Ins Unreine

von Bert

Ich glaub‘, ich bin halt einfach komisch. Ich will das eine, das andere sicher nicht. Und wenn ich das andere nicht bekomme, weil ich es ja nicht will, bin ich trotzdem dann doch (irgendwie) enttäuscht. (Ich bleib jetzt einfach mal so theoretisch – nach dem Tag einfach keine Lust mehr, das an dem Beispiel zu erläutern, weil zu aufwändig und letztendlich dann doch wieder zu missverständlich.)

Ich vermute zudem immer stärker, dass meine ‚Befindlichkeiten‘ in dieser Hinsicht auch viel komplexer sind, da ich keinen echten Ort habe, an dem ich mich wirklich zeigen / beweisen kann. Es gibt zwar immer mal Gelegenheiten – aber auf die muss ich warten / hoffen und diese habe auch keine ‚Beständigkeit‘. Deswegen oft das Gefühl, dass ich mich vordränge, mich in den Vordergrund spiele, ‚das Wort führe‘, mich dann aber bewusst wieder zurücknehme (was manchmal echt schwer fällt und manchmal auch leider nicht klappt) …

Von heute, nach all den Vorbereitungen, die neben viel Zeit auch einigen Hirnschmalz und Überzeugungsarbeit gekostet haben, bleibt ein schaler, unzufriedener Geschmack.

Ich weiß, das ist jetzt alles irgendwie kryptisch, unklar, vielleicht auch widersprüchlich … aber das wird das Blog und die Leser*innen schon aushalten. Irgendjemand aus meinem Kreis sagte früher auch immer gerne: „Das ist jetzt mal ins Unreine gesprochen“.