Durch die Zeit

Monat: Juni, 2018

Seltenheitswert

50. Geburtstag eines schwulen Freundes. Er feiert richtig groß. 60 Menschen sind es sicher in der Zeit, in der wir da sind, kurz war’s nicht. Was mich irgendwann etwas stutzen lässt: Mein Mann und ich sind die einzigen schwulen Gäste. (Und gehören zudem noch zu den jüngsten.)

0,25

0,25 Dioptrien Unterschied auf jedem Auge im Gegensatz zu ein paar Jahren früher finde ich, als Laie, nicht viel. Eher wenig sogar.

Aber die neue Lesebrille ist so was von geil. So entspannt kann lesen sein!

Tatsachen

Deutschland hat gerade echt keinen Lauf: Seehofer meint Männchen machen zu müssen. Das ’neue‘ Kindergeld kommt mal wieder denen zu Gute, die eh ausreichend haben. Der vollbescheuerte Oberamerikaner zettelt auch mit den Deutschen einen Handelskrieg an. Der Schulterschluss in der EU ist, wenn überhaupt noch, ein verbales Lippenbekenntnis. Die Autoindustrie meint nach wie vor ungeschoren lügen zu dürfen. Aber am Schlimmsten wohl für die Mehrheit: Deutschland ist raus aus der WM.

Ich packe meinen Koffer

  • Regener, Sven: Wiener Straße
  • Seume, Johann Gottfried: Spaziergang nach Syrakus
  • Stern, Horst: Mann aus Apulien
  • Weiler, Jan: Kühn hat Ärger
  • Modick, Klaus: Konzert ohne Dichter
  • Binet, Laurent: Die siebte Sprachfunktion
  • Nguyen, Viet Thanh: Der Sympathisant
  • Nagelschmidt, Thorsten: Der Abfall der Herzen
  • Carofiglio, Ginarico: Am Abgrund aller Dinge
  • Rader, Olaf: Friedrich II
  • Vergil: Aeneis

sowie diverse Krimis.

Und falls alle Stricke reißen: Das Gesamtwerk von Robert Musil und Robert Walser ist ebenfalls im Gepäck.

Gesamtgewicht 181 gr.

In meinem nächsten …

… Leben werde ich schwuler Pizzabäcker in Palermo mit zwei Kindern und im Sommer zudem Betreiber des ersten FKK-Badestrandes auf der Insel. So und nicht anders!

Nach der ersten Halbzeit

Wäre ich doch ins Theater gegangen!

*bumm*

Herr Q., der eh schon etwas umfänglicher ist, war kurz vor’m Platzen, als er mitbekam, dass Hr. S. mich sprechen will. In seiner Art nicht ungschickt, wollte er hinterrücks dann schon noch wissen, was ich da will. Aber ich dachte, ich lass das einfach mal mein Geheimnis sein, muss ja nicht jede/r wissen, dass ich im Laufe des kommenden Monats zum Prüfer für die Meisterprüfung im Handwerk (Teil III und IV) ernannt werde. Ach so: Hr. S. ist nicht nur für die Meisterprüfungen zuständig sondern auch Personalrat – das macht die Sache für Hr. Q. eben so schwierig – und da die Kollegen auch nichts wissen …

Gespalten

Einerseits bin ich richtig neidisch auf die, die mit so (für mich) seltenen und schönen Fremdwörter herumschmeisen wie panegyrisch (lobrednerisch). Andererseits ist so was nichts anderes als bildungsbürgerliche Eitelkeit.

Handwerk ist geil

Heute bei sechs Prüfungen Teil 4 für Meisterprügung des Handwerks teilgenommen. Bei den präsentierten Praktischen Unterweisungen mal wieder erlebt, was für ein Wissen bspw. in der Installation von Regenrinnen steckt. ‚Durchdacht‘ ist etwas, was dem Handwerk gebiert, anderem wohl eher selten.

Mein Herz!

Die Fahrkaten kommen bald. Immerhin schon mal einen Blick dank moderner Kommunikationsmittel werfen können. Was mich stutzen lässt ist, dass sowohl Hin- wie Rückreise am gleichen Tag stattfinden soll. Aber mir wurde versichert: „Alles gut!“.

Nun, dann glaub‘ ich einfach mal dran.

