Durch die Zeit

Monat: November, 2016

Hard work

Fünf Stunde später bin ich gerade elf Einträge weiter. Weiß auch nicht, was los ist, aber mir will für den Adventskalender kaum was einfallen. Mit kaum einen Foto bin ich auch nur annähernd zufrieden, kein Text will mir aus der Feder (sprich: aus den Fingern) springen und jetzt nur auf youtube verlinken ist auch arg mäßig.

Aber die erste Woche ist gesichert, morgen habe ich auch nochmals Zeit … der Rest wird sich schon noch finden.

Dazwischen coache ich ja noch P., der für seine Tochter auch so einen Blog-Adventskalender machen will – aber noch nie in seinem Leben sich auch nur für fünf Minuten mit Blog an sich und WordPress im Besonderen beschäftigt hat. Und da er in diesen Dingen echt wenig Nerven hat, kostet es mich Nerven ihn per Telefon zu coachen und zu erklären, wo er jetzt zu klicken hat, wenn er ein Bild …

 

At home

Komisch, da kommt man nach vier Tagen nach Hause und … eine gute Stunde später ist schon wieder irgendwie Alltag. Und wenn ich daran denke, dass ich morgen … aber ich denke nicht daran. Morgen dann. Ist früh genug.

Immerhin ist das Theme für den Adventskalender schon ausgesucht (immer die schlimmste Nervaufgabe) und die wichtigsten Parameter gerichtet. Das ersprart mir morgen dann einige Nerven, wenn ich mich hinsetze und beginne ihn zu füllen. Ideen habe ich gerade genau eine, ein zweite scheint sich im Hinterkopf zu verstecken … nun ja, selbst gewählte Elend, keine/r zwingt mich das zu machen (auch wenn zumindest zwei darauf warten).

 

# 367 – Irgendwie schief

Durch die Blasen gestern habe ich beim Gehen eine Schonhaltung eingenommen, die heute dazu geführt hat, dass ich überall Schmerzen hatte und irgendwie komplett ’schief‘ war.

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Daher bin ich nur 10 Kilometer ganz langsam durch die Sonne geschlurft und zum ersten Mal ‚Flut‘ erlebt. War komplett fasziniert, wie kleine Wellen immer mehr Besitz vom ‚Strand‘ nehmen. Und da das noch niemand gesehen hat, musste ich das natürlich ausführlich fotografisch dokumentieren – dauerte also, bis ich die Kilometer hinter mir hatte, da ich zwischen drin noch einen Tee kippte.

HP

Aus einer wie auch immer gearteten Eingebung habe ich, als ich das Hotel buchte, gleich die Halbpension dazu genommen. Gute Entscheidung, denn hier ist restaurantmäßig abends komplett tote Hose. Im Sommer tobt hier der Bär und um Weihnachten wohl auch wieder, aber derzeit …

Heute wählte ich zum Abendessen den Burger des Hauses.

Es war der erste, der mit unter einer Glosche serviert wurde.

Aus der Lobby

Ich glaub, ich könnte mich daran gewöhnen durch die Welt zu reisen, in Hotellobbys abzuhängen um, wie jetzt, Tee zu trinken, vorher Sauna, nachher Abendessen, dazwischen  ein Nickerchen. Sicherlich nicht auf richtig lange Zeit, denn irgendwann wird selbst Luxus öde.

Was natürlich an so einer Lobby etwas hinderlich ist, dass man nicht alleine ist und daher nicht jede Internetseite aufschlagen will. So müssen meine nackte Jungs auf Tumblr heute noch etwas warten und auch flickr schaue ich lieber auch ohne andere ungebetene Zuschauer. Ich will ja auch nicht, dass man mir Nacktes aufdrängt, was ich nicht unbedingt sehen will (ich war ja schon in der Sauna und hatte genug davon – einschließlich mich selber. Echt, bin ich häßlich geworden!)

