Durch die Zeit

Monat: Mai, 2018

Windows Update durchgeführt

Morgen kann ich daher den Rechner in die Reparatur bringen.

Nackt und doch WP-konform

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Also: Man darf bei WordPress komplette nackte Tatsachen veröffentlichen solange sie nicht eindeutig pornographisch sind – Ständer ist also nicht (lag aber auch nicht in meiner Absicht). Aber Ganzkörpernacktheit geht nur dann, wenn ich meinen Blog irgendwie als ‚erwachsen‘ kennzeichne, was aber – ich bin des Englischen nicht wirklich so mächtig – einige Folgen nach sich ziehen würde. Beispielsweise, dass man in keinen Rankings auftaucht (wäre mir aber eh egal) aber auch, dass der Beitrag nicht verlinkt werden kann. Und irgendwie meine ich auch etwas davon gelesen zu haben, dass dann nicht alle Zugriff haben können – und das wäre eine Einschränkung. Also laviere ich mich einfach etwas drumrum.

Nackt oder nicht nackt?

Wie ist das eigentlich hier? Darf ich hier in meinem Blog ein Foto von einem nackten Mann zeigen – oder fliege ich dann raus?

Kurzurlaub

Draußen ziehen tiefdunkle Wolken auf. Von Ferne ist Donnergrollen zu hören. Immer mehr Blitze durchzucken die Dunkelheit. Mein Mann und mich fühlen uns dadurch nach Norditalien versetzt, denn immer, wenn wir dort waren, hatten wir mindestens zwei richtig schwere Gewitternächte. Gerade eine Art Kurzurlaub anderer Art.

Sehr frei nach Wittgenstein

Gerade ein bisschen still hier: Aber wo nichts ist, kann auch nichts geschrieben werden.

Ok, ok, ich fand’s echt lustig

Im Radio dieser Tage ging es um ‚Versprecher‘. Einer erzählte eine wirklich gute Geschichte – ich habe Tränen gelacht, denke aber, das funktioniert nur in der mündlichen Erzählung (und so gut, wie er es gemacht hat). Aber ich schreib‘ das mal hier auf, damit ich es dereinst nachlesen kann: Grundschulkind kommt aus der Schule und berichtet der Mutter, dass die Lehrerin gesagt hätte, sie müssten sich am Sonntag schön anziehen, denn dann käme der Erdbeerschorsch und würde filmen. Trotz Nachfragen der Mutter, bleibt das Kind bei diesen Erläuterungen, der Mutter gelingt es auch nicht, weitere (Rahmen)Informationen zu erlangen. Also ruft sie die Klassenlehrerin an und will wissen, was es mit dem Erdbeerschorsch denn auf sich hätte und wer das sei. Die Lehrerin erklärt: Am Sonntag käme der Erzbischof und würde firmen.

 

Hochgespült

Beim Umzug zwei Goldmünzen ‚gefunden‘. Blasse Erinnerung, dass ich sie vor Jahrzehnten von Frau H. geschenkt bekommen habe. Neugierig mal im Internet recherchiert, was sie denn wohl wert sind. Jeweils 1.000 Euro. Ups!

+ Philip Roth

Jetzt ist er also auch tot. Mit 85 Jahren jetzt nicht gerade so unwahrscheinlich – aber überraschend dann irgendwie doch. Er war für mich ohne jede Diskussion der größte amerikanische Schriftsteller der Gegenwart und wird ab jetzt zu den größten amerikanischen Schriftstellern überhaupt gehören. Und das mit Recht. Denn er war nicht nur sprachlich brillant (was ich zugegebenermaßen immer nur in den deutschen Übersetzungen genießen konnte), hat nicht nur verstanden, wie man einen Roman aufbaut und durchführt, hatte ebenfalls nicht nur eine seltene Begabung, seinen Figuren auszustatten und sie mit wenigen Sätzen zu Personen werden zu lassen, die man nicht vergisst, sondern er war vor allem eins, mutig. „Portnoys Beschwerden“, eins seiner frühen Roman und wohl das, mit dem er nahezu schlagartig berühmt wurde, macht auch heute noch jedem Jugendlichem rote Köpfe und harte Ständer, steht nach wie vor und Pornographieverdacht und dem moralischem Urteil „So was schreibt man nicht“. In anderen Romanen führt er die Amerikaner ‚an sich‘ vor (soweit das möglich ist) und entreißt Masken, Vorurteile oder sonstige (Ver)Schönerungen. Aber sein Bloßstellen ist nicht eins, um mit nackten Fingern und „ätschi-bätschi“ auf die Mitmenschen bedauernd zu weisen, sondern es ist die Entblößung mit Respekt, mit chirurgischer Präzession und klarer Erbarmungslosigkeit. Und das alles mit einer Fabulierlust, die ihresgleichen sucht.

