roman – nichtsdestotrotz: er macht einfach Laune!)
  • John Hirst: Die kürzeste Geschichte Europa, 204 Seiten
  • Clemens J. Setz: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre, 1.020 Seiten
  • Édouard Louis: Das ende von Eddy, 206 Seiten
  • Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen mansich-depressiven Teenager im Sommer 1969, 828 Seiten

Sehr auffallend übrigens, das der mir zur Verfügung stehende Freibetrag exakt, aber sowas von exakt dem Betrag entsprach, den ich in der Buchhandlung zahlen musste. Sachen gibt’s!

!!!

Am Geldautomat heute die schöne Situation, dass bei der Kontoabfrage eine angenehme Summe Geld erschien, die von einem mir fremden Konto auf das meinige überwiesen wurde. Ich hätte nichts dagegen, wenn das jeden Monat so wäre.

I. und die gewisse Enge

Wie gestern schon geschrieben, stand ich in den letzten Jahren hin und wieder mal vor der ein oder anderen Kamera. Überwiegend bei J., hin und wieder, wenn auch oft spontan – aber warum nicht -, bei Fr. und Hr. K., und einmal bei einem Fotografen aus H., dessen Modebilder man in allen wichtigen Zeitungen und Zeitschriften findet.

Wie gestern nicht geschrieben, steht der ein oder andere Mann bei mir vor der Kamera – und wer die Kategorie „Durch die Linse“ verflogt haben mag, wird durchaus das Gefühl haben, dass diese Aussage durchaus richtig ist. Und da ich mich für Mode so gar nicht interessiere haben die Männer bald eben nix mehr an. Und da passiert es schon, dass der ein oder andere auch mal einen Ständer bekommt bzw. bekommen will. Sei’s drum – da ist eh vorher abgesprochen, ob ich dann weiter fotografieren kann / soll oder eben nicht.

Und es wäre total gelogen, würde ich jetzt behaupten, dass in diesen Momenten bei mir gar nix passiert. Ja, ich bekomme in solchen Fällen meist auch einen Ständer – für die Dauer von 2-3 Fotos. Denn, bis auf eine längst vergangene Ausnahme, ist mir an den Bildern gelegen und ich habe genug zu tun um zu schauen, ob die Haltung stimmt, das Modell im richtigen Licht steht, das die Blickachse stimmt, das … fotografieren ist genauso viel Arbeit wie fotografiert werden. Und da hat Lust bei mir, wenn ich fotografiere, nur für einen Moment Platz. (Als Modell, wenn es um Lust geht, ist die Arbeit die, sich abzukapseln und so zu tun, als wäre man alleine, als gäbe es den Fotograf gar nicht und als wären die Anweisungen des Fotografen eigene Gedanken.)

Heute war I. das zweite Mal da. Hat mich eh überrascht, dass er sich nochmals gemeldet hat. Das erste Shooting war extrem hölzern, wir fanden nicht wirklich einen Draht zueinander. Damals hat mich gestört, dass er mit seinem Körper einfach nicht kann. Es gibt echt Männer um die 30, die haben Probleme in den Schneidersitz zu kommen. I. ist einer davon. Und er ist ein Typ von Mann, den ich nicht sehe. So überhaupt nicht mein Beuteraster. Einer, den man mir auf den Bauch schnalln muss – und dann passiert meinerseits doch nix. Überraschenderweise hatte er beim ersten Shooting auch gleich nen Ständer – was eher ungewöhnlich ist, denn die Situation so alleine vor einem (fremdem) Fotografen ist anfänglich wenig erregend. Warm geworden sind wir bei dem ersten Shooting wirklich nicht – das sind zwei fremde Welten.

Heute war er – überraschenderweise – wieder vor der Kamera. Und es war ein anderer Mensch. Der hat sich bewegt, hatte Ideen, hat Vorschläge gemacht. Wenn ich sagte, das wäre jetzt mit Ständer gut, dann gab es den auch, meinte ich, geht das auch ohne, dann war der sofort weg.

Das war einfach richtig kreativ und locker und offen – dass kenne ich eigentlich nur von C. (der aber noch nie mit einem Ständer aufwartete).

Was mich heute irritierte – ab einen gewissen Punkt hatte ich einen Dauerständer, denn das was I. da bot, war jetzt nicht Porno, das war einfach ‚Lust vor der Kamera‘.

Und ja, wenn ich die Freigaben habe, zeige ich hier das, was ich hier zeigen kann.

