So oder so

von Bert

Zum Fotografieren bin ich ja über E. gekommen. Davor habe ich auch schon immer mal wieder umgeknipst, aber bei den Kosten damals war es doch sehr bescheiden. Aber mit so einer Digitalkamera, bei der man sofort sieht, was es geworden ist (oder nicht) und bei der es erstmal überhaupt nicht darauf ankommt, ob man 40 oder 80 Bilder macht … Und ein ganz großer Grund war natürlich, dass man bei den Selfs sofort sehen konnte, ob der Bildausschnitt stimmte. Was habe ich analog für Filme in der Orkus gejagt, auf dem dann immer nur der rechte Oberschenkel zu sehen war, aber nie das, was ich eigentlich fotografieren wollte.

Mit der Zeit haben wir auch dann etwas hochgerüstet, wobei ich als Nachzügler quasi ihm alles nachgemacht habe. (Hat natürlich den Vorteil, dass man, wenn wir beide zusammen unterwegs sind, einfach Dinge tauschen können.)

Seit über einem Jahr fotografiere ich ja nur mit schlechten Hilfsobjektiven, weil mein eigentliches die Grätsche gemacht hat. E. kaufte, als hier war, sich ein neues, schickes Teil. Und statt es ihm einfach nachzumachen, habe ich eine ganzen Nachmittag vor dem Rechner verbracht und nach einem mir passenden Objeitv zu suchen. Nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, vorallem, weil ich mich durch eine Menge von Bewertungen durchgearbeitet habe, bei denen man ja auch erstmal bewerten muss, wie gut die an sich überhaupt sind.

Schließlich hab‘ ich eins gefunden, für etwas über den Betrag, den ich mir jetzt dann doch ausgelobt habe, denn es war dann mit der Zeit so was von klar geworden, dass ich mit meinem 50 mm 1:8 einfach nicht da hinkomme, wo ich hin will.

Heute kam es. (Ich hatte es bei einem deutschen Händler bestellt – geliefert wurde es aus Großbritannieren, warum auch immer.)

Es ist das gleiche, was sich E. gekauft hat.

2018-06-07 15.56.20