Es gärt

von Bert

Ich bin nach wie vor immer noch erschüttert. Träume so wild wie selten, fast immer stürzt etwas zusammen oder explodiert – jedenfalls durchgängig gewalttätig. Wenn ich aufwache geht der erste Gedanke als Frage an die Familienkonstellation. Sobald ich nicht abgelenkt bin, muss ich daran denken – auch wenn mir nix neues einfällt, sich alles im Kreis dreht. Überhaupt: Da sind recht wenige Erinnerungen und auch immer nur ganz kleine Ausschnitte (normal in meinem Alter?).

Könnte im Grunde Stoff für eine Familienaufstellung sein – aber ich finde, ich bräuchte da vielleicht noch etwas mehr ‚Stoff‘. Am Überlegen, meine Supervisorin anzufragen, ob sie gegen Geld auch privat ein paar Stunden für mich hätte – ich finde die übermäßig gut, vor allem weil sie einen sehr klaren Blick hat und kein Blatt vor den Mund nimmt. Oder doch ’nen fähigen bzw. spezialisierten Therapeuten, denn die ‚eine Geschichte‘ scheine ich vielleicht doch etwas auf die zu leichte Schulter zu nehmen?