WMDEDGT 10/16

von Bert

Mach‘ ich mal wieder mit. Frau Brüllen fordert wie jeden Monat auf, den 5. eines Monats zu protokollieren: „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“

6:23 Bekommen von meinem Mann einen Morgenkuss und döse weiter.
6:45 Wecker klingelt. Und?
6:50 Schon wieder. Gequältes Aufstehen
6:52 Duschen und so
7:06 Setze Teewasser auf und beschließe, mich doch anzuziehen, ist doch etwas kühl schon
7:11 Zeitung holen
7:12 Lektüre und Tee
7:25 Aufbruch zur Arbeit mir Rad
7:45 Ankunft, Tee kochen, Flurzwangsplaudereien absolvieren
7:55 Da ich die Vorgänge für diese Woche wohl schon gestern erledigt habe, beschäftige ich im Zeitlupentempo mir Altvorgängen, und bin dankbar, dass der Kollege mir 10 Fotos zur Berabeitung rüber reicht. Schreibe den Chef eine Mail, dass mir in spätestens 10 Tagen auch die letzte Doof-Arbeit ausgehen wird. Scanne in Zeitlupe Altvorgänge und beschäftige mich dann mit DIN 824 die sich – ernsthaft! – mit dem Falten von Plänen beschäftigt.11:50 Mache Schluss
12:15 Nudelsuppe von gestern aufwärmen, essen, weitere Zeitungslektüre
12:45 Mails checken (keine), Flickr checken (kaum was los), tumblr checken (es gibt wirklich hübsche Schwänze), „Bibliothek der freien Bücher“ checken, da M. mit ihrer Durckbetankung gestern ein einziges Chaos angerichtet hat und ich alle Mühe hatte, es zu bändigen. Nein, sieht gut aus, dennoch ändere ich gleich mal die Ordnerstruktur.
13:20 Kurznickerchen
14:00 Bibellektüre
14:30 Besondere Mails beantworten
15:30 Blogeintrag für heute schreiben.

Daher ab hier nur geplante Zeiten:

16:00 Tee und Lektüre
16:45 Sachen richten wie Brote, Lektüre, Brille, Unterlagen, …
17:00 Mit dem Rad auf die Straßenbahn (weil die Strecke so verdammt steil ist und ich da oben nicht vollkommen verschwitzt ankommen will).
17:30 Vorstandsitzung. Wie immer: Viele, viele doppelte und dreifache Worte. Aber sonst wäre man ja auch schon zu früh fertig. So bis 19:00, denn dann muss der Vorsitzende zum Chor:
19:10 Mache es mir in der Küchen bequem, Tee, Brote, Lektüre
20:00 Dienstbeginn, davor kurzer Ablöseplausch
23:00 Wohl kein Ablöseplausch, da niemand die Nachtschicht übernimmt
23:11 Nach rasanter Fahrt mit dem Rad wieder zu Hause
23:15 Mit Wein vor dem Fernseher. Mein Unter- bzw. Unbewußtes wird wieder eine gute Stunde brauchen, um den Dienst zu verdauen. Danach: Bett.