Strafe muss sein – erbarmungslos!

von Bert

Es bleibt dabei! Alle, aber auch wirklich alle Stadtplaner*innen, Radfahrwegverantwortliche, Radfahrwegschilderaufsteller*innen und wer sonst noch etwas mit dem deutschen Radnetz zu tun hat: Zuerst mal für nen Tag nackt an den Pranger, dann teeren und federn und dann so lange die Strecken, die sie zu verantworten haben, hin und her fahren lassen, dass sie zugeben, dass sie ihr Arbeit nicht nur schlecht, nicht nur sehr schlecht und auch nicht hundsmiserabel gemacht haben, sondern ohne Sinn und Verstand etwas in die Wege geleitet haben, dass jeglicher Beschreibung spottet.

Wieder mal 60 Kilometer in Deutschland durch ein Radwegnetz gestochert, dass es nicht schafft die nächste Ortschaft und (!) ein ferneres Ziel anzugeben. Was es aber locker schafft, irgendwelche Orte abwechslungsweise anzugeben, so dass man alle drei bis vier Kilometer sich in einem neuen Bundesland wähnt. Was es auch schafft sind Kilometerangaben, die sich innerhalb Von 500 Metern drei Mal um insgesamt sieben Kilometer ändert. Und all diese Radwegverbrecher#innen müssten mal erklären, warum Kopfsteinpfaster gerade für Radfahrer*innen am geeignesten ist. Und käme auch nur ein „Äh“, gleich mal so ein Pflasterstein auf die Nuss. Und warum müssen Radwege immer Umwege machen? Und warum führen Radwege über Schotter- und Steinpisten? Warum haben Radwege grundsätzlich Schlaglöcher? Und warum sind Radwege grundsätzlich so schmal, dass es bei Gegenverkehr meist kritisch wird? Und warum sind Radwege so ausgelegt, dass man nicht voran kommt, sie mit Fußgängern, Hunden, Kindern und parkenden Autos teilen muss?

Es ist schlichtweg unglaublich, was die Verantwortlichen unter Radnetz und Radweg verstehen. Das sind sicher Leute, die ihren dicken, fetten Arsch gerade noch ins Auto wuchten können und das Radfahren aus dem Fernsehn kennen. Wenn ich jemand mal davon vor die Nase bekomme, der / die kann sich warm anziehen.

Eine auch nur zu einem Prozent vergleichbare Situation auf deutschen Autostraßen würden innerhalb von drei Minuten zur Revolution führen.