Durch die Zeit

Monat: Juni, 2016

Nette Rechenaufgabe

Und weil man / ich ja nett ist, hilft man nicht nur mal schnell beim Bierbänke und -tische aufbauen, Kühlschrank bestücken und sonstigen Vorbereitungen einer Gartenfete für eine Bekannte, die nach ihrer geheilten Krebserkrankung mit paarundsechzig in den Ruhestand geht, sondern macht noch (morgen) ne Ladung Gougère, der Mann steuert noch Tiramisu bei und – weil sich niemand bereit fand – und heute waren dann eben Hackbällchen noch dran. Ausgangsmasse: ein Kilogramm FlAisch!

Interessant dabei, dass aus der Ausgangsmasse plus 2 Eier, plus 1,5 eingeweichte Brötchen, plus drei eher kleine angeschwizten Zwiebeln, plus diversen Gewürze (20 gr? 30 gr?) und mit dem leider vergessenen Senf es 95 Bällchen á 15 Gramm ergaben. D.h. aus einem Kilo Fleisch nebst Beiwerk sind 1.425 Gramm geworden, obwohl beim Braten der Wasseranteil ja ausgetreten ist.

Wenn mir das mal jemand vorrechnen will – ich mach auch Hackbällchen!

Grave

Irgendwie ist gerade alles schwer. Irgendwie macht mir meine allgemeine Situation zu schaffen. Mal abgesehen von so ‚Kleinigkeiten‘, dass ich mehrmals auf dem Flughafen Istanbul-Atatürk gewesen bin und gar keine Bilder brauche um mir vorstellen zu können, wo die Bomben hoch sind.

Ich habe die finanziellen Mittel zur Verfügung wie als Student, habe einen ‚Job‘, der über die Bezeichnung ‚einfache Hilfstätigkeiten Büroorganisation‘ nicht hinauskommt (wenn er das überhaupt erst erreicht?), bin die meiste Zeit alleine und wenn es zur Kommunikation kommt, dann ist meine Rolle bei der überwiegenden Mehrheit deutlichst definiert: „Ha, der kann ja richtig gut zuhören – also kann ich reden!“

Es saugt irgendwie alles.

Und einiges, was früher als Ausgleich diente fällt gerade weg. Dieses Jahr war ich noch nicht ein einziges Mal in der Schweinebucht. Lag einerseits klar am Wetter, andererseits … mit den 9 kg mehr sehe ich aus wie … nee, das lass ich dann doch lieber im kleinen Kreis. Und seit dem jetzt wohl drei Jahre währenden Ausgabestopp kommen auch keine Eitelkeiten irgendwie rein …

Wie auch immer. Ich durchdringe es derzeit nicht und fühle es eben nur schwer und anstrengend.

# 318

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B.S.

Ich hab’s ja echt nicht mit der Schauspieler-Verehrung. Ich kenne vom Theater her ein paar persönlich … egal jetzt.

Aber Bud Spencer war der erste Schauspieler, den ich ich mir nach meinem ersten Kinobesuch gemerkt habe. Ihm also aus diesen biographischen Gründe ein Eintrag.

Und ein Zitat, was ich gerade gefunden habe, was er in „Sie nannte ihn Mücke“ (1973) gesagt hat – wenn auch ohne mich, den Film kenne ich gar nicht, aber das ist irgendwie gut:

„Ist das Asthma oder Leidenschaft?“

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Ich hab‘ gerade so einen Frustlevel, dass ich das Positive so gar nicht richtig würdigen kann.

Aber es soll dann doch festgehalten werden, dass VG Wort mir nach Zeit einer ewigen Pause, mal wieder Geld überwiesen hat. So ganz nachvollziehen kann ich das zwar nicht – aber wer bin ich, dass ich VG Wort Fehler bezichtigen würde?

Damit fällt mir auch eine kleine Last von den Schultern, denn den Betrag werde ich komplett und vollumfänglich in meine Sommerferienliteratur stecken, womit ich heute schon mal angefangen haben. Zwar total untypisch für mich, aber dann wiederum doch nicht: Norman Lewis: Neapel ’44.

Herr, wirf Hirn bzw. Inspiration runter

Zur Zeit irgendwie uninspiriert. Liegt das am Fußball? Macht das dann doch schneller blöde als ich dachte? Daher ist die Frage, „Was essen wir heute?“ zu einer gefürchteten geworden, denn schon wieder Pasta?

Heute bin ich beim lamiacucina fündig geworden und mache, leicht abgewandelt, Ricotta-Spinat Crespelle auf Tomatencoulis.

Einseitig

Was Menschen reden können!?! Den ganzen Tag auf der Burg, sehr kleine Besatzung, sehr wenig zu tun. Und die anderen haben null Problem den g a n z e n Tag zu reden, reden, reden, reden, reden … und in meinen Ohren zu 77 Prozent über lauter Dinge, die mit der Bezeichnung „banale Alltäglichkeiten“ geadelt sind. Ich versteh das nicht. Ich kann das nicht.

Brexit? Was ist das? AfD? Autos für Deutschland?

Klar, man kann nicht immer und andauernd tiefschürfend … aber die Betonung liegt auf dem „nicht immer“ – was eben nicht heißt, das es gar nicht möglich ist.

Ach, wie gerne würde ich mich mal wieder mit  jemanden über ein Buch ’streiten‘, oder versuchen diese eine kleine Schrift von Kant zu verstehen, oder einfach mal so genau wie möglich hinzuschauen, was gerade in England passiert, oder …

Mir tut es gerade nicht wirklich gut, überwiegend den Zuhörer abzugeben. Aber das ist eben das Dilemma: Die Rolle als Kampfkommunikator steht mir aber auch nicht.

 

Schwül, schwül, schwül

Wenn schon keine Sonne, dann auch keine Hosen.

Lesung

Seit drei Jahren darf ich ja einmal im Jahr ein Lesung veranstalten, d.h., C. und ich lesen vor. Bisher hatten wir Joyce, Proust und Schmidt (also deN Arno Schmidt). Der Veranstalter hat uns jetzt etwas unter Druck gesetzt, weil wir Mitten des Jahres immer noch mit keinem Vorschlag gekomen sind. Also wieder Not-Sitzung halbnackt auf dem Balkon und, siehe da, die Unispiration verfliegt nach wenigen Minuten und eine Stunde später haben wir ein 10-Jahres-Programm aufgestellt. Und für das mag ich C. so ungemein.

Wir lesen übrigens: Thomas Bernhard

Ist doch eigentlich gar nicht so teuer!

Mit einem Penny oder umgerechnet etwas mehr als einem Cent könnte man eine Denkleistung von drei Stunden, sieben Minuten und 30 Sekunden kaufen.

Das hat jedenfalls Osarenkhoe Uwuigbe von der Universität von Leicester berechnet.

Schwieriger ist es im Vergleich dazu auszurechnen, wie wertvoll ein Gedanke ist. „Dazu müsste man wissen, wie lang der Gedanke ist“, sagt Uwuigbe. „Generell gilt: Je länger, desto wertvoller.“ Über die Qualität des Gedankens sagt der Preis dann allerdings immer noch recht wenig aus. Die kann man nicht messen. Jeder würde sie unterschiedlich einschätzen und die meisten hielten ihre eigenen Gedanken wohl für besonders herausragend – selbst wenn keiner davon erfährt.

Den gesamten Artikel gibt es HIER.

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