Doppelt

Heute wieder beim Optiker – Samstag kam die Nachricht, dass das Gestell nicht mehr lieferbar ist. Etwas warten bis man sich um mein Problem kümmert: neues Gestell kaufen lautet die Lösung. Ob ich nach fünf Jahren meine Augen übeprüfen lassen will? Ja gerne. Wieder etwas warten. Das Ergebnis, beide Augen haben sich ein kleinwenig verändert – unterm Strich bleibt die Dioptrienzahl aber gleich. Wieder etwas warten, dann darf ich mir schon mal neue Gestelle aussuchen. Da es eine halbe Lesebrille werden soll, ist die Auswahl eh nicht groß. Ich greife mir drei, die nicht zu teuer sind, da kommt die Opitkerin und will mich beraten.  Ich erkläre ihr die causa – sie schaut auf meine Auswahl und meint: „Aber das ist doch Ihr Modell – nur mit einer leicht anderen Farbe“. Wieder etwas warten, bis sie verschiedene Angaben aus dem Tablet entlocken konnte (benutzerfreundlich scheint das System wahrlich nicht zu sein), dann die nette Auskunft: „Ist eh ein Auslaufmodell, da kann ich Ihnen jetzt schnell ihre alten Gläser rein machen und sie bekommen die Fassung geschenkt.“ Gesagt getan. Bestelle mir aber dennoch noch eine neue Lesebrille mit den neuen Stärken – denn ohne bin ich doch weit aus mehr aufgeschmissen, als dass ich es wahr haben will.

Wenn einer eine Reise tut

So richtig planen wir unsere Urlaube ja eigentlich nicht. OK, wie und wann wir wo hin- und zurückkommen, das klar. Und meist gibt es auch ein grobes Programm für die Wochen. Wenn mit dem Rad und dem Zelt unterwegs waren, dann haben wir auch schon mal nach Campingplätzen geschaut, um nicht irgendwo in der Pampa zu landen. Üblicherweise sind diese Planungen aber nach zwei, drei Tagen obsolet und wir arbeiten uns von Tag zu Tag weiter.

Das wird wohl auch dieses Jahr so sein – aber ich bin bedeutend besser vorbereitet. Ich bin gerade nochmals „Das Sandkorn“ von Christoph Poschenrieder durch, habe mir alle genannten Orte rausgeschrieben, auf der Karte gesucht, Ausrufezeichen ins Buch gemalt, im Reiseführer verglichen … und ich merke, wie ich mich freue!

Als ich das Buch vor vier Jahren las, war mir klar: Da muss ich hin. Hat jetzt zwar etwas gedauert, aber was lange währt … Wir werden zwar nicht die Strecke der beiden Protagonisten genau abfahren (dazu ist die auch etwas zu chaotisch), aber mein Plan ist, die entsprechenden Seiten an all den Orten zu lesen, die wir schaffen. Gerade mir noch einen Ausstellungskatalog gekauft, der die Bilder von jenen Forschungsreisen 1914 / 1915 zeigt, die die realen Vorbilder der Romanjungs damals gemacht haben. Wenn Zeit und Gelegenheit ist, dann versuche ich das ein oder andere nachzuknipsen.

Tja, jetzt fehlen eigentlich nur noch die Fahrkarten … (*grins* – sorry, das musste jetzt sein.)

# 500

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Ausnahme

OK. A. kommt. Dann gucken wir eben auch. Aber ansonsten geht uns die WM gerade so richtig am Arsch vorbei – eh alles korrupt, eh alles nur Ablenkung (was der Oberschwachmat Seehofer natürlich ausnutzt).

Bloomsday

Aus gegebenen Anlass mal ein paar Zeilen. Und ich werde nicht müde aufzurufen: LEST den ULYSSES! Wer es in diesem Jahr schafft, der / die darf sich auf eine Essenseinladung freuen!

Also wer ist denn bloß dieser lange Lulatsch in dem Macintosh da drüben? Ich gäb was drum, wenn ich nur wüßt. Das heißt, es schert mich imgrunde ja einen Dreck. Immer taucht doch plötzlich jemand auf, an den man nicht im Traum gedacht hätte. Eigentlich könnte man ohne weiteres auch sein ganzes Leben alleine leben. Jawohl, könnte man durchaus. Müßte dann bloß jemand auftreiben, der einen unter den Rasen bringt, wenn man gestorben ist, obwohl man sich natürlich auch vorher ein eigenes Grab buddeln könnte. Tun wir sowieso alle. Bloß der Mensch begräbt. Nee, Ameisen ebenfalls. Das erste, was jedem einfällt. Die Toten begraben. Robinson Crusoe etwa, gilt doch als lebensechte Figur. Tja, und dann hat ihn ja auch Freitag begraben. Jeder Freitag begräbt einen Donnerstag, wenn mans recht überlegt.

