Durch die Zeit

Monat: Januar, 2018

Sie stehen! – #469

Dank U. steht nun die Literatur!

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Fachkräfte werden bei einer Flasche Sekt nochmals prüfen, ob das Alphabet auch eingehalten wurde. Sie werden Fehler finden. Denn nach drei Stunden einräumen ist man nicht mehr in der Lage zu entscheiden, ob „g“ vor „f“ kommt oder doch nicht – vorallem dann nicht, wenn die ersten beiden Buchtaben „d“ und „a“ waren.

Heute hat es dann nochmals geruckt. Der große Computer steht auf dem leeren Schreibtisch (die Schreibtischlampe ist leider nicht aufzufinden), das Bett ist frisch bezogen, zwei weitere Kisten sind im Keller u.v.a.m. – und ich beginne mich damit anzufreunden, dieses Zimmer abbekommen haben.

T. wird deswegen der erste ‚Leidtragende‘ sein, denn statt dass ich im Wohnzimmer penne wenn er ab Dienstag bis Freitag hier sein wird, wird er es tun müssen. Aber zwei Gründe sprechen für mich: Er ist 17 ich seit gestern 3,1 mal so alt wie er – und im Wohnzimmer steht der Fernseher. (Ja, ich weiß, dass man mit Internet und so … dennoch …!)

 

Fensterbankparty, gestern

Statt Einzugsparty ne Auszugsparty in der alten, leeren Wohnung.

  • ca. 40 Gäste
  • drei Kästen Bier
  • ca. sieben Liter Rotwein
  • ca. sechs Liter Weißwein
  • sechs Flaschen Prosecco
  • eine Flasche Sekt
  • etwas Wasser, Cola, O-Saft
  • zehn Jumbo-Pizzen
  • sechs Packungen Chips
  • eine Familiendosen Colorado
  • 60 Gramm Erdnüsse

Kurz nach vier war ich dann auch mal im Bett.

Der Anfang ist gemacht – #468

Das ist ein Ausschnit von etwas weniger als einem Drittel der Regalfläche, die ich benötige.

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Aber da links noch Regalbretter etwas gekürzt werden müssen, wird es auch noch dauern, bis die Bücher hier ihre Heimat finden werden. Aber immerhin. Denn wenn diese Seite voll ist, dann habe ich Platz auf der gegenüberliegenden Seite, um dann dort die restlichen Bretter anzubringen. Rechnerisch muss es aufgeben – aber in Mathe war ich noch nie gut.

Oh wie schön!

Das Telefon funktioniert. Das Internet funktioniert. Und der Kleiderschrank, den wir gestern aufgebaut haben, steht auch noch.

Es wird – irgendwann

Ich gehe in der Zwischenzeit davon aus, dass es noch Jahre dauernd wird, bis ich wieder alles gefunden und alles an einem Platz haben werde. Zumindest in meinem Zimmer verzögert sich der Aufbau von Tag zu Tag. Beim Schrank sind irgendwelche Kleinteile verloren gegangen, die Regalbretter sind zwar jetz angekommen, aber es fehlt noch an einem Auto, sie zu transportieren. Und wenn dann alles in der neuen Wohnung ist, fehlt es an Zeit, sich darum zu kümmern, da noch ein paar Termine anstehen und wir am Samstag in der alten Wohnung ja noch eine „Fensterbankparty“ machen, die ja auch ein bisschen vorbereitet werden will – sprich, wir sollten mal dort putzen. Blöderweise kommen die neuen Arbeitszeiten meines Mannes hinzu – er braucht jetzt gar nicht mehr früh anzufangen, ist daher aber erst spät zurück. Und vieles, was noch zu tun ist, geht im Grunde nur zu zweit – und die gemeinsame Zeit ist echt weniger geworden. Aber im Gegensatz zu ihm lasse ich mir die Zeit, auch wenn ich merke, wie mir eine eigene Rückzugsecke fehlt. Zwar steht mein Bett schon im Zimmer, aber gemütlich ist definitiv was anderes. Nun gut, wir haben es so gewollt.

Ansonsten geht alles wieder einigermaßen seinen gewohnten Gang, die ganzen Routinen sind noch etwas ungelenk, das größte Durcheinander haben wir aber jedenfalls hinter uns.

Nur wo mein Schal ist, würde ich dann doch gerne mal wissen.

#467

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Zwischenbericht

Wenn ich das gewusst hätte!