Es werden jetzt verschiedene Romane genannt, die als sein Hauptwerk gelten sollen – „Der menschliche Makel“, „Nemesis“, „Zuckermanns Befreiung“, … – aber wenn es ein Roman gibt, der für mich Roth als den großartigen Schriftsteller zeigt, der er war, dann ist es „Sabbaths Theater“ von 1995. Allein der erste Satz gehört zu den besten ersten Sätzen der gesamten Weltliteratur: Schwöre, daß du keine anderen mehr fickst, oder es ist Schluß. Und das war nur der erste Satz – es folgen eine Menge weiterer guter!

Ich hätte ihm ja gerne den Nobelpreis gegönnt, aber wie heißt es im wirklich lesenswerten Nachruf den überraschenderweise Die Welt verfasst hat: „Ob es ihn geschmerzt hat, dass er den Literaturnobelpreis nie bekommen hat, für den er oft im Gespräch war? Ich glaube nicht. Ihm wird vollkommen gereicht haben, dass er zum exklusiven Club jener großen Schriftsteller gehörte, die das Nobelkomitee in Stockholm souverän übergangen hat: Leo Tolstoj, Mark Twain, Henry James, James Joyce, Vladimir Nabokov, Marcel Proust, Anton Tschechow. Das waren seine Leute; das war sein Rang. Mehr Ehre brauchte er nicht.“

Roth hat schon vor ein paar Jahren die Schreiberei an den Nagel gehängt und es ist jetzt leider nicht zu erwarten, dass da noch etwas in der Schublade liegt – da scheint er, der kaum in der Öffentlichkeit auftrat – sehr konsequent gewesen zu sein. Einerseits schade, andererseits: Es sind gut 25 Romane – das ist schon mal was.

 

Hier noch, quasi als Anfütterung, der Beginn von „Sabbaths Theater“:

Schwöre, daß du keine anderen mehr fickst, oder es ist Schluß. So lautete das Ultimatum, das zum Verrücktwerden unwahrscheinliche, völlig unerwartete Ultimatum, das unter Tränen die zweiundfünfzigjährige Geliebte ihrem vierundsechzigjährigen Liebhaber am Jahrestag einer Beziehung stellte, die mit erstaunlicher Freizügigkeit dreizehn Jahre lang gedauert hatte und – nicht minder erstaunlich – ebenso lange ihr Geheimnis geblieben war. Aber jetzt, da die Hormonstöße nachließen und die Prostata größer wurde, da er sich wahrscheinlich nur mehr wenige Jahre noch halbwegs auf seine Potenz verlassen konnte – und ihm womöglich gar nicht mehr so viel Zeit zum Leben blieb –, nun, wo das Ende von allem nahte, wurde ihm, unter Androhung, sie zu verlieren, auferlegt, sich vollkommen umzustülpen.

Sie, das war Drenka Balich, die allseits beliebte Geschäfts- und Ehepartnerin des Gastwirts, geschätzt wegen der Aufmerksamkeit, mit der sie alle ihre Gäste überhäufte, wegen der warmherzigen, mütterlichen Güte, die sie nicht nur einkehrenden Kindern und alten Leuten, sondern auch den Mädchen angedeihen ließ, die die Zimmer saubermachten und die Mahlzeiten servierten, und er, das war der vergessene Puppenspieler Mickey Sabbath, ein kleiner, stark untersetzter, weißbärtiger Mann mit beunruhigend grünen Augen und schmerzenden arthritischen Fingern, ein Mann, der, hätte er gut dreißig Jahre früher, bevor die Sesamstraße anlief, ja gesagt, als Jim Henson ihn an der Upper East Side zum Lunch eingeladen und gebeten hatte, sich seiner Clique von vier oder fünf Leuten anzuschließen, all diese Jahre hindurch in dem großen Vogel Bibo hätte stecken können. Anstelle von Carroll Spinney hätte dann Sabbath in Bibo gesteckt, Sabbath, der auf dem Walk of Fame in Hollywood einen Stern hatte, Sabbath, der mit Bob Hope in China gewesen war – woran ihn jedenfalls seine Frau Roseanna damals gern erinnerte, als sie noch zwei unwiderlegbare Gründe hatte, sich zu Tode zu trinken: das, was geschehen war, und das, was nicht. Da Sabbath jedoch in Bibo kein bißchen glücklicher gewesen wäre, als er es in Roseanna war, machten ihm diese Vorhaltungen nicht viel aus. 1989, als Sabbath wegen schwerer sexueller Belästigung eines Mädchens, das vierzig Jahre jünger war als er, sein öffentliches Ansehen ruiniert hatte, mußte Roseanna infolge des durch den demütigenden Skandal herbeigeführten alkoholischen Zusammenbruchs einen Monat in einer psychiatrischen Anstalt verbringen.

