Gefangen.

von Bert

Mit erotischen oder gar sexuellen Träumen habe ich es ja eigentlich nicht. Manchmal finde ich das sehr schade, wenn andere erzählen, was sie da nachts alles erleben und ausleben. In den letzten Jahren hat sich das ein bißchen geändert, hin und wieder streicht auch dieses Thema durch meine Träume. Ist das jetzt Küchenpsychologie wenn man diese Art von Träume mit „ungelebten Leben“ begründet? (Aber dann hätte ich ein paar Jahre lang aber sowas von … träumen müssen – wohl doch Küchenpsychologie.)

In der Nacht auf heute hatte ich wieder einen. Hat mir aber letztendlich wenig Lust gemacht, denn die Nacht war danach vorbei. Denn auch wenn der junge Kerl nicht nur richtig hübsch und begehrenswert sondern zudem auch gut bestückt war, überwog dieses Scheißgefühl von früher Lust zu verspüren. Dafür herrschte das sich selbst (katholisch-)moralische Niedermachen, dass alles nur Lähmung / Stillstand war. Dieses idiotische, lähmende Gefühl zu wollen und zugleich alle Verbote vor sich aufmarschieren zu lassen, die man je irgendwie mitbekommen hat – und untergründig einfach zu wissen, zu fühlen: Einfach tun wäre jetzt die bessere Lösung!

Das in-sich-gefangen-sein.