+ 1775: Jane Austen

von Bert

Äh, was soll ich zu ihr sagen: Lesen.

Gilt gemeinhinlich als „Frauenliteratur“. Interssanterweise spricht nie jemand von „Männerliteratur“.

Und Austen muss man echt lassen: Die war in ihrer Schreibe, in ihren Charakterisierungen, im Aufbau aber sowas ihrer Zeit vorraus. Sie ist ne Zeitgenössein vom total übeschätzten Göthe. Und man lese einfach mal 15 Seiten von ihm und 15 Seiten von ihr (in freier Auswahl) – und jede/r Laie/in (nee! – ich werde einfach keine gendergerechte Geschreibserei machen, denn es gilt nach wie vor: Genus ist nicht Sexus!) wird auch ohne Studium merken, wie modern, wie geschmeidig, wie intelligent, wie psycholgisch sie geschrieben hat.

Manche, überwiegend für mich weibliche, Figuren von ihr (ha, Gott sei Dank habe ich gerade dem gernderInnen gerechten schreibweisen*innen abgeschworen, sonst müsste ich jetzt wohl auch nocht „Figurinen“ bzw. „FigurInInnen“ schreiben!) sind echt Topos.

Gehört zu der Autorenschaft (das ist gendergerecht), von der es viel zu wenig zu lesen gibt.