7 – In einem Zustand von Schwäche zieht sich Ulrich eine neue Geliebte zu (25-30)

von Bert

Ulrich kommt morgens übel zugerichtet nach Hause – Auf der Straße kam es zu einer Prügelei – drei gehen ihn – allgemeine Überlegungen über die Ablehnung zwischen Menschen – Schilderung des Kampfes – wird bewusstlos – allgemeine Überlegungen über die Schlechtigkeit in / der Welt – eine Dame kümmert sich um den aus der Bewusstlosigkeit erwachenden – sie bringt ihn im Wagen nach Hause – Dame hat was mütterlich-sinnliches an sich für Ulrich – ist etwas jünger als er – Ulrich verteidigt die Schlägerei als die Gelegenheit, sich auf besondere Art und Weise zu bewegen – ist eine „Durchbrechung der bewußten Person“ – boxen als eine Art von Theologie – sie kommt mit seinen Gedanken nicht wirklich nach – für Ulrich gehört auch Liebe zu den „religiös und gefährlichen Erlebnissen“ – Ulrich baggert sie etwas an – bittet um ihre Adresse – sie gibt sie ihm nicht – taucht aber später bei ihm wieder auf, um sich nach seinem Zustand zu erkundigen

Zwei Wochen später war Bonadea schon seit vierzehn Tagen seine Geliebte. (30)

Musil zieht in den ersten Kapitel wirklich die Variation der Zustände bei jeder Gelegenheit durch. Fast jeder Gedanke, fast jede Situation wird antagonistisch gedeutet, wird auf Varianzen überprüft, die nicht den Alltag bestimmen.