Na denn

Die ominösen Schmerzen im rechten Unterarm entpuppen sich als ein schnöder ‚Tennisarm‘. „Das kann etwas dauern“ meinte der Orthopäde und zeigte mir eine Übung: „3 x 30 am Tag – und abwarten.“

Nix für mich

Die Wohnung, in die wir im Januar eingezogen sind, haben wir ja fast nur deswegen bekommen, weil die Familie, die hier einziehen wollte (der Mietvertrag war schon unterschrieben) kurzfristig einen Rückzieher gemacht hat. Die haben nämlich, wenn auch ’nur‘ für sieben Jahre, gleich ein ganzes Haus mit Garten angeboten bekommen. Gestern hatten sie uns zum Grillen eingeladen. Und so schön das da auch ist – eine Chance, sich einigermaßen ungetstört nackt in die Sonne zu setzen gibt es bei denen nicht. Daher ist es gut, dass die das Haus haben, wir diese Wohnung, wo FKK nun so gar kein Problem auf den Balkonen ist.

Unwichtig.

Nach neusten Meldungen dieses Anbieters, habe ich mich schon bereits vor acht Jahren hier angemeldet. Und dann habe ich vier Jahre Pause gemacht, bevor ich mit dem Blog angfangen habe? Oder hatte ich hier schon mal einen ganz anderen Blog, von dem ich gar nichts mehr weiß? Den erotischen mit U. hatte ich definitv nicht hier und die Adventskalender sind blogtechnisch auch viel, viel jünger. Was solls … ist eh nicht wichtig.

Nachtrag

Wenn man sich mal etwas beobachtet, dann fällt einem (in dem Fall: mir) schon auf, dass man (also ich) gerne auch mal einen Tunnelblick hat. Denn wenn ich über das Schlafen so abkotze (HIER), dann vergesse ich, dass es meist eine Nacht im Monat gibt, bei der ich nicht klage. Liegt daran, dass ich meist einmal im Monat eine komplette Nacht für den Verein 1 opfere, so dass ich am darauffolgendem Abend mehr als 36 Stunden am Stück wach war (abzüglich eines Mittagsschlafs von ein bis zwei Stunden). Wenn ich dann mich hinlege, dann, ja dann schlafe ich eigentlich fast immer a) durch und b) traumlos und c) ohne jeglichen Sonderaktionen, so dass ich immerhin einen Eindruck habe von dem, was andere ‚Schlaf‘ nennen.

# 494-497 – Und nochmals Ketchup

Das hat damals richtig Spaß gemacht. Und mit der Zeit wußten wir auch, welche Kechtup-Sorte am besten ‚läuft‘. Stinkt zwar mit der Zeit ein bisschen im Studio – aber aus der Wäsche geht das Zeugs problemlos raus.

(Tipp: Mit Klick aufs Bild wird dies größer.)

Es hätte auch …

Das Rad in der Inspektion. Der Monteur rief heute Vormittag an, sie müssen das Vorderrad austauschen – die Felge ist gebrochen. Hatte mich schon gefragt, was das da vorne ist. Wenn ich jetzt dran denke, dass ich mit der gebrochenen Felge wöchentlich mit über 50 km/h den Berg runter bin …

Kochen mit Kafka

Frustkauf.

Kann’s mir aber wohl erst morgen (oder übermorgen) abholen.

