Durch die Zeit

Monat: Mai, 2016

Soviel Selbstbewußtsein muss sein

aus einem chat gerade mit u. ich schrieb:

ich denke, meine spätzle haben bestand auch vor einer katholischen bauernstochter.

# 314

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Be-denklich

Im Supermarkt. Keine Kartoffeln! Nicht eine! Egal ob festkochend oder nicht. Nix. Nintsch. Im ersten Moment rege ich mich auf: „Was? Keine Kartoffeln? Es ist 17 Uhr, da muss es doch noch Kartoffeln geben!“ Da kommt immer und immer wieder mein Konsumentenherz durch: Wenn ich was will, dann hat der Laden es auch vorrätig zu haben. Also doch keine Kartoffelsuppe? Umdenken müssen? So spontan? Was für eine Herausforderung.

Hey, es gibt einen weiteren Supermarkt 150 Meter weiter. Der hatte Kartoffeln. festkochend, weichkochend, vorwiegend festkochend und sogar „Spargelkartoffeln“ die weder weich- noch festkochend sind, sondern scheinbar gar nix.

Im ersten Supermarkt gab es dafür auch den Rest: Hefe, Kondensmilch, verschiedene Mehlsorten, Weißwein und Kartoffelchips. Chips in Hülle und Fülle. Mit Essiggeschmack, mit Hühnchengeschmack, mit Holzkohlengrillgeschmack und mit Honiggeschmack. Mit Paprikageschmack und Zwiegelgeschmack mit … ach was weiß ich, gefühlt mindestnes 20 verschiedene Geschmacksrichtungen.

Keine Kartoffeln aber Kartoffelchips. Vermutlich hätte beim Fehlen letzteres sich mehr Menschen beschwerd.

Zurück aus dem Mittelalter

Man kann über das Mittelalter sagen und schreiben was mal will. Aber es wird gestunken haben wie mein Mann und ich nach drei Tagen ohne richtiges Waschen, so ein bißchen verschweißt, dann noch dieser tolle Odem des kalten Holzfeuers … ne, einmal jetzt auf die Hardcore-Tour mitgemacht und beschlossen: Das reicht!

Absurdes stellt Frage

Es hat schon etwas Absurdes an sich. In meinem ‚Job‘ bin ich total unterfordert – das kann jeder Praktikant zwischen 14 und 16 Jahren mit einer Einarbeitungszeit von zwei Tagen – und dennoch gelingt es mir Überstunden zu schrubben. Liegt einerseits daran, dass ich, um nicht vor Langeweile einzugehen, alle alten Vorgänge ab 1977 digitalisiere und es gerne habe, wenn so ein Stapel dann auch abgearbeitet ist, andererseits, dass die aktuellen Vorgänge gerne mal kurz vor 12 kommen, also da, wo ich gehen will.

Langer Rede kurzer Sinn. Heute waren es dann 8 Stunden und 12 Minuten die ich ‚über‘ habe, d.h., Freitag war als Gleittag eh schon ‚gebucht‘ – aber jetzt kann ich mir auch noch gleich ein weiteren raussuchen.

Große Frage: Wie mache ich Überstunden, wenn die Alt-Akten abgearbeitet sind (für die ich wohl max. noch zwei Monate brauche)?

T. kommt

Zwar erst Ende Juli – aber immerhin ein Termin ist gefunden. Sein Bruder F. hat ihn schon vorgewarnt, dass das mit dem Kaffee kochen hier ne echte Herausforderung ist. Keine Pads sondern ein Becher und so ein Porzellanding mit Papier was man reinlegen muss und dann Pulver und dann kochendes Wasser und man muss aufpassen dass nicht zu viel oder zu wenig Wasser und überhaut wieviel Pulver …

T. ist auf der einen Seite ein ganz normaler 15-jähriger (Computer, Musik, Bier, keine Lust auf Familie, …), auf der anderen Seite irgendwie ‚feinsinnig‘ und ‚denkend‘. Nichts gegen seinen Bruder, der herrlich über eine bestimmte Automarke schwadronieren kann und mit seinen 17 Jahren in einem Zwischenreich lebt, in dem man halt roten Ohren bekommt, wenn ein hübsches Mädchen einen anspricht. Aber im Gegensatz zu F. stellt T. Fragen. Gute Fragen. Und er kann zuhören. Kritisch zuhören.