Ach du armer Robinson Crusoe,
Wie kamst du da bloß zu so?

Armer Dignam! Sein letztes Lager auf Erden in einer Kiste. Wenn man denkt, daß das allen so geht, kommts einem doch glatt wie Holzverschwendung vor. Wird ja alles zernagt. Könnten stattdessen ne hübsche Bahre mit gleitendem Boden erfinden, eine Art Falltür mit Rutschbahn, und auf die Art dann einfach durch und runter damit. Jaja, aber dann würde gleich wieder jeder seine eigene Rutsche haben wollen. Da sind sie nun mal pingelig. Laßt mich in Heimaterde ruhn. Ein Kleckschen Lehm aus dem Heiligen Land. Nur Mutter und totgeborenesKind werden zusammen in einem Sarg beerdigt. Seh den Sinn schon ein. Ganz klar. Schutz für den Kleinen so lange wie möglich, selbst in der Erde noch. Des Irländers Haus ist sein Sarg. Einbalsamieren in Katakomben, Mumien, derselbe Gedanke. Mr. Bloom stand weit hinten, den Hut in der Hand, und zählte die baren Häupter. Zwölf. Ich bin die dreizehn. Nein. Der Kerl da im Macintosh ists. Todeszahl. Wo zum Teufel ist der plötzlich hergekommen? In der Kapelle war er noch nicht, das kann ich beschwören. Blödsinniger Aberglaube, das mit der dreizehn.

James Joyce: Ulysses

Strophen

Einsam tret ich auf den Weg, den leeren,
Der durch Nebel leise schimmernd bricht;
Seh die Leere still mit Gott verkehren
Und wie jeder Stern mit Sternen spricht.

Feierliches Wunder: hingeruhte
Erde in der Himmel Herrlichkeit…
Ach, warum ist mir so schwer zumute?
Was erwart ich denn? Was tut mir leid?

Nichts hab ich vom Leben zu verlangen
Und Vergangenes bereu ich nicht:
Freiheit soll und Friede mich umfangen
Im Vergessen, das der Schlaf verspricht.

Aber nicht der kalte Schlaf im Grabe.
Schlafen möcht ich so jahrhundertlang,
Dass ich alle Kräfte in mir habe
Und in ruhiger Brust des Atems Gang.

Dass mir Tag und Nacht die süße, kühne
Stimme sänge, die aus Liebe steigt,
Und ich wüsste, wie die immergrüne
Eiche flüstert, düster hergeneigt.

Michail Lermontow (1814-1841)

Was für ein Wahnsinn!

Ich kann einfach nur kotzen, wenn so ein Superschwachmat wie Markus Söder von „Asyltourismus“ spricht.

Was die CSU da gerade veranstaltet ist ein Spiel mit dem Feuer. Und wenn dieses Feuer ins brennen kommt, dann war es das mit einem aufgeschlossenem, liberalen Europa, dann geht es zurück in die konservative Steinzeit!

Soviel dazu

Vorstandssitzung in Verein 1. Normalerweise dauerte die bisher eineinhalb Stunden. Mit dem neuen Vorsitzenden hat das nie gereicht. Seiner Meinung wegen der vielen Themen auf der Agenda. Wie gesagt: seiner Meinung nach. Aus Nettigkeit haben wir beschlossen, uns auch für zwei Stunden zu treffen. Ist ja nur alle zwei Monate. Hat ihn gefreut. Heute hat er versprochen diese zwei Stunden auf keinen Fall zu brauchen. Es wurden vier.

Fast

Beim Optiker. Der, der immer so viel Werbung im Fernsehn macht. Bei dem die Kunden auf der Straße ihn auch immer nur loben aber nie sagen, dass man immer ewig warten muss. Heute mal nicht. Der linke Brillenbügel fällt dauernd ab. OK, sie bestellen mir einen neuen. Bist der da ist, soll ich die Brille halt nicht aufsetzen. Was? Äh gut, dann bestellen wir halt gleich ein ganz neues Gestell und reparieren mal die Bügel notdürftig bis nächste Woche. Danke!