Vorsicht: 18plus!

Ist schon spannend zu sehen, wie sich die eigene Sexualität über die Jahre verändert, oder der Umgang damit. Nach wie vor bin ich ja einer der ganz wenigen Menschen auf dieser Welt, der auch gerne mal alleine Hand an sich legt und das auch genießen kann. Stressfreier geht Sex ja echt nicht, denn das einzige, auf was man achten muss ist man selbst. Und das bekomme ich durchaus ganz gut hin.

Als Jugendlicher und junger Mann war ja vollkommen klar, das „das“ nie jemand mitbekommen dürfte, denn das wäre peinlich hoch 27 mal 39.873 Milliarden gewesen, mindestens. Über die Zeit aber hat die Lust an sich selbst auch noch andere Aspekte aufgetan. Das mag jetzt vielleicht jetzt typisch männlich(-kindlich) zu sein, aber wenn es es sich ergibt, hole ich mir auch gern mal einen runter, wenn jemand zuschaut. (Was die- oder derjenige derweil macht interessiert mich übrigens eher wenig dann.) Das hat psychologisch bzw. anthropologisch sicher etwas von „mein Haus – mein Auto – mein Pferd“ an sich – aber das tut der Lust in dem Moment dann keinen Abbruch.

„Gelernt“ bzw. „entdeckt“ bzw. „wahrgenommen“ habe ich das vor Jahren bei einem Shooting, als ich vor der Kamera stand. Beim zweiten Shooting fragte der geniale J. eben nicht, ob das auch „ohne Klamotten“ ginge, sondern ob das „mit Ständer“ ginge. Ging nicht – jedenfalls bei diesem zweiten Shooting. Beim dritten – ich hatte in der Zwischenzeit wirklich auf eigene Art und Weise geübt – war es im ersten Moment noch aufregend, aber dann … dann klappte es auch auf Kommando.

Hin und wieder frage ich mich aber auch, ob das nun eine „Entwicklung“ ist, oder ob mit zunehmenden Alter der Reiz stärker werden muss.

+ 1948: Alfred Kerr

(Sorry, die Rubrik ist mir ja vollkommen aus den Fingern geglitten. Liegt wohl am Halbtagsjob und daran, dass ich den Schreibtisch aufgeräumt habe und somit der Kalender unter einem Stapel verschwand.)

Ich hatte es ja hier dieser Tage mal von Literaturkritik, Karrasek und so. Aber wenn ich Kerr höre, dann denke ich mir immer: Gott, warum gibt es im deutschsprachigem Raum nur noch bewertende Nacherzählung und keine Literaturkritik mehr? Das, was heute als Literaturkritik daher kommt ist ein müder, lascher, lauwarmer Abklatsch von dem, was Literaturkritik sein sollte. Und der, der es – zumindest im deutschen Sprachraum – bisher absolut unübertroffen gemacht hat, war eben dieser Alfred Kerr, den wenige nur noch vom Namen kennen.

Bei Reclam gab es mal eine Auswahl seiner Theaterkritiken – übrigens: Reclam, schäm Dich, dass Du es nicht mehr verlegst – und wenn man auch nur zwei oder drei davon gelesen hatte, dann war einem klar: Der kann’s.

Sein Stil etwas gewöhnungsbedürftig, weil er reduzierte, weil er nur in Quintessenzen schrieb, die äußerst pointiert den Kern trafen und alles selbstgefällige Schi-Schi verbannte.

Im Studium habe ich mal ein Semester lang über Literaturkritik bei einem verdammt fähigen Professor studiert. Jede Woche vier, oder fünf Kritiken auf dem Prüfstand, wobei immer versucht worden ist, dass das besprochene Werk von mindestens zwei bis drei bekannt war. Aufwändig, anstrengend – und lehrreich bis ins Mark.

Also: Lest Kerr! Es soll Euer Schaden nicht sein.

Und falls ihr  mal etwas elegant-vernichtendes für den nächsten Kinofilm oder Theater- bzw. Opernbesuch braucht, hier ein echter Kerr:

Die Vorstellung begann um acht Uhr. Als ich um zehn Uhr auf die Uhr schaute, war es erst halb neun.

Anton Weyrother

weyrother.net

Mijonis chaotische Welt

Leben, Lieben, Queerbeet, Gedanken, Alles in einem

AISTHESIS

Texte zur Ästhetik, Philosophie und Kunstkritik sowie vermischte Bemerkungen

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