Und er isst gerne Nudeln. Ha – wenn das nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist?

Geheimnis des Körpers

Die Katholen unter uns verstehen ja die Anspielung des Titels. (Für die Nicht-Katholen: In der katholischen Messe gibt es zwischen Wandlung und Kommunion eine kleine Passage. Der Priester stimmt an: „Geheimnis des Glaubens“ und das Volk antwortet „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“ (übrigens eine christozentrische Akklamation – wie ich gerade gelernt habe.))

Und ich frage mich gerade, woher die langen Haare an / in den Ohren / Nase, an den Brustwarzen oder auch am Sack plötzlich herkommen. Denn wachsen, wie das Haupt- oder Barthaar, tun sie ja nicht, sie sind einfach plötzlich da. Wie auch dieses fast 15 cm lange Brusthaar, was meine erste Freundin in Begeisterungsstürme versetzte – während ich hoffte, sie würde an einer anderen Stelle mal ihre Finger spielen lassen, aber das ist jetzt wieder eine andere Geschichte.

 

 

100 statt 50 für 5

Beim anderen Hausarzt, weil der erste im Urlaub ist und mir die Schmerztabletten ausgehen. Auch er guckt sich meine Hände an, drückt rum, zuckt mit den Schultern.

Immerhin gibt er sich Mühe mich etwas zu beruhigen. Das seien zwar schon starke Schmerzmittel, aber man könne die wirklich bedenkenlos eine Zeit nehmen, vor allem weil ich ja sonst nix schlucke und sie hätten ja auch einen „kurativen“ Anteil.

Und weil 100 so teuer sind wie 50 …

Heute nicht

Nächsten Termin in wahrsten Sinne des Wortes verpennt.Peinlich, peinlich!

Aber passt zu dem Tag, der hoffentlich ein baldiges Ende findet.

Der Versuch, einen Termin bei einem Neurologen zu bekommen war endlich ‚erfolgreich‘: Mitte August wär etwas frei. Und so lange soll ich weiter Schmerztabletten futtern?

Auf dem Heimweg, die nächste gehirnamputierte Autofahrerin mit einem IQ eines Sandstrandes, die versuchte nach meinem Leben zu trachten, indem sie einfach rückwärts aus der Parkplazt herausschoß und ihr wohl das Kopf zu Seite drehen einfach zu anstrengend war. Aber sie anschließend anzubrüllen tat wenigstens etwas gut.

Bin echt am überlegen, heute mir einen anzusäuseln und morgen einfach krank zu machen (aber geht ja auch nicht, morgen kommt die Putzfrau!).

Hey!

Gestern rief K. an. Das erste Mal das er mich überhaupt anrief. Unser letzter Kontakt ist fast ein Jahr alt. K. ist für mich in vielen Dingen ein Faszinosum – und ein so geiler Fotograf. Damit meine ich: Er ist an sich wirklich geil und er macht aber vorallem extrem geile Fotos. Anders gesagt: Er kann es wie kaum jemand! (Nehme ich Frau und Herr K. mal weg – äh, dann wird es dünn mit Nennungen.)

Und er wollte sich gar nicht mal für ein Bier mit mir verabreden, sondern hat angefragt, ob ich einen bezahlten (!!!) Fotojob übernehmen könne.

Leider bin ich da nicht da. Aber auch wenn ich ganz unten auf seiner Liste stand, die er angerufen hat (es war immerhin das erste Mal) – hey!!!

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