3.000 sollten es schon sein.

Der Sommerurlaub rückt näher und damit auch die überwichtige Frage: Welche Bücher nehme ich denn überhaupt mit? Immerhin sind die beiden für die Tageslektüre jetzt schon gefunden, zum einen werde ich eine anständige Biographie über Stauferkönig Friedrich II lesen, denn wir werden uns in seinem Herrscherreich befinden, zum anderen ist mir die Aeneis von Vergil unter die Finger gekommen, die wohl zu Teilen auch in Süditalien spielt.

Die anderen sind bisher eine wilde Mischung, aber einen richtigen roten Faden bekomme ich irgendwie nicht rein. Kurz war ich am überlegen, nochmals mir die großen Dostojewskijs vorzunehmen, aber wie die Erfahrung lehrt, funktionieren die in der Sonne ungemein schlecht bei mir.

Zumindest habe ich mir mal die Tagebücher von Harry Graf Kessler besorgt. Dazu brauche ich zwar noch eine gescheite Einführung – aber damit sind mir ein paar hundert Seiten schon mal sicher. An die 3.000 werde ich eh brauchen – und sie werden sich, so was es noch jedes Jahr, finden.

Gestern und heute

Vor Jahren habe ich einen Terz gemacht, um einen Bildschirmhintergrund wegzubekommen, nur weil klar war, dass A. sich neben mich an den Rechner setzen würde und mir das irgendwie peinlich / schamvoll war, dass er da ein Bild von mir mit Halbständer hätte sehen können.

Gestern erzählte ich ihm in meinem neuem Zimmer, dass ich jetzt das Ständerbild doch weggemacht hätte, weil es bei manchen dann doch für Irritationen gesorgt hätte – und zeigte es ihm dann mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte ich ihm einen Kaffee angeboten.

Mitleidswürdig

Gestern irgendwie den Hals verrissen – aber wie! Jetzt habe ich ein Bewegungsverhalten wie nach einem überstandenen Hirnschlag. Sieht echt schlimmer aus, als dass es ist. Aber weh tut’s trotzdem.

(Und ich hätte heute so gern an der Abteilungssitzung teilgenomme *grins*)

So oder so

Zum Fotografieren bin ich ja über E. gekommen. Davor habe ich auch schon immer mal wieder umgeknipst, aber bei den Kosten damals war es doch sehr bescheiden. Aber mit so einer Digitalkamera, bei der man sofort sieht, was es geworden ist (oder nicht) und bei der es erstmal überhaupt nicht darauf ankommt, ob man 40 oder 80 Bilder macht … Und ein ganz großer Grund war natürlich, dass man bei den Selfs sofort sehen konnte, ob der Bildausschnitt stimmte. Was habe ich analog für Filme in der Orkus gejagt, auf dem dann immer nur der rechte Oberschenkel zu sehen war, aber nie das, was ich eigentlich fotografieren wollte.

Mit der Zeit haben wir auch dann etwas hochgerüstet, wobei ich als Nachzügler quasi ihm alles nachgemacht habe. (Hat natürlich den Vorteil, dass man, wenn wir beide zusammen unterwegs sind, einfach Dinge tauschen können.)

Seit über einem Jahr fotografiere ich ja nur mit schlechten Hilfsobjektiven, weil mein eigentliches die Grätsche gemacht hat. E. kaufte, als hier war, sich ein neues, schickes Teil. Und statt es ihm einfach nachzumachen, habe ich eine ganzen Nachmittag vor dem Rechner verbracht und nach einem mir passenden Objeitv zu suchen. Nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, vorallem, weil ich mich durch eine Menge von Bewertungen durchgearbeitet habe, bei denen man ja auch erstmal bewerten muss, wie gut die an sich überhaupt sind.

Schließlich hab‘ ich eins gefunden, für etwas über den Betrag, den ich mir jetzt dann doch ausgelobt habe, denn es war dann mit der Zeit so was von klar geworden, dass ich mit meinem 50 mm 1:8 einfach nicht da hinkomme, wo ich hin will.

Heute kam es. (Ich hatte es bei einem deutschen Händler bestellt – geliefert wurde es aus Großbritannieren, warum auch immer.)

Es ist das gleiche, was sich E. gekauft hat.

