WSMDEGT 11/16

von Bert

Wie schon auch letzten Monat fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag.

0:00 – Die letzten beiden Tage waren sehr anstrengend, dennoch süffel ich lieber noch an einem Wein rum und zappe so durch die Sender.
1:35 – Doch mal schlafen gehen.
9:50 – Der Blick aus dem Fenster verrät: Heute bleibe ich zu Hause. Quäle mich aus dem Bett, sizte in einer schicken Unterhose beim Frühstück und gönne mir ein Brot.
10:55 – Ist doch etwas kühl, also ein paar Wohlfühlklamotten über, als ich aus dem Bad komme.
10:59 – Die Tageslektüre die letzten Tage vernachlässigt, also hole ich nach und lese ein paar Sonette mehr von Shakespeare und auch ein paar Seiten mehr in der Marx-Biogrpahie von Neffe. Davor kurz Internet checken und eine Einladung zu einem Geburtstag annehmen (der etwas schräg werden wird).
12:53 – Eigentlich wollte ich nur was nachschauen, aber dann räume ich etwas die Festplatten auf und mache doppelte Datensicherung, während ich Musik höre. Zwischenzeitlich linze ich immer mal wieder bei Tumblr rein.
14:50 – Klassische Uhrzeit für einen Nachmittagsschlaf, der aktiv beginnt.
16:15 – Ostfriesentee und Lektüre von „Der große Rote Sohn“ von David Forster Wallce – enttäuschend.
17:39 – Der Sonntagabend wird eingeläutet, will heißen, wir bereiten mal langsam das Abendessen vor und süffeln an einem Glas Tuntenbrause rum.
18:20 – Rösti, Lachs, Salat und Tuntenbrause, dazu „Bericht aus Berlin“, „Lindenstraße“ und „Weltspiegel“.
18:45 – Der wöchentliche Anruf meiner Mutter.
20:15 – Sonntagsritual.
22:55 – Überraschenderweise schon im Bett – aber lesend.