Durch die Zeit

Monat: November, 2015

+ 1935: Fernando Pessoa

Lesen! Lesen! Lesen!

Und zwar „Das Buch der Unruhe“. Früher für viel Geld bei Amann, jetzt gibt es eine preisgünstige Taschenbuchausgabe (die aber naturgemäß nicht so schön sein kann, wie die Ausgabe bei Ammann, für die man heute um die 30 Euro hinlegen muss).

Pessoa ist Verantwortlich für Zitate wie:

Könnte das Herz denken, stünde es still.

***

Zwei Menschen sagen „ich liebe dich“ oder denken und fühlen es gegenseitig, und doch verbindet jeder damit eine andere Vorstellung, ein anderes Leben, vielleicht sogar eine andere Farbe, ein anderes Aroma oder einen anderen Duft innerhalb der abstrakten Summe von Eindrücken, die das Seelenleben ausmacht.

***

Ein wahrhaft sensibler und vernünftiger Mensch versucht naturgemäß, wenn ihn Übel und Ungerechtigkeit der Welt bekümmern, zunächst dort gegen sie anzugehen, wo sie am deutlichsten zutage treten, nämlich bei sich selbst. Und damit wird er sein Leben lang beschäftigt sein.

Und mein absolut-absolutes bestes Lieblings-Knutsch-Zitat:

„Jede Straße, sogar diese Straße von Entenpfuhl trägt dich ans Ende der Welt.“ Doch das Ende der Welt ist, sobald man die Welt vollständig umkreist hat, das gleiche Entenpfuhl, von dem man ausgegangen ist. In Wahrheit ist das Ende der Welt wie ihr Anfang unsere Auffassung von Welt. In uns sind die Landschaften Landschaft. Deshalb erschaffe ich sie, indem ich sie mir vorstelle; wenn ich sie erschaffe, sind wie; wenn sie sind, sehe ich sie wie die anderen. Wozu reisen? Wo wäre ich in Madrid, in Berlin, in Persien, in China oder an beiden Polen ander als in mir selbst und in Typ und Art meiner Wahrnehmung?

Sicher kein Buch, was man wie einen Roman so runter liest, dafür ist es einfach zu schwer, zu heftig, erfordert zu viel Aufmerksamkeit. Aber immer mal wieder einen Abschnitt – herrlich, weil man oft „Ja“ schreit, „endlich sagt es mal jemand“ oder weil man stumm davor sitzt und denkt „Wie meinen Herr Pessoa?“.

Von was ich übrigens bei Pessoa abrate sind seine Briefe. Es ist unglaublich, wie einer das „Buch der Unruhe“ schreiben kann und dann in seinen Briefen eine Einfachheit und Navität an den Tag legt, vor der man einfach nicht lesen will.

Neues Photoblog

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Mache ich mit meinem Freund E. zusammen. Was Internationales, ach, was sag ich da, was Interkontinentales!

Würd mich echt freuen, wenn die ein oder der andere von Euch da (regelmäßg montags) vorbeischauen würde.

Wir werden nämlich zu einem gegebenen Thema – gerne auch von Euch – dann jeweils vier Fotos machen, die das Thema, mehr oder weniger nah, bebildern. Das war’s auch schon – hat aber gestern irren Spaß gemacht.

Hier entlang bitte.

Morgen mehr

Für heute nur das, was ich E. gerade geschrieben habe dazu:

im nächsten chat müssen wir noch das thema „schlagwörter“ besprechen. ich habe es jetzt eingebaut, weil ich es recht interessant finde. wir müssen nur das beide pflegen, um die seite interessant zu machen.
technisch überlege ich noch, wie wir noch eine (alphabetische) themenübersicht bekommen.
hab mich gerade noch mit p. gezofft und virtuell voller wut den hörer auf die gabel geworfen, weil er sich über ein paar kleinigkeiten bei deinem introtext aufgeregt hat, was als retourkuschte zu verstehen ist, weil ich letzte woche ein vorwort von ihm – auf seinen wunsch hin! – kritisch kommentiert habe … ich hab deinen text jetzt etwas umgeschrieben, aber sauer bin ich auf p. dennoch weiter, weil er mir eigentlich helfen sollte, die bilder für morgen auszusuchen …
und mein mann, was schlägt der vor, als ich ihm unser projekt vorstellte: „freiheit“! das ist wie „schweinebauch“
nächstes thema ist „das fliegen“ und nicht „die fliegen“ was danach kommt gebe ich in absprache mit dir vor, dann du, dann ich, dann du … bis die ersten meldungen aus der öffentlichkeit kommen.