2018-06-07 15.56.20

Sag ich doch

Übrigens: Worüber kann ein anständiger Mensch mit dem größten Behagen reden? Antwort: Über sich selbst.

Entweder Fjodor M. Dostojewskij oder Ludwig Büchner

Nachtrag:

Wie mir aus berufenem Munde mitgeteilt wurde: Das Zitat ist von Dostojewskij und stammt aus „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“.

WSMDEGT 06/18

Wie schon letzten Monat, mache ich wieder mit bei der Frage: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

6:35 – Wecker wie üblich. Doofes Teil.
6:37 – Schon im Bad. Die üblichen Verrichtungen.
6:47 – Schon in der Küche. Tee kochen, Brote schmieren, Zeitung lesen.
6:59 – Ups, das ist ja mein Mann. Der muss auch mal früh raus. Aber zu mehr als einem Guten-Morgen-Kuss reicht es nicht.
7:05 – Mal Klamotten anziehen.
7:10 – Auf dem Rad.
7:21 – An der Arbeit. Es gibt noch Reste von gestern! Und ein Kollege hat noch eine weitere Bewertung für mich.
11:01 – Mit beiden fertig, also verbotenerweise etwas Internet.
11:15 – Ein Vorgang! Ich glaub’s nicht. Arbeit!
11:45 – Wieder auf dem Rad.
12:15 – Spaghetti vom Samstag mit roter Soße aufwärmen, nachwürzen, essen. Dazu: Zeitung, später Deutschlandfunk. Davor aber noch Wäsche in die Waschmaschine unten in den Keller gebracht.
13:00 – Da Nächte bei mir ja selten zum Schlafen da sind, hole ich mal was davon nach.
14:00 – Tageslektüre 1 und Tageslektüre 2.
15:15 – Wäsche im Garten aufhängen – mit Bedacht und Überlegung. Die Leute sollen ja was zu sehen bekommen.
15:30 – Verein 1-Tätigkeiten am Internet.
16:15 – Einkaufen: Mozarella, Salami, Käse, Ziegenkäse, Bier.
17:00 – Geschirr abwaschen und abtrocken und Küche aufräumen und so halt.
17:30 – Bei HR2 beworben, dies und das im Internet, sogar auch Nacktes.
18:05 – Küche. Hab‘ mich für Tomaten-Mozarella entschieden sowie Eieromlett mit Schrimps. Bloß die Tomaten sind schimmlig, also nochmals los.
18:35 – Küchenrumgemache mit ohne Bier mit ohne Alkohol.
19:15 – Endlich Abendessen. Für das Eieromlett doch die falsche Pfanne genommen. Wann werde ich das lernen?
20:00 – Nachrichten auf dem Sofa und Abschimmeln, obwohl den ganzen Tag mal wieder nix getan.

Nein! Echt?

Ich hatte den g a n z e n Arbeitstag etwas zu t u n!

Und ich bin nicht einmal fertig geworden!

Was für ein Stress!

Morgen Kinder wird’s was geben …

Die Eltern der Nichten meines Mannes berichteten, als sie die beiden Mädchen (15 und 17) heute wieder abholten, dass die jüngere seit Wochen darauf drängte, mal ohne die Eltern zu uns kommen zu können. Wenn die wüßten, was der Grund war, würden sie das mit einer ganz anderen Stimme erzählen.

Demnächst mehr, wenn der Überraschungsballon geplatzt ist.

Einmalige Lösung

So langsam nähert sich ja der erste Hochzeitstag. Da wir ja nicht gefeiert haben, gab es auch so gut wie keine Geschenke. Eigentlich hat nur S. eine tolle Tüte nachgereicht und der Vorstand von Verein 1 hat uns einen Gutschein für einen durchaus gehobenen Spanier geschenkt. Gestern spontan angerufen, ob es für Sonntag noch einen Tisch gäbe, weil uns einfach nichts eingefallen ist, was wir kochen wollten. Und siehe da, der Zufall / das Schicksal / das Glück wollte es, dass gerade noch einer frei war.

Die Frage, was wir aus der Speisekarte nehmen ist übrigens genauso schwierig wie die, was wir hätten kochen sollen.

29 Euro + 1 Tipp später

Das neue Windowsupdate verträgt sich mit meiner Antivirus Gdata nicht. Die im Laden meinten, bei Windowsupdate Virenscanner ausschalten, updaten, einschalten.

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