Aber die ersten Blicke – einach genial!

Arschkarte, die

  • Im Job vier lange Stunden eigene Beschäftigungstherapie ohne Sinn, Verstand und Zukunft.
  • Termin bei Verein 2. Den letzten habe ich ja ausfallen lassen, weil ich keine Lust habe, Statist bzw. Claqueur zu sein. Aber mein schlechtes Gewissen treibt mich zu dem. Wieder nur Staffage. Jetzt bin ich am überlegen, gar nicht erst bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu warten, sondern gleich die „Mitarbeit“ weitgehend einzustellen.
  • Vor Termin bei Verein 1. Allgemeine Begrüßung. B. kommt, ich begrüße sie freudig, versuche ein Gespräch mit ihr zu beginnen. Von ihr kommt nix. Ihr Mann und sie waren schon hier beim Essen, sie waren auf der letzten Fete … aber ich habe echt nicht das Gefühl, dass ich für sie irgendwie von Interesse bin.
  • Termin bei Verein 1. Der Vorstand, zu dem ich seit Jahren gehöre, muss ich von einem als „unfähig“ bezeichnen lassen. Als ich ihn zitiere, behauptet er, das hätte er „nie“ gesagt. Ich weiß, dass er der ewige Nörgler ist – aber es gibt einfach grenzen. Eine andere wirft mir vor, ihr das „nie“ gesagt zu haben, wobei ich es ihr in den vergangenen drei Wochen mindestens vier mal erklärt habe.

Fazit: Um ein paar Leute werde ich mich jetzt einfach nicht mehr bemühen. Auch wenn mir dann noch mehr an Kontakt fehlt, aber ich habe keine Lust den Grüß-August zu machen um die Eitelkeit der anderen zu schmeicheln.

Ansonsten bleibe ich ratlos.

Irgendwann wird’s schon

Ausnahmsweise heute noch ein Glas Wein, dann ins Bett. Ich finde das langsam echt mutig von mir, dass ich jeden Abend (na gut, fast jeden Abend) entschließe, das Bett doch aufzusuchen. Für viele (für die meisten?) ist es ja ein Hort des Wohlbefindens, der Ruhe, der schönen Träume, der Erholung und so … für mich ist es ja eher so eine Pflichtübung wie ein Zahnarztbesuch (ok, der ist echt noch ein bisschen schlimmer). Denn was Gescheites kommt ja selten raus. Die Details von heute Nacht ersprare ich mir einfach – war jedenfalls ein heißer Kampf, den ich zwar mit dem Bett, der Traum aber mit mir gewonnen hat. Und ich hege ja immer die Hoffnung, dass, wenn ich vier Nächte nicht gut geschlafen habe, dann wenigstens die fünfte nicht ganz so scheiße ist. Diesmal muss ich auf die sechste warten.

# 493 – Ketchup

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Ein ganz großer

Ich weiß, sowas macht man nicht. Aber hey, wenn das Museum damals – und das ist ein renomiertes Museum genau für diese Art von Kunst – Pressbilder in Originalgröße (!) schickt (also gut 50 auf 50 cm bei 300 dpi und nicht, wie üblich, wesentlich kleiner und oft mit Wasserzeichen versehen) und ich noch weiße Wände habe, dann wundert es doch nicht, dass ich eins der Bilder mir ausbelichten lasse.

Da stellt sich jetzt natürlich die Frage, ist das jetzt auch Original oder doch nur eine Kopie und wie hat man das zu bewerten, moralisch wie finanziell. Aber da ich damit keinen Gewinn anstrebe, nix verdiene und selbst hier nicht einmal sage, von wem die Fotos sind … außerdem ist es ’nur‘ ein Foto vom analogen Foto und daher qualitativ weitaus schlechter als …

Um ehrlich zu sein. Mir ist das alles sowas von egal. Ich wollte von ihm schon immer was in meiner Wohnung hängen haben. Ein Originalabzug liegt derzeit bei rund 14.000 Euro – also jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten. Einen wirklich gescheiten Kunstdruck bekommt man nicht (zu angeschwult, zu viel nackte Haut, zu große Schwänze) und wenn man mir den Ball also so zuspielt …

Passt

Grillen ist angesagt. Heute abend. Auf dem Dorf. Wenn wir uns nicht verfahren, werden wir weniger als zwei Stunden mit dem Rad brauchen. Mal sehen, ob ich mir die Route merken konnte.