+ 1959: Hans Henny Jahnn

Ich glaube HHJ gehört zu den spannensten deutschsprachigen Schriftstellern des letzten Jahrhunderts und zugleich zu dem am wenigsten gelesenen. Wer kennt schon „Fluß ohne Ufer“, geschweige denn, wer hat die beiden dicken, schweren Bände durchgeackert? (Öh, ich *hüstel*) „Pastor Ephraim Magnus“ ist vielleicht noch denen bekannt, die viel mit Theater zu tun haben, aber der Rest?

Und HHJ ist wohl einer der ganz wenigen Autoren, die zugleich auch in einem ganz anderen Metier Großes geleistest haben: Er war nämlich noch (autodidaktischer!) Orgelbauer und hat in Norddeutschland dazu einges geleistet.

Ja, HHJ ist schwer zu lesen, er ist etwas schwülstig, er ist immer etwas angeschwult, er ist immer etwas blutig, absolut keine Wohlfühl-Lektüre – und daher eben echte und echt große Lektüre. Er lotet, in fast expressionistischer Weise, Lebenswirklichkeiten aus, die sich nicht immer miteinander vertragen. Und daraus macht er dann großes Drama, die er z.T. langsam aufbaut.

Er hat eine Reihe von anderen Autoren stark beeiflusst wie beispielsweise Hubert Fichte (der auch leider immer mehr in Vergessenheit gerät).

Wer also mal abseits vom Mainstream etwas lesen will … es gibt verschiedene Sammelbände, in denen sich das Reinlesen auf alle Fälle mal lohnt.

Grobe Leberwurst in der Blase

Tja, das wird vorerst die letzte gewesen sein, die ich kaufen konnte. Denn unser Metzger macht zu. Nicht, weil er zu wenig Kunden oder zu wenig Umsatz hätte, nein, er hat kein Personal.

Und das heißt für mich und meinen Mann. Unter der Woche können wir jetzt mehrer Stationen mit der Bahn oder knapp drei Kilometer mit dem Fahrrad fahren, um zum nächsten Metzger zu kommen, der diese Bezeichnung auch verdient.

Diese „Wurst- und Fleischabteilung“ in unserem Supermarkt, in der die ‚Fachkräfte‘ meist damit beschäftigt sind, die Ware aus der Plastikfolie zu befreien und schön zu drapieren, bietet halt das gängige von unbestimmter Herkunft und maximal mittlerer Qualität. Als Suppenfleisch bieten die einem dann schon mal ganz gerne einen Rinderbraten an, Knochen gibt es grundsätzlich nicht, ein Ochsenschwanz kann auch nicht mehr bestellt werden …

Und der Metzger in unserem Bio-Supermarkt versteht es in erster Linie Preise zu erfinden aber auf dem Weg dorthin die notwendige Qualität zu verlieren. Das ist schon eine extrem unverschämte Abzocke.

Ich finde das im Moment richtig traurig, denn da beginnt ein wichtiges Handwerk auszusterben. Einheitswurst und vorformatiertes Fleisch in der Schale ist nicht das, was ich mir wünsche. Auch wenn das Anstehen manchmal nervt(e), aber mit dem Verschwinden von solchen Handwerken gehen für den Kunden wie mich einfach ganz viele Produkte verloren. Frage ich Supermarkt nach einer Leberwurst, dann gibt es dort ne grobe, ne mittelgrobe und ne feine und natürlich eine angeblich bio für dann gleich den dreifachen Preis. Oder ich stell mich vor die abgepackte Ware und überlege, welchem Fleischmogul ich das Geld in den Rachen werfe. Aber bspw. eine Grobe in der Blase – die werde ich doch da nicht bekommen, auch wenn ich das doppelte Zahlen würde.

Kochsendungen wie doof im Fernsehen – und dann aber das Problem an gute Zutaten zu kommen.

Was für eine Überraschung!

Der 1. Dezember ist ja bald. Menno! Das der immer so plötzlich kommt und nie vorher richtig Bescheid sagt. Blödmann!

Den ganzen Nachmittag jetzt am virtuellen Adventskalender gebastelt. Weil ich keine gescheite Vorlage im Internet gefunden haben, schnell dafür ein Blog gebastelt.

Aber da ich dieses Jahr echt zu wenig fotografiert habe, geht mir das Material etwas aus. Grummel, für neuen Tage brauche ich noch Stoff!

# 245

2014-01-10 11.55.46

tumblr

tumblr ist im Grunde eine einzige große Waschmaschine mit der Besonderheit, dass sich an der „Wäsche“ nix ändert. Ich bin jetzt wohl seit drei Jahren dabei in Hinsicht auf nackte Männer (würde man nackte Frauen gucken, käme dieser Post zwei bis drei Jahre später) – und nun beginnt sich echt eine Menge zu wiederholen. Und selbst das bei abnehmenden Erinnerungsvermögen.

