Durch die Zeit

Monat: August, 2018

Gesicht, dummes

Ich hätte vorhin echt gerne in mein dummes Gesicht geschaut, als ich mit 47, 48 Stundenkilometer auf dem Rad den Berg runter bin und von einem anderen Radfahrer mal locker überholt (!) wurde.

10.000 zu 500

Das ist das heutige Verhältnis Fahrrad zu Schwimmen in Metern. Wenn es nach mir geht, dann wird das die mittwöchliche (bzw. donnerstägliche) Sporteinheit, wobei aus den 500 mit der Zeit dann schon wieder die 2.500 werden sollen. Fragt sich, was der innere Schweinehund dazu meint.

# 519

2018-08-28 13.15.24

Die Wanderung vom Samstag nachgeholt. Das einzig Schöne: Ein See in einem ehemaligen Basaltsteinbruch. Während ich mir noch überlege, ob ich vielleicht doch so verrückt bin, und ins Wasser gehe, lässt sich jemand anderes 20 Meter weiter reinplumpsen. Also bin ich nicht so verrückt, denn ich hätte quälende Minuten gebraucht, das hätte sicher zu Häme und Spott geführt – und dieser große Fisch, der da rumschwamm, könnte ja vielleicht auch ein Mini-Hai sein.

Die elektronische Karte zeigt am Schluss Wege, wo keine sind, so dass ich ein gehöriges Stück noch querfeldein durch einen unwegsamen Wald muss. Nicht die Art von wandern, wie ich es mir vorstelle.

Aber auf die Straßenbahn brauche ich dann nur sieben Minuten zu warten.

o.T.

So ein Tag halt, wo es der Menschheit recht egal war, ob ich da war oder nicht.

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Den Nachmittag im Darknet verbracht. Mal gucken, was das so an ebooks anbietet. Wenn ich das richtig kapiert habe, sind es ca. 108.000 deutschsprachige Bücher. Das das Darknet nicht literaturaffin ist, merkt man recht schnell, wenn man nach dem ein oder anderen sucht. Es ist so eher mainstream mäßig unterwegs und hat echte Leckerbissen nicht zu bieten. Man findet so die üblichen Verdächtigen, aber den neusten Donna Leon habe ich vergeblich gesucht. Bei Klassiker ist man beim Projket Gutenberg jedenfalls deutlich besser aufgehoben, auch von der Spiegel-Bestsellerliste finde sich nur am Rande etwas. Fachliteratur, wenn es nicht um Computer geht, hat Seltenheitswert. Überhaupt: von meiner Wunschliste ist überhaupt nichts vorhanden, so dass es nicht einmal in den Fingern juckt.

# 518

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Lechts und rinks

Schon klar! Wenn man dauernd auf ‚A‘ drückt statt auf ‚B‘, dann wird das auch einfach nix mit der Uhrzeit. Und wenn man den mittleren Schalter auch zu weit nach links dreht, dann kann man einfach keine Weckzeit einstellen, das ist nämlich bei der Position nicht vorgesehen. Aber etwas blöd bin ich mir schon vorgekommen, als ich den neuen Wecker stellte. Lag vielleicht auch daran, dass ich 17 Kilometer in den Beinen hatte und einfach nur ein bisschen pennen wollte.

Keine Kompromisse!

Zur Vorspeise wollte ich die Schrimps nehmen – dann gab es aber Tatar mit ner Jakobsmuschel.

Zum Hauptgang dachte ich, nehme ich die Gnudi mit Tomate und Basilikum – dann gab es aber Rotbarsch.

Zum Nachtisch, wie immer: Sorbee mit Wodka. keine Kompromisse eben – auch beim Service nicht, dem mal wieder beim Einschenken des Wodkas die Hand ausrutschte.

Wir gehen in der Zwischenzeit ganz gerne hin, auch wenn die Karte seit drei Jahren nicht gewechselt hat. Wir wissen, was uns erwartet und wissen, dass es neben der Karte immer noch anderes gibt. Alles auf gleichbleibenden Niveau, unaufgeregt, bodenständig, schmackhaft mit einer Rafinesse, die durch ihre Schlichtheit besticht – und unserer Küche das Stück voraus ist, von dem ich denke, wenn wir uns anstrengen, dann packen wir das vielleicht mal.

Geht doch

Nahezu kommatöser Mittagsschlaf. Aber nach Wochen mal wieder entspannt aufgeacht.

Weltenrätsel

Warum müssen die allermeisten Radiowecker immer so ein scheußliches Desgin haben? Weil man sie nur morgens im Dunkeln gebraucht?

Warum müssen die Radiowecker, die eingermaßen nach was aussehen, in ihrer Funktion so beschränkt sein, dass man sie fast nicht mehr Radiowecker nennen kann?

Mit viel Mühe jetzt im Internet ein Exemplar gefunden, was man auch tagsüber ohne Kotzanfälle ansehen kann und das nach der Beschreibung zumindest verspricht, auch eine zweite Weckzeit vertragen zu können.

Aber so ist das wohl halt, wenn man mehr will, als nur ein schnödes Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep-Piep …

Natürlich nackt

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