Durch die Zeit

Monat: Januar, 2016

Auf Kante gekocht

Nach den Rückmeldungen konnte ich gestern mit 22 Gästen für die Pasta-Party rechnen. Das hieß für die Planung:

  • pro Person 175 gr. Pasta (und Reserve war Dank E. genug im Schrank)
  • 24 Portionen vom Ragou
  • 18 Portionen von der vegetarischen Variante
  • zwei verschiedene Pesto je 12 Portionen
  • 40 Stück Bruscetta
  • Salat für max. 8 Portionen
  • 25 Portionen Tiramisu

Gekommen sind dann 19 Leute, d.h., es ist in etwa übrig geblieben sind: 2 Portionen vegetarisches Ragou.

War jetzt meine Planung so knapp oder hatten die einfach nur Hunger?

T.

Ist jetzt schon wieder echt ne Ecke her, dass ich T. gesehen haben, den Bruder von F., den wir gerade eine Woche hier hatten, was heißt, dass es die Neffen von E. sind. Und über E.s Hochzeit in Istanbul bin ich mit den beiden Junges überhaupt erst richtig in Kontakt gekommen, als wir ein paar Tage in einer Art Groß-WG lebten, in der es in erster Linie drunter und drüber ging – es aber einfach nur gut war.

Und es gab so Momente mit T., wo mir die Spucke wegblieb, denn der kann richtig gute Fragen stellen und mit einfachen Antworten hat er sich bei mir jedenfalls nicht abgegeben.

Und er war für mich eine echte Herausforderung, trägt er doch den gleichen Vornamen wie mein tödlich verunglückter Bruder – den ich bis dahin quasi nie wieder in den Mund genommen habe.

Heute alles etwas schüchterner, fremdelnder, mühseliger, zäher. Aber es ergab sich, dass wir dann doch 15-20 Minuten unter vier Augen hatten und da blühte er dann doch schon um einiges mehr auf. Und gute Antworten auf meine Fragen.

Fazit: a.) Die beiden mit ihrer Mutter waren zum Abendessen hier und es hat ihnen gefallen. b.) Im März würden sie gerne wieder zum Essen kommen. c.) Beim Gehen meinte T., er würde auch gern mal ein paar Tage zu uns kommen.

Die einzig Wahre!

Läuft zwar hier nur drei Tage, aber Dienstag hält mich niemand davon ab:

N I E M A N D!

Allein ihre Lache!

Und nicht vergessen:

It’s always the same fucking day, man!

Zu spät

Mit einem Jahr Verspätung ist mir vor wenigen Tagen eingefallen, was ich mir eigentlich hätte zu diesem Geburtstag hätte wünschen sollen: Eine Konzertkarte für Philippe Jaroussky.

Nun gut: Ich kratz mir mal was zusammen und leiste mir zum Wiegenfeste wenigsten noch ne CD mit ihm.

 

Nun, na ja

Früher hätte jetzt das Telefon geklingelt. Aber mit den Jahren … da hat man es mit den Mitternachtsanrufen nicht mehr so. Ich würde auch nur drangehen, um aufzulegen.

Letztes Jahr war es schon eine Scheiß-Bilanz – dieses Jahr ist sie nur unwesentlich besser.

Die einzige Frage, die ich mir täglich mindestens 83. mal stelle: Wie soll das weiter gehen? Was kann / muss / soll ich tun, dass ich in Lohn und Brot komme? Wie weit muss ich mich prostituieren? Wo sind noch weitere Abstriche zu machen? Außer Nahrungsmittel kaufe ich eh nichts mehr (außer ich bekomme irgendwo her mal etwas Geld, was ich dann in Bücher investiere). Wie viel mehr muss ich mich noch reduzieren?

Ich bin nicht wirklich schlecht ausgebildet. Über all die Jahre in all den Jobs habe ich mir rechts und links noch das ein oder andere angeeignet. OK, ich bin in nichts 110-prozentig, aber in verdammt vielen 90-prozentig.

Wenn ich andere mit ihren auch teilweise extrem schwere Themen höre, da fällt mir meist irgendetwas ein. Da kann ich praktikable (!!!) Ideen entwickeln, da gelingt es mir oft, etwas Zuversicht zu vermitteln. Aber mir gegenüber bin ich nicht nur komplett sondern auch noch vollumfänglich ratlos.

Ist gerade einfach echt bitter.

Ich ein Pädagog?

Immerhin, F. hat heute – todesmutig, wie 17-järhige sein können – Champignons probiert. Und sie für essbar befunden. Die Petersilie, die ich untergemischt hatte, um ihn zu etwas Grünem zu zwingen verpuffte komplett. Petersilie, Schnittlauch und Dill gehen ohne jede Frage.

Alles Gute, Arno!

Aufs Dorf ziehen. Doof sein. Rammeln. Maul halten. Kirche gehen. Wenn n großer Mann in der Nähe auftaucht, in n Stall verschwinden : dahin kommt er kaum nach!

Arno Schmidt: Tina

# 274

2015-12-10 19.59.45-1

Gestern zwei, ab heute abend einen

Wir machen hier gerade mal eins auf Familie. Gestern war die Nichte (15) meines Mannes mit ihrer besten Freundin über Nacht da. Erst Abendessen (oh, sie aß diesmal echt normal, wenn auch vielleicht etwas laut), dann ein bisschen gespielt (und die beide bei Monopoly aber so was von abgezockt).

Nach dem Abendessen kommt F., der Neffe (16) von E., der dann eine Woche bei uns bleiben wird, weil er eine Woche an der Uni rumschnuppert. Auch ein leicht kapriziöser Esser … aber das werden wir schaukeln, denn F. ist nun wirklich mit etwas Vernunft gesegnet.

E. mal wieder!

Letzten Sonntag hat mein Objektiv seinen Geist aufgegeben. Reparatur zwecklos. Also das einfache 50ziger drauf – muss halt auch mal gehen, bis ich das Geld für ein neues zusammen habe.

Drei Tage später steht ein mürrischer Paketbote vor der Tür, drückt mir ein Päckchen in die Hand und stampft von dannen. Ich hatte mir antiquarische Bücher bestellt – aber doch nicht in dem Format?!

E. hat fern in Indien schnell geschaltet und mir mal so im Nebenbei ein Ersatzobjektiv besorgt. Typisch E.!

 

Anton Weyrother

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