Fast auf den Punkt

von Bert

Auf dem Weg zum Urlaubsendessen (heute alles komplett OK und das Tatar vom Jungbullen mit Wachtelei und Parmesan werde ich zur Leibspeise erheben) müssen wir den SEV nehmen, also den Schienenersatzverkehr, also einen Bus. Der brettert fröhlich los und überfährt gleich mal die zweite Haltestelle. Daraufhin ein gellender Schrei einer älteren Dame mit Rollator, die da aussteigen wollte. Gut 200 Meter später kommt der Bus zum Stehen, die wenigen Fahrgäste wuchten die ältere Dame samt Rollator aus dem Bus, da er an einer Stelle zum Stehen gekommen ist, wo kein Bordstein ist.

Mit Karacho geht es weiter während mein Mann mit dem Busfahrer verhandelt, ob er bei unserer Haltestelle nicht auch gute 250 Meter weiterfahren könne, um uns dann dort austeigen zu lassen.

Hätte mein Mann 350 Meter gesagt (aber haben Schwule je Entfernungens schätzen oder werfen können?), hätten wir noch weniger laufen müssen.

Das nenn ich mal Service in einer Stadt, die diesen Begriff nur äußerst selten kennt!