Metalaberei

von Bert

Gestern die Vorstellung der neuen Supervisorinnen und Supervisoren in Verein 1. Nach einer halben Stunde war klar – die sind mir alle zu pastoral-salbungsvoll, zu denen werde ich sicher nicht gehen. Bleibt mir leider halt nur ein unglücklicher Montagstermin (da ist eigentlich Sport) oder ich wechsle in eine 14-tätige Gruppe (was mir zu oft ist). Aber da ich noch nen Monat mit der Wahl Zeit habe, kann ich ggf. mit der Geschäftsführung vereinbaren, die zweite Variante nur monatlich besuchen zu müssen.

Viel interessanter waren aber die paar Minuten zuvor. Ich hatte nämlich G. gefragt, was für Entscheidungen bei der letzten Vorstandssitzung herausgekommen wäre, an der ich – erst das zweite Mal in sieben Jahren – hatte nicht teilnehmen können. Statt einer Auskunft erhielt ich ein: „Oh B., wenn Du nicht dabei bist, läuft das alles nur schief!“ Das verwunderte mich dann doch sehr, denn meinen ‚Einfluss‘ auf die Sitzung erachte ich als eher gering. Jedenfalls erfuhr ich, dass der verlängerte Zeitrahmen nochmals erheblich gesprengt wurde und dass in der zweiten Hälfte die Stimmung wohl in Richtung Streiterei gekippt ist. Muss richtig großes Theater gewesen sein – und das will in diesen Kreisen echt was heißen.

Lustigerweise sprach mich dann auch noch der Vorsitzende an, der wissen wollte, ob ich bei der nächsten Sitzung wieder dabei wäre.