Immerhin heute weniger Nebel, aber schönes Wetter ist was anderes. Egal, trotzdem wieder los, aber nach 7 oder 8 Kilometer war klar, dass ich den Bus zurücknehmen werde, denn ich habe mir doch tatsächlich zwei Blasen gelaufen, und zwar schmerzhafte. Jetzt fünf Euro in Blasenpflaster investiert. Bin gespannt, wie es morgen wird, denn da wollte ich so ne richtig große Runde gehen. Über Alternativen mache ich mir aber erst morgen Gedanken.

#366 – wie man sieht …

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… sieht man nicht viel. Nebel, dichter. Keine 100 Meter Sichtweite. Dennoch war ich gut und gern 12 Kilometer unterwegs, habe das Meer mehr erahnt, errochen und gehört, als dass ich es gesehen habe.

Und trotz des dichten Nebels bin ich mir nun fast sicher, dass ich schon mal hier war. Als vor Jahren meine BahnCard 100 First ablief, bin ich für zwei oder drei Stunden hier hoch gefahren, um das Meer zu gucken. Auf der Rückfahrt habe ich dann alle restlichen Genussgutscheine im Speisewagen verprasst und bin ganz schön angeschickert aus dem Zug.

# 363-365 – Endlich am Meer

Jetzt gibt es gleich ein ‚Feierabend’bier, am Meer war ich auch schon, Bibel ist gelesen, … es lässt sich jedenfalls gut an, auch wenn es ab morgen etwas kälter und nicht so sonnig werden soll wie heute. Was’s soll’s, ich habe warme Sachen dabei, hier gibt es ne Sauna …

Schnaps ist angesagt, > 1!

Meine Nerven liegen gerade komplett blank!

Denn heute die zweimonatliche Gremiensitzung in der großen Besetzung (max. 16 Menschen). Wie immer wird zuerst – komplett unnötig, aber die Tradition verlangt es – das Protokoll verlesen. (Und seit die neue Sekretärin sich etwas bremst, sind es auch keine fünf Seiten mehr.) Danach – man ist ja ein deutscher Verein – die Frage nach Änderungen bzw. die Frage nach Genehmigung. Und genau da hat es begonnen!

T. meldet sich und nimmt Bezug auf einen Brief unseres Fördervereins an dessen Spender und hätte gerne ein paar inhaltliche Änderungen und vor allem den Bezug auf die politische Forderung, dass Einsamkeit auch mit Armut einhergehen kann, aber nicht muss, wenn auch … . Didaktisch aufbereitet, immerhin ist T. aktiver Lehrer, dauert diese Einwendunge mehrere Minuten. Und ich frage mich: Wir sind beim Thema ‚Genehmigung Protokoll‘, was soll das mit dem Brief des Fördervereins der zudem seit gut zwei Wochen schon versandt ist?

U. möchte auf die Einlassung von T. sofort reagieren, man gibt ihr das Wort. Ich mag U., aber nicht immer. Zum Hintergrund: Der Verein ist, wie eigentlich alle Vereine, wenn es nicht gerade der ADAC ist, auf Ehrenamtliche angewiesen. Daher nun U. zu T. hinsichtlich Genehmigung Protokoll (die drei Pünktchen geben die Pausen an): „Ich habe mich gestern eingelesen … und mir dann notiert … also dass der Mensch … der Mensch an sich … also der reine Mensch … dass … das wurde  mir so richtig klar gestern … dass … wenn man bedenkt … dann muss man doch sehen, dass eine Würdigung … und ich meine jetzt beim echten Menschen … also das eine Würdigung … vor allem … also vor allem wenn man jetzt auch an das Ehrenamt denkt … also dass man würdig auch würdigen muss … auch das Ehrenamt … und dass habe ich mir gestern … aufgeschrieben … genau!“

Der Vorsitzende verzichtet dann auf jegliche Form einer Abstimmung und gibt der Geschäftsführung das Wort. Die beginnt mit einer bundesweit vorgegebenen technischen Sache (die ich nicht ausführen kann und will) worauf natürlich C. erstmal in die Bresche springen muss und, übertragen ausgedrückt, ausschweifend erklärt, dass die deutschen Wähler an der Wahl von Trump nicht beteiligt worden sind, was aber letztendlich zu hinterfragen wäre, da ja viele Deutsche nach Amerika ausgewandert sind, so dass die Wahl von Trump daher als ungültig zu erklären ist.

