Nachtrag zu gestern

von Bert

Was ich gestern eigentlich schreiben wollte,  und was mir dann aber entfallen ist, war das hier:

Da ich am Nachmittag mit dem Kollegen los darf und der Chef meinte, ich soll auf meine Stunden aufpassen, muss ich erst um 11 im Büro sein. Daher das seltene Vergnügen an einem Wochentag, mit dem Mann zu frühstücken (d.h. Tee trinken). Derweil Radio. Irgendwann geht meine Aufmerksamkeit ruckartig zum Radio, aus dem keine Musik kommt, sondern eine sonore Stimme ein Hörbuch vorstellt. Die Ansage habe ich verpasst. Doch dann fallen die Begriffe ‚England‘, ‚1930‘, ‚quietschende Turnschuhe‘ und ‚gelb‘. „Das ist …“ beginne ich zu meinem Mann, „das muss ‚Ein Tanz zur Musik der Zeit‘ von Powell sein.“ Mein Mann ist nur wenig beeindruckt, während ich dahin schmelze, da der Bericht kleine Auszüge des Hörbuchs bringt. Gelesen wird es vom fantastischen Frank Arnold.

Dann die Absage. Und richtig: Es war Powell. Den ersten Band habe ich vor bald zwei Jahren gelesen und ich finde es immer phantastisch, dass oft nur ein paar Begriffe ausreichen, damit ich mich recht weitreichend erinnere.

Hörprobe gibt es hier – und der elfbändige Zyklus sei jeder/m ans Herz gelegt!