Es wird – irgendwann

von Bert

Ich gehe in der Zwischenzeit davon aus, dass es noch Jahre dauernd wird, bis ich wieder alles gefunden und alles an einem Platz haben werde. Zumindest in meinem Zimmer verzögert sich der Aufbau von Tag zu Tag. Beim Schrank sind irgendwelche Kleinteile verloren gegangen, die Regalbretter sind zwar jetz angekommen, aber es fehlt noch an einem Auto, sie zu transportieren. Und wenn dann alles in der neuen Wohnung ist, fehlt es an Zeit, sich darum zu kümmern, da noch ein paar Termine anstehen und wir am Samstag in der alten Wohnung ja noch eine „Fensterbankparty“ machen, die ja auch ein bisschen vorbereitet werden will – sprich, wir sollten mal dort putzen. Blöderweise kommen die neuen Arbeitszeiten meines Mannes hinzu – er braucht jetzt gar nicht mehr früh anzufangen, ist daher aber erst spät zurück. Und vieles, was noch zu tun ist, geht im Grunde nur zu zweit – und die gemeinsame Zeit ist echt weniger geworden. Aber im Gegensatz zu ihm lasse ich mir die Zeit, auch wenn ich merke, wie mir eine eigene Rückzugsecke fehlt. Zwar steht mein Bett schon im Zimmer, aber gemütlich ist definitiv was anderes. Nun gut, wir haben es so gewollt.

Ansonsten geht alles wieder einigermaßen seinen gewohnten Gang, die ganzen Routinen sind noch etwas ungelenk, das größte Durcheinander haben wir aber jedenfalls hinter uns.

Nur wo mein Schal ist, würde ich dann doch gerne mal wissen.