Muss ich? Echt?

von Bert

Wie das halt so im Leben ist, man trifft u.a. auch auf Personen die dann – für eine Zeit – einen Narren an einem gefressen haben, auch wenn man sie jetzt nicht darum gebeten hat. (Die, die gerne einen Narren an einem fressen sollten, weil man ja selber an denen einen gefressen hat, die nehmen normalerweise – warum wohl auch immer – Abstand davon.) So jetzt derzeit U., die mich dann in Verein 1 mit ihren  unterschiedlichen Vorstößen ganz schön in Schwulitäten bringt, da es manchmal fast so aussieht, als hätte ich sie vorgeschoben. Ihr letzter Vorstoß bestand darin zu fordern, dass ich für meine ehrenamtliche Arbeit auch bezahlt werden solle mit der Begründung, ich würde ja mehr als die anderen machen. Als Schatzmeister musste ich das natürlich gleich mal ablehnen und ihr dann auch mehrfach, zuletzt schriftlich, erklären, dass das einfach nicht machbar ist, denn wenn ein Ehrenamtler was bekommt, dann müssten die anderen auch was bekommen was aber den Haushalt komplett übersteigen würde, mal abgesehen von der Tatsache, wie man welche Tätigkeit mit was vergüten könnte. Als Antwort folgte jetzt eine Mail, deren Kernaussage (?) wohl lautet:

Die – Deine – Gefühle wirken auf mich wie ein Indikator, anzeigend und registrierend: das IST. Achtsam wahrhaft klar bedeutsam. `Will` ist und verweist auf Dein Selbst Verständnis. Du bist Dir dessen bewusst.

Muss ich darauf reagieren? Und wenn unbedingt ja, wie?