„Heimat“urlaub

von Bert

Früh auf dem Wochenmarkt, der auch einer ist. Kundin zur Bäuerin: „Ach, wie ich das schön, so ohne Touristen.“ Darauf die Antwort: „Die kommen leider schon noch!“

Ich sitze nach Markteinkauf und Wurst noch in einem Kaffee am Platz und beobachte, wie sich immer mehr Menschen auftauchen, die definitiv nicht einkaufen, sondern nur gucken.

Nach dem Mittagessen reicht die Sonne noch zu einem Sonnenbad und ich merke, ich sollte mich da auch mal wieder etwas rasieren.

Kurzes Treffen mit der Ex und die Feststellung: Ich möchte in dieser Puppenstubenstadt mit all‘ ihren Gutmenschen nicht mehr leben.

Heute morgen beim Aufstehen gerade sieben Grad. Dennoch nackt raus auf den Balkon und mit Blick auf die Innenstadt unter der heißen Dusche gestanden.

Am Bahnhof nochmals für zwei Minuten die Ex mit einer Tüte Steinpilze für mich / uns. Mein Mann wird vor Freude im Dreieck springen, wenn er wieder von der Burg zurück ist.

Mit einem frühen Zug zurück. Dachte, der ist nicht so voll. Falsch gedacht. Und: Ich will den Nachmittag jetzt einfach noch für mich.