Fünf Minuten für die Ewigkeit

von Bert

So, jetzt habe ich es also auch geschafft. Fünf Minuten im Fernsehen! OK, zwar erst ab Freitag und dann nur hier regional – aber so wie das ist, wird das im sogenannten offenen Kanal x-mal wiederholt und es gibt sogar eine Plattform, auf der das Video dann ebenfalls zu sehen sein wird. Gut, man wird die Seite wissen müssen, dann wir man wissen müssen, wann die Aufzeichnung war und dann, dann muss man noch 80 Minuten warten (oder vorspulen) bis man meine geniale Frage hört, die dann von den Experten einigermaßen beantwort wurde.

Ich find’s immer gut zu wissen, dass es Therapien für das und jenes und selles gibt, ich find’s auch meist interessant, wie die jeweiligen Ansätze sind und wie die Therapie funktioniert (bzw. funktionieren soll) – aber was mich beschäftigt ist vielmehr: Wie bekommt man Menschen, die solche professionelle Unterstützung brauchen, dahin?

Thema heute war „Selbstverletztendes Verhalten“ … und gut zu wissen jetzt ist, dass man ab 14 ohne Zustimmung der Eltern Ärzte (also auch Therapeuten) aufsuchen kann, dass ich ein klein wenig ein bessers Verständnis für das Verhalten habe und mir in der Zwischenzeit ein guter Vergleich eingefallen ist. Wer Zahnschmerzen hat, kann eine Tablette nehmen. Das hilft – für ein paar Stunden. Oder geht zum Zahnarzt. Das dauert en Stunde, tut ggf. auch weh, hält aber bedeutend länger.