Durch die Zeit

Monat: Februar, 2018

Letzte Blüte

Es ist das eine, in den Nachrichten zu sehen, wie Erdogan meint, Syrien bombadieren zu müssen. Es ist das andere, „unseren“ Flüchtling M. zu sehen, der erzählt, dass sein Onkel von einer türkischen Bombe letzte Woche getötet wurde. Der Onkel war in ein Nachbardorf mit dem Moped gefahren um Brot zu holen, weil es im Dorf selber aufgrund der Bombariderung keine Geschäfte mehr gibt.

Es ist schon eine verdammte Menge, was M. da aushalten muss. Und es ist schon ein verdammter Behördenapparat, der ihm einen Stein nach dem anderen in den Weg legt. Weil die Behörde schon wieder einen neuen Stein gefunden hat, darf er nicht mehr am Deutschkurs teilnehmen – und dabei heißt es doch landauf, landab, dass sei der Schlüssel zur Integration. Also kommt er jetzt halt regelmäßig zu mir und ich schaue, dass ich ihn da etwas vorwärtsbringe.

Ich würde schon gerne mal die ganzen AfD’lerInnen und Pegida-Ärsche jammern hören, wenn man ihnen auch nur ein Prozent von dem nehmen würde, was die Weltpolitik M. genommen hat. Diese egoistischen, asozialen Säcke legen sich nach ihrer Demo – „Man wird das doch mal sagen dürfen“ – wieder fett auf ihr Sofa vor den Fernseher, drehen die Heizung auf und futtern sich einen aus dem Kühlschrank ab, müssen weder um ihr noch um andere Leben fürchten und fallen, falls sie nix tun, in die ’soziale Hängematte‘, die für Menschen aus anderen Ländern nicht vorgesehen ist. Nun, sie werden mit ihrer Ignoranz – und das ist gewiss – den Weltenlauf nicht aufhalten können: Die Nationalstaaterei hat gerade ihre letzte Blüte.

Wo?

Ersatztrainer beim montäglichen Männersport. Gewöhnungsbedürftig die Art und Weise. Aber ein kapitaler Muskelkater ist sicher.

Und das war’s dann auch schon wieder für heute. Wie in den letzten Tagen fällt mir kaum etwas ein, was ich hier schreiben könnte. Die Tage vergehen eben so wie sie vergehen, mal etwas lebendiger, mal weniger. Aber irgendwie bin ich nicht dabei. Und das stört mich.

Ich weiß nicht, ob das Stillstand ist oder die Ruhe vor dem Sturm, aber irgendwie jedenfalls doof.

Für E. – # 484+485

acht zu drei – # 483

Ein bisschen war ich ja schon schockiert, als ich für drei Gerberas und ein bisschen Grün acht Euro zahlen sollte.

2018-02-23 19.58.26

Aber wenn ich bedenke, dass sie morgen seit drei Wochen unser Wohnzimmer verschönern …

Vorgeschlafen

Die Sonne schien zwar – aber das machte die Stimmung im Zimmer nur schöner, meine Müdigkeit dagegen nicht weniger. Ausgedehnter Mittagsschlaf. Lange nicht mehr so wohlig geschlafen, auch wenn der Traum etwas doof war (aber wann sind sie das denn nicht?). Jetzt versuche ich diese Stimmung in den Abend und über die lange Nacht zu retten und freu mich, wenn ich dann morgen mich wieder hineinkuscheln kann in mein Bett.

Zuviel für drei Buchstaben

Auf der Suche nach einer guten, spannenden App. Blöd nur, dass ich weder ‚gut‘ noch ’spannend‘ definieren kann. Unterhaltend soll es ja auch noch sein. Auch ein wenig den Kopf anstrengen. Aber nicht ganz so tolle. Und gut gemacht. Mit ansprechendem Desgin. Muss ohne Ton funktionieren und auch straßenbahntauglich sein.

Das ich nichts gefunden habe, überrascht mich selbst nach zwei Stunden nicht.

Aufgeschoben, nur

Für morgen hat B. jetzt gerade leider abgesagt. Schade. Sehr schade. Denn er ist einer der ganz wenigen, der auch über eine gewisse Dauer / Länge ein erotisches Knistern beibehalten kann, ohne dass es langweilig wird oder gleich ‚im Äußersten‘ endet.

Er hat auch signalisiert, dass er demnächst gerne Lust auf Fotos hätte. Soll er haben. So wie immer. Gerne doch.

Sonnenschnee + #482

Schon beim Aufwachsen strahlende Sonne. Aber erstmal das Geschirr von Gestern waschen – vier Gäste, vier Gänge, da kommt einiges zusammen.

Gerade noch die Straßenbahn erwischt. Sonne und Schnee – etwas arg hell für meine Augen, aber soetwas wie eine Sonnenbrille besitze ich nicht. Sollte aber. Meint der Augenarzt.

b180218_16

Der eine Weg ist blöderweise gesperrt. Die Winterstürme haben ganz schön gewütet. Also laufe ich ‚hintenrum‘ und verlaufe mich promt. Nach gut zehn Kilometern bin ich dann wieder an einem Punkt, wo ich weiß, wo ich bin. Dann sind es nur noch sieben Kilometer.

Schön war’s trotzdem.

Dreierlei

Die Chefin von Verein 1 sprach mit heute an.

  1. Ob ich doch den Dienst am Montag übernehmen könne, auch wenn sie herausgehört hätte, dass es soo recht mir nicht wäre. Gut, dann mach‘ ich den halt aber gebe dafür den Dienst am darauffolgenden Montag ab – Sport muss ja auch sein.
  2. Die Diensstelle in H. hätte angefragt, ob sie einen Tagesseminar zu einem bestimmten Thema machen würde. Da sie aber am Wochenende nicht mehr in den Einsatz will, wäre ihr eingefallen, dass sie mich ja vorschlagen könnte, schließlich hätte ich Erfahrung. Da sag ich natürlich nicht nein, weil ich sowas wirklich sehr gerne mache und da ich ihre Unterlagen benutzen kann und das Seminar nicht von Grund aus neu konzipieren muss. Geld gäbe es auch aber – wie das immer so ist – es ist erstmal nur eine Anfrage.
  3. Und ich müsste für das Streichen vom großen Gruppenraum eine Rechnung stellen. Das möchte sie nicht als freiwillige Leistung anerkennen und ob 20 Euro die Stunde OK sind. Der Schatzmeister in mir sagte zwar 15 – aber auch ich kann mich ja auch mal überhören, oder?

Jeder tickt halt wie er tickt

Dass mein Mann so ne richtige Schwester ist, wurde heute mal wieder suuuperdeutlich. Ich hab ihm das neue Tablett für die SZ abgeholt und ihm hingelegt. Eigentlich wollte ich es ihm auch einrichten, aber mir fehlte eine Kennung von ihm.

Als ich nach Hause kam wuselte er so in der Küche rum, wollte was zum Abfall wissen etc. pp. Als ich ihn dann auf das neue schicke Ding ansprach, meinte er nur: „Da kümmer‘ ich mich morgen drum … oder übermorgen“.

Hallo? Neues Tablet? Morgen?

 

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