Aber was mich in der Zwischenzeit so richtig abtörnt: Wenn ich mir dann mal so einen kleinen Wichsfilm anschaue, dann wundere ich mich zu 87,3 Prozent, warum die meisten der gut ausgestatteten Jungs / Männer spermamäßig soviel hinbekommen, dass man sich ernsthaft fragen muss, ob das für einen Zeugungsakt eigentlich reicht. Der andere Prozentsatz (Taschenrechner gerade nicht zur Verfügung) scheint dagegen nach dem Orgasmus zeitnah für die überlebensnotwendige Flüssigkeitszufuhr sorgen zu müssen.

Es reicht langsam

Sollte ich dereinst mal wieder auch nur einigermaßen ausreichend Geld verdienen, dann kaufe ich mir eine Infrarotkamera mit Bewegungsmelder. Ich möchte jetzt verdammt noch mal einfach wissen, was nachts mit mir in meinem Bett abgeht.

Mein Mann – der unter der Woche zwei Räume weiter schläft – sprach mich heute morgen an, was ich denn um 4 Uhr den angestellt hätte. Er wäre aufgewacht, weil es in meinem Zimmer so rumort hätte.

Ich erinnere mich an nix, außer, dass ich beim Aufwachen feststellen konnte, dass ich mal wieder alle Klamotten ausgezogen und sie in meinem wirklich kleinem Schlafzimmer an zwei verschiedenen Orten drapiert hatte. Erklärt übrigens auch, warum ich beim Aufwachen so gefriert habe.

Was geht was warum da nachts bei mir ab? Hab‘ ich ne Klatsche? Oder bin ich einfach nur Anti-Vollmond-süchtig? (Denn heute oder morgen ist Vollmond – Grant dafür, dass ich wenigstens eine Nacht erholsam durchschlafen werde, ohne nächtens immer wieder an einem Blogbeitrag zu arbeiten, der den Arbeitstitel „Haltung bewahren“ trägt. Denn ich habe festgestellt, dass ich je nach Uhrzeit andere Schlafhaltungen einnehme / einzunehmen versuche und ich nachts eine Wissenschaft daraus mache, ob ich die rechte Hand nun eher an der Hüfte, auf dem Kopfkissen oder unter der Wange haben sollte. Wissenschaft deswegen, weil, rechte Hand / linke Hand? Liege ich auf der rechten / linke Seite? Habe ich die Beine parallel oder überschnitten? Wenn überschnitten oben oder unten? Das ist so nach dem Motto: Wie viel ist 2 hoch 2 hoch 2 hoch 2 hoch 2 hoch 2 mal 2 minus 2 plus 2)

 

+ 1970: Yukio Mishima

Als ich anfing ernsthaft zu lesen, war mir früh klar, dass ich  mich auf ein Gebiet beschränken müsse, wenn ich wenigstens da zu etwas Ahnung kommen wolle. Und da ich und Fremdsprachen … also ist mein Hauptlesegebiet „Deutschsprachige Literatur der Gegenwart“ mit den „Sondergebieten“ „Deutsche Literaturgeschichte mit Schwerpunkt 17. / 18. Jahrhundert“ sowie „Europäische Klassiker“. D.h., die amerikanische und südamerikanische Literatur lasse ich mit wenigen Ausnahmen außen vor, genauso die afrikanische, asiatische und u.a. grönländische. Und da ist es dann schon eine Besonderheit, dass sich mit „Geständnis einer Maske“ ein japanischer Roman in meiner ‚Biblitohek‘ findet.

War mal ein echtes Muss-Buch.

Barocke Verhältnisse

Gerade mir für die Badewanne den einen Gide gegriffen, den ich mir dieser Tage geleistet habe – 9,90 Euro. Und während ich so blätterte und las, fühlte ich mich stark an meine Studien bei Prof. M. erinnert. Damals habe ich viel zum 17. und 18. Jahrhundert gearbeitet, eben auch eine lange, lange Hausarbeit – die mir dann, als einer aus dem Grundstudium, zur Teilnahme des „Grüppchens“ ermöglichte, kurz, zum einzigen germanistischen Doktorandenkolloqium (*angeb* *im-nach-hinein-stolz-sein*) – zur „Buchgestaltung“. Das umfasste nicht nur die damalige handwerkliche Gestaltung, sondern auch die ganzen Begleittexte, die dem eigentlichen Text damals beigegeben wurde, wie Widmungen, Vorworte, Huldiungsdichtungen, Nachworte, Erläuterungen u.v.a.m. (Man gucke mal den Beginn von Cervantes „Don Quichote“, der nimmt das 1616 schon mal aufs Korn).

