Dante vs. Weiss

von Bert

So schön das es mit den anderen bei der Dante-Lektüre war – bei der Weiss-Lektüre funktioniert es irgendwie nicht. Das beginnt schon an dem wenigen Umfang, der gelesen wird. Maximal 40 Seiten in zwei Wochen. OK, Weiss konsumiert man jetzt nicht gerade im Vorbeigehen, aber 60, 70, 80 Seiten sind schon machbar. Und dann wird sich halt an den wenigen Seiten festgehalten und über Kleinigkeiten diskutiert, die in meinen Augen für den Roman nicht weiter von Belang sind. Und jetzt jeden erwähnten Namen nachschlagen und die Biographie runterbeten – das verstehe ich nicht wirklich unter Literatur lesen.

Zudem das immer leidiger werdende Thema Terminierung. Kaum ein vereinbarter Termin wird gehalten, irgendjemand hat dann doch etwas anderes vor, was wichtiger …

Zum anderen liegt es auch wohl daran, dass „Die Ästhetik des Widerstandes“ wohl auch etwas veraltet sein kann, ein Diskussionslevel beschreibt, der heutzutage nicht mehr von wirklicher Relevanz ist. Denn ‚Bedingungen der sozialistischen Kultur‘ sind dann doch nicht mehr so angesagt.

Ich werde jetzt halt öfters mal einen Termin ausfallen lassen, denn die Wiederholungsrate ist in der Zwischenzeit schon so groß, dass da nicht so große Diskussionslücken entstehen werden.


 

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