Premiere

Heute Abend gibt es Foi Gras (sprich Stopfleber, sprich aber sowas von bös). Aber ich will es einfach mal probieren. Werde es mir auf die Dauer ja eh nicht leisten können. Vermutlich nehme ich danach die Wachtelessenz. Weiter geht es dann wohl mit den Lammnüsschen und recht sicher am Ende das Zitronensorbet mit Wodka, in der Hoffnung, der Keller hat wieder, wie beim ersten Mal, eine unruhige Hand und lässt sich beim Wodka nicht lumpen.

Weltidee, die nächste

Wer mitmachen will, bitte. Die Idee ist so. Ich biete Synchronisation für Pornos an. Aber ich mach das natürlich nicht selbst, sondern andere. Und das geht so. Ich verstecke in verschiedenen Saunen Mikrofone und die schalten sich immer dann ein, wenn es einen Aufguss gibt. Das Stöhnen wird dann eben dem Pornofilm unterlegt – und gut ist. Genial, was?

Die Idee kam mir heute in der Sauna, als in erster Linie das männliche Geschlecht beim Slibowitz-Aufguss einen Orgasmus nach dem anderen mimte.

#492 – Das neue Auge von damals

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Bei keinem Bild passt der Kategorietitel besser als bei dem.

So nicht

Eigentlich sollte ich jetzt bei Verein 2 sein. Vorstandssitzung. Aber ich habe abgesagt. Absolut keine Lust als stummer Claqueur da zu sitzen und Zeit zu verplempern. Ich arbeite gerne irgendwo mit, daran scheitert es nicht. Aber es scheitert, wenn die Vorsitzende meint,  Allüren an den Tag zu legen zu müssen. (An ihr wird in meinen Augen auch der Lesekreis scheitern.) Es wird kritisch angemerkt, wenn man zu führ kommt, es wird kritisch angemerkt wenn  man zu spät kommt. Es wird kritisch angemerkt, wenn der Haarschnitt nicht passt, es wird kritisch angemerkt, wenn man nur mit dem Bleistift schreibt.

Ich könnte derzeit Kontakte schon gut gebrauchen. Mir täte es sicher gut, nicht so oft alleine zu sein. Aber nicht so.

Dieser Tage werde ich schon mal klar machen, dass ich bei der nächsten Wahl nicht mehr zur Verfügung stehe.

 

(Nebenbei: In diesem Beitrag gibt es zwei Worte, die ich in meinem Leben noch nie zurvor geschrieben habe.)

Geht’s noch?

Obwohl der neue Trainer beim Alt-Herren-Sport uns jetzt nach 60 Minuten echt an alle Grenzen bringt – und das nur mit ‚einfachen‘ Übungen, obwohl ich schon die letzten Nächte nicht wirklich gut geschlafen haben, obwohl ich es mir wünsche und innerlich dazu bereit bin, gut zu schlafen – es war nicht blanker Horror, aber so richtig weit entfernt davon auch nicht.

Unkaputtbar

Im Bus. Mir gegenüber so Frischpupertierendes. Mit Flaum auf den Lippen und in der Metamorphose vom Kindermilchgesicht zur Jugendmimik. Ich betrachte ihn verstohlen mehrfach, da irgendetwas an dem jungen Kerl nicht stimmt. Es dauert drei Stationen, dann hab ich es: Er liest ein Buch! Nicht Handy, nicht Tablett, nein ein Buch. Später kann ich sogar den Autoren noch erkennen: Karl May.

WSMDEGT 05/18

Wie letzten Monat, mache ich wieder mit bei der Frage: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