Und „Die Ringeltaube“ von Gide kommt dann also so daher:

Vorsatz
Seite 1: Schmutztitel
Seite 2: Inhalt und Kurzbiographie
Seite 3: Titel
Seite 4: leer
Seite 5-6: Vorwort
Seite 7-13: Geleitwort
Seite 14: leer
Seite 15: Titel
Seite 16: leer
Seite 17-29: Der eigentliche Text von „Die Ringeltaube“. D.h. zwölf Seiten Text einer mittelmäßigen Erzählung, die autobiographisch davon berichtet, dass der 38-jährige Gide im Sommer 1907 ein sexuelles Abenteuer mit einem 17-jährigen hatte, wobei es aber maximal zu einer gegenseitigen Wichserei gekommen sein dürfte, denn als der Jüngling ihm anbietet, ihm einen zu blasen heißt es: „Ich hielt ihn zurück, da ich selbst nicht sehr lasterhaft bin und es mir widerstrebte, durch irgendeinen häßlichen Exzeß die Erinnerung zu verderben, die uns beide von der Nacht bleiben würde.“
Seite 30: leer
Seite 31: Titel „Nachwort“
Seite 32: leer
Seite 33-67: Nachwort. Also fast das dreifache vom eigentlichen Text. Na, die Romanisten halt, die Schwätzer, die.
Seite 68: leer
Seite 69-73: Fußnoten
Seite 74: Danksagung
Seite 75: Inhaltsverzeichnis
Seite 76: Impressum
Seite 77: leer
Seite 78-79: Werbung
Seite 80: leer
Vorsatz

Und es bewegt sich doch?

Plötzlich stehen der Hauptgeschäftsführer (HGF) und mein Projektleiter (PL) in meinem Büro. Dem PL ist deutlich anzusehen, dass er mich gerne auf den Überraschungsbesuch vorbereitet hätte. Der HGF erklärt ohne großes Vorgeplänkel, dass man noch Mehrarbeit für mich gefunden hätte und man daher gewillt sei, den Vertrag um zwei weitere Wochen zu verlängern. Jetzt ist am 18. Dezember Schluss. Aber das wusste ich ja schon und verrate ihm auch nicht, dass die Mehrarbeit schon zu Großteilen erledigt ist.

Anschließend die Überraschung: Ob er sich denn für mich umhören könne, er hätte da so eine Idee und wäre gerne bereit, einen Kontakt herzustellen, ob ich also auch noch anderes machen würde als nur Internet. … Nun denn gut, dann würde er morgen mal Herrn M. ansprechen.

Ich habe diesen überraschenden Sinneswandel des HGF gerade wahrgenommen – er stand mir bisher im Grunde feindselig gegenüber nach dem Motto, was braucht es denn extra einen Mann fürs Internet? – steht der Abteilungsleiter (AL) in der Tür. Er wäre gerade beim HGF gewesen und hätte auch auf die Gefahr hin hinausgeschmissen zu werden, seine Personalidee ihm unterbreitet und sei nun sehr überrascht, dass der HGF der Idee freundlich zugewandt war. Wenn also Frau S. … und wenn ich mir vorstellen könnte … und wenn ich dann noch ggf. zwei, drei kurze Schulungen besuchen würde … organisiert sei ich ja … aber wie gesagt … ein Vorstellung … ein Gedankenexperiment …

Nichts, aber auch rein gar nichts ist spruchreif! Alles schillernde Seifenblasen, die jederzeit platzen können! Im Moment tanzen sie aber.

 

Jungs …

… sind dann halt meist doch oft einfach nur feige, wenn es heißt, die Hosen wirklich auzuziehen. Wie vermutet, ist er dann gar nicht gekommen.

# 244

2015-11-20 18.29.13

* 1869: André Gide

Mir war echt nicht bewusst, dass er schon so alt ist. Für mich gehört er einfach zu den modernen Schriftstellern. Auch wenn in seinen Werken, soweit ich mich jetzt erinnere, Homosexualität keine Rolle spielt, bleibt er für mich dennoch ein schwuler Autor, auch wenn er, wie ich, auch dem weiblichen Geschlecht nicht abgeneigt war. („Die Ringeltaube“, posthum erschienen, scheint das einzig Schwule von ihm zu sein – gerade bestellt, ich verdien ja wieder, da darf ich (etwas).)

Auch wenn ich jetzt Probleme hätte, die Inhalte von „Die Falschmünzer“ oder „Der Immoralist“ wiederzugeben, ich weiß aber noch, dass es beeindruckende Bücher waren. Und ich gehe nach wie vor davon aus, dass Dinge, an die man sich heute nicht mehr erinnert, doch als Prägendes immer noch irgendwie präsent sind.

Auf alle Fälle steht er auf der Liste „Wiederlesen“ ganz weit oben – und irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass man unbedingt seine Tagebücher lesen sollte. Die Stadtbibliothek hat sie nicht – muss ich mal bei der Uni schauen.

Warum nicht jeden morgen so?

Ich bin halbschlafend am Tee machen, da tanzt ein gerade noch junger Mann in die Küche herein. Nur mit einem langen T-Shirt bekleidet ist ihm scheinbar klar, dass er sich der hiesigen Kleiderordnung angepasst hat.

