WSMDEGT 04/18

von Bert

Wie letzten Monat, mache ich wieder mit bei der Frage: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

6:30 – Der Wecker.
6:38 – Schon wieder der Wecker. Der darf das aber. Ich aber auch, denn ich bin erst um halb zwei ins Bett gekommen und hab‘ einfach nur schrecklich mies geschlafen.
6:40 – Im Bad ist es kalt, also geht alles recht schnell.
6:48 – In der Küche ist es auch nicht warm, dennnoch halbnackt die Brote geschmiert, Tee, gemacht, Zeitung geladen, Zeitung gelesen.
7:10 – Mal anziehen. Die Zeiten des ÖPNV haben sich hier geändert, so richtig blicke ich nicht durch und will es mal mit einem Bus von einer anderen Haltestelle versuchen.
7:18 – Der Bus ist pünktlich – und leer (aber es sind ja noch Schulferien).
7:25 – Viel später also nicht im Job. Noch nen Bus später nehmen?
8:35 – Es wird ein langweiliger Arbeitstag. Der einzige Termin des Monats wurde abgesagt. So langweile ich mich durch den Vormittag, lese viel.
11:41 – Die Straßenbahn fährt nicht (obwohl die Internetauskunft es behauptet hat), dafür bekomme ich den 100er Bus (Doppelstock!)
12:05 – Den Rest Nudelsuppe von gestern.
13:00 – Das Nachmittagsnickerchen entwickelt sich zu einem fast zweistündigen pornographischen Alptraum aus lauter Schäwänzen, Brüsten und Mösen die sich mir in allen Varianten permanent aufdrängen.
15:00 – Komplett erschlagen trinke ich eine Tasse Tee, würge mir eine Banane rein.
15:41 – Der nächste Bus.
16:00 – Besprechung in Verein 1. Niemand ist vorbereitet, was zu besprechen haben wir im Grunde auch nicht, abers schön, dass wir darüber gesprochen haben.
16:40 – Noch’n Tee in Verein 1 und Lektüre bis zur Laberrunde.
17:30 – Laberrunde. Am Ende zeigt die Supervisiorin mal wieder, welche Klasse sie hat (ne ganz, ganz hohe!).
18:40 – Brot mit Käse und Bier ohne Umdrehungen.
19:10 – Bisschen Fernsehen, bisschen Mail, bisschen Tablet, bisschen nix, bisschen …
21:10 – Mal Fahrkarte für morgen kaufen, auch wenn ich leicht beunruhigt bin, dass ich vielleicht vergesse, morgen dann auch zu fahren …
22:50 – Schon im Bett. Noch’n bisschen lesen und ausnahmsweise noch zwei Schluck Rotwein auf die Nacht, vielleicht penne ich dann (ein bisschen) besser.