WMDEDGT 07/17

von Bert

Wieder mitmachen bei „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“, wie Fr. Brüllen ja monatlich fragt:

6:50 – Ich schrecke hoch, meine verschlafen zu haben. Dann fällt mir aber ein, dass ich ja heute frei habe.
8:15 – Finde den Weg aus dem Bett ins Bad und von dort an den Frühstückstisch. Tee, ein Brot mit dem letzten Schwarzwälder Schinken, viel Zeitung.
9:00 – Da es „schön“ sein soll, wenn wir zurückkommen, wasche ich das Geschirr und wir diskutieren kurz die Garderobe.
9:50 – Auf zur Straßenbahn.
10:05 – Natürlich viel zu früh da, also noch schnell ein Alibi-Kaffee am Brunnen.
10:25 – Ein Hoch auf die Bürokratie!
10:30 – Frau S. bitte uns hinein, erfüllt ihre staatlichen Pflichten, wir antworten dann auch beide brav und bestimmt mit „Ja“, nachdem sie sich heldenhaft durch unser Hochzeitsgedicht respektive Verpartnerungsgedicht gearbeitet hat.
10:41 – Kurz und schmerzlos, wie gewünscht. Noch ein paar wenige Beweisfotos auf der Rathaustreppe, dann mit der Straßenbahn zurück und gleich zum Metzger, um das Hochzeitsmittagsessen zu kaufen.
11:30 – Warten, bis wir anfangen können zu ‚kochen‘. Wir setzen Hinweise im Internet ab – sie scheinen doch zu kryptisch zu sein.
12:10 – Es gibt Maultauschen (irgendwie auch in Gedenken an meinen Vater) in einer künstlichen Brühe, dazu für jeden von uns ein Piccolo (mit Strohhalm).
13:00 – Mittagsschlaf
14:20 – Nächster Tee, diesmal auf den Balkon, von Minute zu Minute mit weniger Klamotten (ich). Dazu Lektüren: Tadié (fertig geworden!), Aristoteles und Winslow.
15:50 – J. fragt an, ob wir ein Kilo Hackfleisch brauchen könnten, für umme.  Also  ziehe ich mich an und gehe los, um es zu holen.
16:30 – Kleinproduktion von 50-Gramm-Hackbällchen.
17:15 – Bisschen Internet, bisschen Winslow, bisschen Handy – und ein alkoholfreies Bier.
18:00 – Beitrag hochladen.

18:41 – geht es dann auf den Bus, denn für
19:00 – haben wir einen Tisch in einem schicken Restaurant bestellt – 8 Gänge warten.