Nun reagiert auch K. darauf – hatte mich schon gewundert. Er möchte, mit Bezug auf seinen Vorredner, wissen, welcher Dienstplan nun maßgeblich gilt: der eingeführte elektronische oder der abgeschaffene papiernerne. Und, bitte, glaubt es mir, ich übertreibe nicht! Das war so. Denn aus Übersichtsgründen wird jede Woche der elektronische Dienstplan ausgedruckt, dass man nicht erst im Computer ihn suchen muss – und das schon seit bald einem Jahr!

Und so geht es einfach nur weiter. Die Geschäftsführung sagt etwas zu den Fortbildungsmaßnahmen, darauf hin fordert mein ‚geliebeter‘ H., dass man aus den Ehrenamtlichen doch ein Parlament formen sollte, die dann zu solchen Fragen demokratisch Stellung nehmen kann.

Ich mach‘ das echt seit fünf Jahren mit – heute habe ich zum ersten Mal die Veranstaltung früher verlassen. Ich müsse pünkltich gehe, aber der Sekretärin raunte ich noch vorher zu, dass ich es nicht aushalten würde.

Bin ich denn so übermerksch, dass nur ich kapiere, dass auf die Frage nach Genehmigung des Protokolls der Brief des Fördervereins nicht passend ist? Habe ich nicht die Nerven wie der Vorsitzende, der die Sache leitet? Oder hört der einfach gar nicht mehr zu? Und was denken eigentlich die anderen? Oder bin ich – als Sohn eines Beamtens – überkorrekt? Was fehlt mir, was die andren haben? Was fehlt den anderen, was ich habe? Was habe ich nicht, was die anderen haben? Mensch, das ist doch alles Lebenszeit und gerade in der Runde haben wir echt ganz andere Themen. Ist das Scheu? Oder sind die alle schon so vereinsamt, dass sie einfach reden müssen, weil sie sonst keine Gelegenheit haben? Werde ich auch so werden, wenn ich dann mal alt und einsam bin? Und warum waren meine Nerven heute so dünn, schließlich mache ich das ja seit fünf Jahren sechs mal im Jahr mit?

Morgen bin ich an der Nordsee!

Es ist mal wieder soweit

Dieses Jahr war es Lila, die mich indirekt, aber um so deutlicher, darauf hinwies, dass, wenn man einen Adventskalender machen will, so richtig viel Zeit man nicht mehr habe, vorallem dann, wenn man noch fünf Tage weg ist.

Also habe ich mir den nächsten Dienstag gebloggt, um dann meinen Blog-Adventskalender zusammen zu bauen, was immer echt ein Stück Arbeit ist, aber in den letzten Jahren auch gut angekommen ist.

Was an Inhalten reinkommt, kann ich mir ja ab jetzt schon mal überlegen und Fotos werden sich auch noch finden.

Immer diese Panik

Jetzt fahre ich vier Tage an die Nordsee, an einen von Menschen belebten Ort mit Geschäften, darunter sicher auch einer Buchhandlung, nehme meinen Laptop und meinen E-Reader mit, werde dort Internet haben und auch eine Kreditkarte dabei, habe mir gestern fünf (!) Bücher runtergeladen (kostenfrei), eins kann ich morgen im Buchladen nebenan abholen, zwei ungelesene liegen noch neben mir – und ich mache mir ernsthaft Gedanken, ob das reicht!

Wäre da mal nicht einfach mehr Coolness angesagt?

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