Boa war das eine anstrengende Nummer. Drei Tage nur eingepackt, sechs Männer haben dann 9,5 Stunden gebraucht, um das ganze Zeug von einer Wohnung in die nächste zubekommen und wir werden Jahre brauchen, bis wir alles wieder gefunden haben.

Und was ich gerade so gar nicht hören kann ist: „Weisst Du wo XY ist?“ Anfänglich habe ich mich mit einem „In der Kiste!“ gerettet, aber das funktioniert auch nur bedingt.

Immerhin: Die alte Wohnung müssen wir jetzt doch nicht streichen. Uff!

Blöd halt, dass meine Regalbretter einfach nicht kommen wollen, ohne die kann ich in meinem Zimmer nix anfangen.

Eine weitere Woche Urlaub tät gut, aber die gibt es nicht.

Wenn ich mal irgendwo wieder ans Internet komme, gibt’s mehr.

Für den Morgen

„Für den Morgen sind die Pferde bestellt. Ich werde sie nicht wiedersehen.“ Ist vom ollen Goethe, aus’m „Werther“.

Für den Morgen sind die Möbelpacker bestellt. Vier Stück. Sieben Stunden haben sie angegeben, würden sie brauchen. Schwer zu glauben. Eigentlich gar nicht zu glauben.

Und die alte Wohnung werde ich schon noch sehen, aber halt dann komplett anders. Aber eine Zäsur ist das schon.

Ich hab‘ hier ganz gerne gewohnt. Der Umzug ist ja auch eher meinem Mann geschuldet, denn so richtige Gründe gibt es eigentlich nicht. OK, hier drohen ab jetzt regelmäßige Mieterhöhungen ohne dass etwas an der Wohnung / am Haus gemacht wird. Den einzigen Unterschied, den ich zur neuen Wohnung in den letzten Tagen so richtig wahrgenommen habe: Hier ist es laut. Wir wohnen ja quasi nicht nur in einer Straßenbahnwendeschleife sondern auch an einer Verkehrsachse, auf denen gerne Polizei, Krankenwagen und Straßenbahnen unterwegs sind. Das und die Postanlieferung im Hof hinten werde ich mit Sicherheit nicht vermissen.

Es war eine gute Zeit hier und ich verlasse das hier ohne jeden Groll, eher mit etwas Wehmut. Andererseits freue ich mich schon auch auf die neue Wohnung, auch wenn die Küche kleiner sein wird und ich ’nur‘ noch ein Zimmer haben werde. Aber auch die Reduktion stimmt irgendwie.

Und eins ist nach der Aktion klar, so schön auch Teppiche sind: Weniger sind mehr! Bis auf den Schwanz ist in der Zwischenzeit echt alles angschwollen, was nur geht – und „Rotzkönig“ kann ich mich auch gleich noch nennen.

 

P.S. Kann gut sein, dass ich ab morgen für ein paar Tage off bin.

Was für ein Wahnsinn!

Das ist jetzt mein 11. Umzug. Und mit Abstand der aufwändigste. Beim ersten reichten zwei Reisetaschen, beim letzten war es dann schon so ein kleiner VW-Transporter. Aber jetzt … einfach unglaublich. Erklärt sich aber durch drei Tatsachen:

  • Ein komplettes Wohnzimmer. Hatte ich selber alleine ja nie.
  • Eine komplette Küche. Hatte ich selber in den Ausmaßen ja nie, weil ich alles nur für zwei, vielleicht drei Personen hatte.
  • Weil alles für die Gäste! Ich meine, welches Paar braucht schon zwölf Mokkatassen, zwölf Suppenteller, zwölf … ich weiß nicht was alles. Ich habe heute mit H. zusammen eine Kiste mit Geschirr nach der anderen gepackt. Reiner Wahn was sich da alles angesammelt hat (und auch in Gebrauch ist).

Bekannte von uns sich vor zwei Wochen auch umgezogen. Sie haben sich drei (!) Wochen Zeit genommen. Die werden wir jetzt auch mindestnes brauchen, bis es in der neuen Wohnung einigermaßen wieder aussieht.

Leute, ich sag Euch: Ich bin so was von fertig und fühle mich ob es Staubes so richtig krank – und ich sehne den Sonntag herbei – da bleibe ich einfach im Bett liegen!

 

Weisheit des Tages

In größere Kisten wäre mehr reingegangen.

(Mein Mann!)

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