Als ich später vom Markt komme, ist er gerade der Badewanne entstiegen und nun immerhin mit einer Hose bekleidet. Als er wenige Minuten später spontan ein Foto will – während ich den Rucola entstängele – meine ich, dass er doch wisse, dass ich nur Aktaufnahmen machen würde. Woraufhin er die Hose fallen lässt und fragt, ob es so OK wäre.

Nun haben wir für Sonntag einen Termin (wenn er sich daran noch erinnert, denn ein bisschen sprunghaft ist er schon).

Ansonsten eine nette Einstimmung in den Tag – wäre mir aber jeden Morgen dann doch echt zu viel.

– 25

Ich gucke, wenn es sich ergibt, auf Alpha ja wirklich gerne die „Tagesschau“ „vor 25 Jahren“. OK, damit dürfte jetzt allen denkenden MitleserInnen mein Alter so einigermaßen klar sein (wenn es das nicht bereits schon war).

Die Faszination liegt nicht nur daran, die ‚Geschichte(n)‘ schon zu kennen, sondern auch das Hirn anzustrengen und die Namen zu den (irgendwie) bekannten Gesichtern wieder zu finden. Bei manchen ist so geprägt, dass es gefühlt keine Sekunde dauert, obwohl die schon seit 24 Jahren keine öffentliche Rolle mehr spielen.

Und irgendwie bin ich ganz froh, dass ich auf den meisten Bilder, die es von mir gibt, nix anhabe. Denn wenn ich sehen würde, was ich vor 25 Jahre so angezogen habe (stand ich da eigentlich schon nackt vor der Kamera, eher nicht, da stand was anderes, aber nicht vor und mit Kamera … ) ich meine, gestern habe ich Rita Süssmuth gesehen (klingelt es im Hirn? „Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit“ und im Grunde die einzige CDU-Politikerin, die AIDS nicht als Strafe für Schwule gesehen hat – danach war sie zehn Jahre, da von Kohl abserviert, Präsidentin des Dt. Bundestages) mit Schulterpolstern von ca. 1 Meter Länge (auf beiden Seiten) …

Als Kind habe ich immer gelacht, wenn ich frühe Bilder meiner Eltern gesehen habe. Vielleicht auch ein (Mit)Grund, warum ich schwul geworden bin, um dieses hämische Lachen des Eigenerzeugten nicht hören zu müssen.

Aber ich möchte, falls doch mal solche Bilder von mir aus der Zeit auftauchen sollten, darauf hinweisen: Unter der Jeans – nur das Feinste!

 

+ 1947: Wolfgang Borchert

Mit Wolfgang Borchert kann ich wohl den Start meine ‚Karriere‘ als Literaturwissenschaftler verorten. Denn er war es mit „Draußen vor der Tür“, der mich veranlasste nicht nur ein Stück „toll“ zu finden sondern auch zu fragen, woher es kam, Entstehungsumstände, Autoreneingeschaften, gesellschaftliche Bedingungen, und und und … Ich hab‘ mir damals eine Wolf gemacht, um wirklich das Gesamtwerk zu lesen (und zu besitzen – zumindest, was veröffentlicht wurde), was richtig schwierig war. (Wenn ich mich recht erinnere, ist auch nicht alles veröffentlicht worden.)

„Draußen vor der Tür“ ist heute wohl veraltet und wird, wie der Autor, die übernächste Lesergeneration nicht mehr erleben, denn es ist schon eben sehr spezifisch. Ich müsste mal suchen gehen, ob ich noch die Gedichte von ihm habe, ob da etwas dabei ist.

Aber er ist es dennoch wert, das man sich immer wieder an ihn erinnert.

Überforderung

Auf unserem straßenseitigen Balkon – Achtung, ich mach jetzt einen auf dicke Hose! – von dem man genau genommen auf eine Allee (!) blicken kann (unser zweiter Balkon dagegen blickt in den ruhigen Hof und hat Sonne, so dass er sich überhaupt als der einzige Balkon eignet, mit dem man etwas mehr anfangen kann, als ihn als ausgelagerte Werkstatt zu nutzen) hängt seit wir hier vor Jahren eingezogen sind eine Kerzenampel (also so ein Ding, in das man eine Kerze stellen kann und die dann nicht vom Wind ausgepustet werden kann, so ein Friedhofsding halt, keine Ahnung, wie das genau heißt).

Anfänglich war das einfach nur ne schräge Idee von mir, denn ich dachte, so ein Kerzenlicht auf dem Balkon ist doch ganz nett. Relativ schnell hat sich aber daraus ein Erinnerungsort ergeben. Immer dann, wenn ich ein Grablicht anzünde, dann ist das für jemanden, egal ob tot, gerade gestorben oder ’nur‘ in einer schwierigen Situation oder manchmal auch einfach ’nur so halt‘.

