Durch die Zeit

K. & Förderverein & Tod

Treffen mit K. Ziel: Ich möchte ihn als Mitarbeiter für den Förderverein von Verein 1 gewinnen. Es gibt echt schwerere Aufgaben. Er sagt nicht zu, aber hat eine Reihe von Ideen, die nur gut sind und die vorallem ihn auch interessieren. In welcher Form auch immer: Den haben wir.

Ich kenne ihn kaum, seine Frau nur ein kleinwenig besser, zusammen habe ich sie zweimal kurz erlebt – und das war ein Fest. Dennoch gestaltet sich das Gespräch mit ihm irgendwie schwer, die Pausen werden lang.

Als wir uns verabschieden sind gefühlt gut vier Stunden vergangen – der Blick auf die Uhr zeigt: 93 Minuten.

Nach dem ofiziellem Teil sind wir über in paar Umwege zur eigenen Biographie gekommen und plötzlich beginnt er über Dinge zu erzählen – grausame Dinge – von denen gerade noch seine Frau und der Therapeut weiß. Irgendwann hat er auch Tränen in den Augen – und ich merke, dass ich mit meinen Fragenn / Anmerkungen / … im Zentrum bin.

Auf der einen Seite ein Vertrauensbeweis – auf der anderen bin ich (mal wieder) die Müll-/ Schutthalde.

Aber – fällt mir gerade ein: Meine erste Freundin hat mich damal mal als „Müll- UND Problemkind“ bezeichnet. So genau habe ich es nie verstanden, wo da der Unterschied bestand (besteht?), für sie war ich damals jedenfalls das erste Exemplar, dass beide Kriterien erfüllte.

Für mich das Fazit: K. hat – warum und wie auch immer – Vertrauen zu mir. Seien Frau hat es ebenfalls schon ausgetestet. Wir sind in ‚Verhandlungen‘ wann es endlich mal einen Termin gibt, wo sie zum Essen kommen.

Reingefallen!

Als Schüler habe ich, ich würde nach wie vor schwören, dass es bei Satre war, den Satz gefunden: Nulla dies sine linea. Und als einer der letzten Menschen, die noch das große (!!!) Latinum haben – wer mich fragt, mit welcher Note, bekommt mit Sicherheit keine Antwort, zu peinich das – habe ich das natürlich formvollendet übersetzt mit: Keinen Tag ohne Zeile. Und mit Zeile war die Buchzeile gemeint. Worüber ich schon etwas unklar war, ob jetzt damit gemeint war, die Zeile zu schreiben oder zu lesen. Ich entschloss, dass ‚lesen‘ eine gerechtfertigte Interpretation ist (Satre hat wohl ’schreiben‘ gelesen) und macht das Motto zu einem meiner Lebensmotti.

Gestern finde ich hier das:

Der Satz „Nulla dies sine linea“, den angeblich Plinius dem berühmten griechischen Maler Apelles in den Mund gelegt hat, der aber in Wirklichkeit so formuliert erst aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt, gehört zusammen mit der „Line of beauty“ von William Hogarth (1753) zu den immer wieder beschworenen Charakteristika der Zeichenkunst.

Hä? Zeichen-Kunst?

Anton Weyrother

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