8:30 – Aufstehen, auch an einem Wochenende nötig.
8:33 – Tee, denn mein Mann ist schon wach und hat welchen gekocht. Ein bisschen Zeitung, eine Menge Absprachen für den Tag.
8:50 – Morgentoilette und mal paar Klamotten für den Körper.
9:00 – Wäsche in die Maschine / Spargel einkaufen / Kuchen einkaufen / Blumen einkaufen / Sonstiges einkaufen.
9:40 – Ausnahmsweise Frühstück: Bio-Super-Duper-Brot mit Mortadella.
10:00 – Anruf meines Mannes: A) er muss länger arbeiten, B) er hat sein Tablett vergessen. Also bin ich ein barver, treufürsorgender Ehemann, ziehe mir wieder was an und fahre mit der Straßenbahn in die Stadt, um es ihn zu bringen (und schaue mir dabei mal seinen neuen Arbeitsplatz an)
11:00 – Spontan kaufe ich mir drei notwendige T-Shirts.
11:30 – Erst jetzt steht die eigentliche Samstag-Arbeit an: Wohnung putzen (wenn auch heute nur die sehr reduzierte Fassung).
12:30 – Zur Belohnung ziehe ich mir wieder was an, hänge die Wäsche draußen auf der Wiese auf und esse ein Brot mit einer übrig gebliebenen Frikadelle von gestern.
13:00 – Langsam habe ich keine Lust mehr, mir schon wieder was anzuziehen, aber ich möchte meinen Mann nach dem langen Dienst nicht noch zum einkaufen scheuchen, und so laufe ich selber los und kaufe noch Wein.
13:30 – Heute abend ist Mitbringgeburtstag bei S., also mixe ich Ricotta, Pinienkerne, Creme fraiche, Rucola, Basilikum, Pfeffer, Salz, Olivenöl und Eier zu einer grün-ekligen Masse, gebe sie in Förmchen und stecke sie in den Ofen.
14:15 – Küche wieder sauber.
14:20 – Mal ein bisschen am Computer.
14:55 – Das es noch keine selbstanziehendne Hosen gibt? Runter auf die Wiese, Wäsche einsammeln, dann auf die Geburtstagsparty von Karl Marx. Die Party will aber so überhaupt nicht in den Schwung kommen, also gehe ich wieder nach einer guten Stunde.
16:30 – Tee und Gebäck auf dem Balkon.
17:15 – Ein kurzes Nickerchen.
17:45 – Die & das & jenes
18:15 – Bier!!! (alkoholfrei) Und noch etwas weiter in einem eher schlechten Krimi, der einen Preis bekommen hat. Manchmal versteh ich es einfach nicht.
18:59 – Nachrichten gucken.
19:35 – Zum letzten Mal heute: Hose an. Dann auf zu S., Geburtstagsparty. Wird mit Sicherheit lebendiger als der von heute Mittag.

Ja! Ich tu’s!

Ich könnte auch schreiben: „Ich tu’s mir an!“ oder: „Ich hab einen Knall!“ Denn heute habe ich mir Karten reservieren lassen. Für Wagner! Den Ring! Kompletter Zykulus in fünf aufeinanderfolgenden Tagen! Und: Ich hasse Wagner! Ich finde seine Musik einfach nur unerträglich schwülstig.

Aber ich dachte mir, einmal im Leben …

Zudem habe ich noch etwas Zeit, mich innerlich darauf vorzubereiten. Aufführungstermine sind im Herbst 2020!

 

Leichte Erleichterung

Gestern auf einer Fortbildung von Verein 1 mit einem namhaften Psychiater. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich wohl nicht mehr an MS erkranken werde und auch für die Schizophrenie bin ich nicht mehr zu haben. (Was aber nicht heißt, dass ich mir noch eine der zahlreichen Psychosen anlachen könnte).

Uns geht es gut!

Da ich heute erst vom Bio-Hof gekommen bin und mein Mann gestern und heute viel um die Ohren hatte, war auswärtiges Abendessen geplant. Da ich heute aber vom Bio-Hof Brot und Käse mitgebracht habe, haben wir uns umentschlossen und mal alle Brote und allen Käse auf dem Tisch gepackt. Das Ergebnis:

  • 4 verschiedene Brote (wenn man die Pumpernickeltaler dazurechnet, sind es 5 Sorten)
  • 9 verschiedene Käsesorten

Üblicherweise habe wir eine Sorte Brot und zwar die, die mein Mann backt. Aber von einer Freundin gab es mein Lieblingsbrot und vom Bio-Hof ‚musste‘ ich auch zwei mitnehmen.

Üblicherweise haben wir so zwei, drei Käsesorten im Kühlschrank, aber da wir Sonntag vor dem Theater A. & Z. noch etwas zum Sekt anbieten wollten, hatte ich Käse gekauft und vergessen, dass wir wenige Tage zuvor schonmal … und vom Bio-Hof ‚musste‘ ich …

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