Aber heute wußte ich zum ersten Mal nicht für wen. Da sind die Anschläge in Paris, da sind die Toten bei alle den anderen Anschlägen, da sind es Freunde, denen es gerade echt nicht gut geht … wer wiegt mehr? Wer hat es nötiger?

Klar, das ist eine rein theoretische Frage, denn ob das Licht nun brennt oder nicht,  dass ändert für die, die es nicht wissen, nix.

Also ist es jetzt einfach für „alle, die es brauchen“.

1.001

WordPress meldete mir gerade, dass mein letzter Beitrag der 1.000 gewesen ist. Ich hab’s nicht nachgezählt. Aber das ist mir – weil ich eh was Buntes haben wollte – doch gleich eine Gerbera wert, die natürlich nur dann funktioniert, wenn ich Frau K. miterwähne.

9erFC -sa

Nachtrag

Der Artikel, auf den ich mich vorgestern bezogen habe, findet man, wie ich gerade gesehen habe, hier in seiner Gänze.

Wertverschiebung

Bis vor knapp zwei Jahren, als ich noch schlank war – nicht-rauchen macht dick! – war das Teuerste, was ich auf dem Leibt trug, wenn ich denn was anhatte, meine Unterwäsche. OK, so schlimm war es nicht ganz, aber manchmal habe ich für die wenigen Quadratzentimeter so viel gezahlt, wie für eine (sehr) einfache Jeans. Und natürlich habe ich nur exklusive Markenlabels getragen, mir solch dünne Dreiecke mit Bändchen auch mal gerne aus Australien schicken lassen.

Aber die Zeiten, soetwas zu tragen, sind definitv vorbei, denn ich will mich da vor niemanden, auch vor mir nicht, lächerlich machen. (Wohin aber jetzt mit der ganzen, großen, erlesenen Sammlung? Wer kann sie würdigen?) So trage ich nun die von mir früher verhassten labbrigen Boxershorts, aber – ich bleibe bei diesem Thema einfach eigen (warum wohl?) – jetzt wieder auch nur eine ganz bestimmte Art (die ich gar nicht mal richtig beschreiben kann, jedenfalls dickere Baumwolldinger, die auch fallen und so richtig labbrig sind und nicht die dünnen Baumwolldinger, die immer ein Aussehen von Papier haben). Und die gibt es bei C&A – sechs  Stück für 24 Euro, d.h., früher hätte ich für das Geld gerade mal ne Häflte vom Dreieck bekommen.

Projekt/hindernis

Manchmal überlege ich nahezu ernsthaft, mit einem Buch zu beginnen, dass diesen ganzen Wahnsinn der Nahrungsmittelindustrie, der Nahrungsmittelpreise und der Umgang damit beinhaltet. Ich bekomme regelmäßig die Krätze, wenn ich sehe, was sich Leute in den Mund und in den Körper schieben und behaupten, es sei nicht nur gesund sondern gut. Und ich bekomme Pickel, wenn die leichenblasse Leute in ökologisch mehr als fragwürdigen SUV’s vor den Bioladen vorfahren sehe, die dann im Laden nach „veganen Schnitzeln“ zu fragen.

Und da bläst die SZ heute natürlich genau in mein Horn:

Der Deutsche lässt sich seine Küche so viel kosten wie keiner sonst in Europa (im Schnitt 6200 Euro). Darin verkocht er ein Olivenöl, das billiger ist als das Öl für den Motor seines Autos. Bei Stiftung Warentest liest er dann, wie mies das Öl gepanscht war, um sich nun am Stammtisch über Lebensmittelskandale zu ereifern. Reiches Deutschland, Arme-Leute-Essen.

Und während ich das lese, klopfe ich mir auf die Schulter. Unsere Küche hat mit den beiden Geräten (Herd, Kühlschrank) vielleicht 1.200 Euro gekostet (und außer einem Zauberstab gibt es kein weiteres elektrisches Küchengerät), das derzeitge Olivenöl haben wir aus Griechenland mitgeschleppt, gestern stand ich lange in der Küche, um eine Fleischbrühe zu machen, einen Linseneintopf und – ich lob mich ja echt selten, aber heute muss das sein – ein echt klasse Rindergulasch für heute (mit Knöpfle!).

Und dann schneide ich noch schnell eine Zwiebel für den Rindfleischsalat (den ich immer aus dem Suppenfleisch mache – denn ich will so wenig wie möglich wegwerfen) und komme ins Grübeln. Ich, der ich freitags auf den Markt in den Kaufrausch verfalle und bei Gemüsestand gerne mal 30 Euro liegen lasse und überhaupt in Sachen Nahrung im Ruf der Heiligkeit stehe, bekomme feuchte Augen, wenn ich im Supermarkt den 5-kg-Sack Zwiebeln für 1,79 Euro entdecke – und ihn ohne Wenn und Aber nach Hause schleppe. D.h., die Zwiebel für den Salat hat uns 3 Cent (!) gekostet.

Könnte der Grund sein, warum ich das Buch nie ernsthaft angehe.

Vernunftbegabt

Als ich das gestern aus Paris hörte, war mein erster Gedanke: Ich habe einfach keine Lust mehr!

Was ist das für eine idiotische Welt, in der man nicht einmal ein Konzert besuchen oder im Cafe sitzen kann, ohne nicht befürchten zu müssen, vielleicht kommen jetzt ein paar glaubenshirnverbrannte Schwanzträger, die meinen, man könnte mit Waffen „Frieden“ [bitte Kommentare zur Erläuterung beachten] schaffen.

Und langsam fällt es immer schwerer, solchen Komplettarschlöchern gegenüber als Pazifist aufzutreten.

Und es hat mich noch nie Lust angwandelt darüber nachzudenken, was das wieder für Leid schafft, für Trauma, von denen die nächsten Generation auch gleich noch eine gute Scheibe mitabbekommt.

Und es wandelt mich auch nicht die Lust an, jetzt die Politik zu hören, denen nun genug ‚Gründe‘ in den Schoß geworfen wurden, um die „Lawine Flüchtling“ vielleicht doch wie die Lemminge ins Meer zu lenken.

Und ich hab so keine Lust darauf, in den nächsten Tagen und Wochen wieder latenten Rechtsradikalismus Paroli bieten zu müssen, während die mal locker alles auf die Muslime – „Schau Dir doch Paris an!“ – schieben können.

Und ich habe auch keine Lust auf all die falsche Rührung, die falschen Beteuerungen und vorallem auf die falschen Schlüsse, die man aus diesem menschenverachtenden Anschlag wird ziehen.

Und wie meinte Schopenhauer dereinst in etwa: Die Welt, in der wir leben, ist die schlechteste aller möglichen Welten. Wäre sie nur um einen Grad schlechter, könnte sie überhaupt nicht existieren.

Und am allerwenigsten habe ich Lust darauf zu erkennen, dass der Mensch von Geburt aus zwar an sich vernunftbegabt ist, diese Option aber meist im Rahmen der Selbstverwirklichung gar nicht zieht.

* 1933: Peter Härtling

Nun, wenn ich ihn im Radio höre, dann gibt es nur eins: um- oder ausschalten. Seine schwäbische Behäbigkeit bringt mich nach drei Silben einfach auf die Palme und wenn ich es dann ein paar Silben länger aushalte, dann rege ich mich furchtbar über seine intellektuell-gedrechselten Sätze auf und erst recht über seine Besserwisserei. Aber man muss ihn ja nicht hören, man kann ich still für sich lesen. Da sind – und wer Stelle eins hat, weiß ich selber nicht, also alphabetisch: „Benn liebt Anna“ und „Hölderlin“. Letzteres wohl sein bedeutenstes Buch, das sich wirklich vielwissend und einfühlsam mit einem der größten Lyriker der deutschen Sprache auseinandersetzt.

Vom Rest kenne ich nicht viel, habe ihn – was die Literatur betrifft – unter „weichgespült“ abgelegt. Aber die beiden genannten sind fast schon ein Muss.

„Äh, darf ich mal kurz stören?“

Heute Auftritt des Geschäftsführeres (GF) in meinem Arbeitszimmer. Meine ‚Kollegin‘ ist seit Dienstag mal wieder krank. In einem kurzen Gespräch, wo bei er beständig den Blick aus dem Fenster richtete, die Mitteilung, dass man den Job an jemand anderes gegeben hätte. Aber man hätte mich jetzt im Hinterkopf.

Nett, dass der GF sich selbst bemühte – auch wenn diese Nachricht schon vor zehn Tage hätte verkündet werden sollen. Aber, *schulterzuck*, öffentlicher Dienst, was will man da mit Hetze?

= 16.830

Manchmal frage ich mich, warum ich nicht Statistik oder so etwas studiert habe. Denn wenn irgendwo eine Zahl auftaucht, die steigen oder sinken kann, die man irgendwie in Bezug setzen kann, dann überlege ich gleich, ob es sich lohnt ne Excel-Datei aufzumachen.

Gerade den IPOD synchronisiert und mich daran erfreut, dass ich 12.053 Tontitel und 4.777 Fotos mit mir rumschleppe. Aber leider, leider unterscheidet das Gerät nicht zwischen Anzahl Hörbuchtitel, Klassiktitel und Sonstige. Das könnte ich zwar händisch ermittelten – aber soo wichtig sind mir dann manche Zahlen doch nicht.

Das scheint es wohl gewesen zu sein

Ich war jetzt wirklich lange bei der Fotocommunity (FC), um die zehn Jahre sicher. Eine Plattform, ähnlich wie flickr, auf der man Fotos zeigen kann. Als ich vor Jahre dort anfing, war das richtig aufregend. Meine ersten Akte, meine ersten Selfs hochgeladen und dann das Warten auf Klicks und vor allem auf Kommentare. Die waren zwar nicht immer so, wie ich es mir gewünscht hätte, aber sie waren neben aller Kritik immer konstruktiv.

Tja. Vor zwei Tagen habe ich mir mal wieder Zeit genommen und ein paar Kommentare unter ein paar Männerakte in der FC gesetzt. Hätte ich lieber bleiben lassen sollen. Ein kleiner Shit-Storm ist über mich hereingebrochen, von einigen werden ich jetzt ignoriert (tut mir nicht wirkich weh).

Schon schade, dass das so unkritisch geworden ist. Da werden bspw. männliche Genitalien in die Kamera gehalten und im Begleittext steht dann irgendwie ein Geschwafel von „Männerakte seien immer eine Gradwanderung“. Mokiert man schiefe Bilder, ist die Freiheit der Kunst natürlich sofort in Gefahr. Macht man jemand auf eine nicht ganz so verklemmte Pose aufmerksam (ohne das einem gleich der Schwanz ins Auge springt), ist man ein unwissender Besserwisser. Schlägt man eine andere Perspektive vor, wird einem geraten, sich doch mal von einem Profi fotografieren zu lassen, weil man es selber ja nicht hinbekommt (innerer Zusammenhang fehlt zwar – aber das ist eben die FC heute).

Hat mich irgendwie ganz schön traurig gemacht, denn die FC hat mich von Beginn an irgendwie begleitet und ich habe viel auch lernen können.

Noch kann ich mich nicht entschließen, den Account zu löschen, das Geld ggf. dann in einen Bilder-Blog hier zu verwenden, aber große Hoffnung, dass ich Hoffnung haben darf, habe ich nicht wirklich.

# 242

Akt18_19

Mein Privatleaks

Ich hüte seit fünf Jahren ein Geheimnis. Und ich gebe mir echt Mühe, es auch wirklich zu hüten. Es kostet manchmal echt Überwindung, die ein oder andere Notlüge ist auch nicht gerade selten und hin und wieder verrenke ich mich mit Erklärungen, bei denen ein aufmerksamer Zuhörer merken müsste, dass da was nicht stimmt. Es gibt sehr wenige aufmerksame Zuhörer.

Und ich hüte das weder aus Koketterie oder weil es mir peinlich ist oder weil es was Sexuelles ist oder was Pervers oder was Verbotenes … nein. Ich hüte das Geheimnis, dass ich mich irgendwo irgendwie freiwillig engagiere (den Begriff ‚ehrenamtlich‘ mag ich nicht, denn weder ist es jetzt eine ‚Ehre‘ noch ein ‚Amt‘ noch ein ‚Amt der Ehre‘). Und von vornherein war für mich klar: Ich mache das und rede einfach nicht darüber. OK, ganz rein geht es nicht, denn meinem Mann musste ich schon Bescheid geben, denn wie sollte ich sonst ohne absurde Diskussionen erklären, dass ich die ein oder andere Nacht im Jahr einfach nicht zu Hause bin und stundenweise immer mal wieder verschwinde.

Außer ihm wissen genau noch sechs Menschen von diesem Engagement. Das war mir aber auch wichtig, denn ich brauch da einfach dann auch jemanden, der mir zuhört, der mal fragt „Wie war es denn“ oder wo ich einfach mal erzählen kann.

Gestern auf dem Geburtstag von E., ich stand bei ihm auf der Terrasse, da sprach er mich direkt auf genau dieses Engagement an. Und gerade vor ihm, als Mitglied des Familienessens, habe ich extremst darauf geachtet, nichts zu verlauten.

Und so, wie er mich angesprochen hat, mit dieser Selbstverständlichkeit, kann ich davon ausgehen, dass das „Geheimnis“ wohl schon seit Langem nur noch ein vermeintliches ist. Und wer da geplaudert hat … nun ja, ich habe da einen sehr konkreten Verdacht – mein Mann ist es wohl nicht.

Aber es bleibt dabei: Ich werde mit niemanden – bis auf die sechs (und den KollegInnen dort) – reden, denn freiwillig was machen bedingt nicht, darüber freiwillig ausgiebig zu sprechen.

Kaleidoskop eines Alltags

Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte.

Anton Weyrother

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Mijonis chaotische Welt

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AISTHESIS

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"Der Mann ohne Eigenschaften" in weniger als 123 Wochen

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... denn man(n) kann sich ja nicht alles merken ;)

KenterKönig

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Ein Rummelschubser vs. Glioblastom et alia