Durch die Zeit

Monat: Dezember, 2018

Jahresrückblick

Die Fragen habe ich mir Frollein Polly ‚ausgeliehen‘, ich hoffe, das geht OK so.

Zugenommen oder abgenommen?
Zu. Auch wenn viele sagen, das steht mir oder man sieht es nicht: Mir ist es zuviel!

Haare länger oder kürzer?
Gleich. Ich gehe alle sechs Wochen zu meiner Friseurin, dann wird die Maschine raugeholt und so kurz wie möglich …

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Wenn ich das wüßte! Irgendwas ist das gerdae jedenfalls arg in Bewegung. Bildschirm geht jetzt nur noch ohne Lesebrille, Buch aber nur noch schwer mit Lesebrille.

Mehr bewegt oder weniger?
Etwas weniger, weil einige Wanderungen ausgefallen sind. Dafür war ich aber regelmäßiger beim Alt-Herren-Sport … vielleicht doch ausgeglichen?

Mehr Kohle oder weniger.
Immer noch gleich wenig.

Mehr ausgegeben oder weniger?
So wenig wie nötig halt.

Der hirnrissigste Plan?
Zu glauben, dass das mit dem Abnehmen wäre einfach.

Die gefährlichste Unternehmung?
Für mich fühlt sich gerade echt vieles gefährlich an, aber die Fahrt von Mattinata nach Monte Sant‘ Angelo treibt mir jetzt noch den Schweiß aus allen Poren und die Angst ins Gesicht.

Die teuerste Anschaffung?
Dürfte wohl ein Buch gewesen, sein, 68 Euro. Aber das wurde mir finanziert, sonst würde ich heute noch drumrum streichen.

Das leckerste Essen?
Ganz schwierig. Waren nur wenig Essen, da war es halt so OK. Aber ich glaube, die Gänsestopfleber, das war so echt das Beste.

Das beeindruckenste Buch?
Francesca Melandir: Alle außer mir & Lea Singer: Poesie der Hörigkeit

Das enttäuschendste Buch?
Einige viele.

Der ergreifendste Film?
Keiner.

Die beste Musik?
Leider nix wirlich Neues entdeckt. Meistgehört war „Sonata da camera a tre“ von Antonio Vivladi.

Das beste Theater?
Auch mal wieder ganz, ganz wenig gewesen. Aber die Nackt-Atkion war ganz unterhaltsam.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
… lesen. Ca. 28.000 Seiten brauchen so ihre Zeit.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
… Mann und Freunden.

Vorherrschendes Gefühl 2018
Furcht und die Frage: Was wird das wohl alles noch werden?

2018 zum ersten Mal getan?
Im Auto am Steuer mit nem Navi gefahren.

2018 nach langer Zeit wieder getan?
* überleg *

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen
Schlechte Berufsaussichten / Diese blöden Befürchtngen aller Art / Das wenige Geld

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Da ist ausnahmsweise mal nix offen geblieben.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich hör‘ mich mal um!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Dieser ominöse Buchgutschein, bei dem ich noch immer nicht weiß, von wem der ist.

2018 war mit 1 Wort…?
Suboptimal.

Vorsätze für 2019?
Wie immer: Alles besser!

Familienessen

Mein Mann kommt berufsbedingt über eine Stunde später. So doof das auch klingen mag, ich fand’s nicht schlecht. Denn es hat mir ermöglicht in das allgmeine Gespräch zu kommen, so dass über den ganzen Abend mal endlich eine Ausgewogenheit herrschte. Das betraf nicht nur meinen Mann sondern auch dessen Ex.

Zudem hat sich L. kochtechnisch selber übertroffen, so dass, bis auf den Salat, echt alles richtig gut zu essen war. Und eine Endjahresfreude habe ich ihm dann auch noch bereitet, als ich einen zweiten Teller Suppe wollte. Mir war nicht bewußt, dass er da auf mein Urteil so Wert legt, ich war davon ausgegangen, dass er nach wie vor seinen Ex, also meinen Mann, als das Maß der Dinge in der Hinsicht sieht. Aber gut.

Ein irgendwie allgemein-versöhnlicher Abend.

31 – Wem gibst du recht? (119-120)

Lebhafte Erinnerung an den Prozess bzw. an das, was er darüber gelesen hat – Bonadea hat wenig Lust auf das Thema – Er schildert ihr den Ablauf einer Hinrichtung – Sie ist für das Opfer und gegen die Tat – Ulrich erwidert, wie sie dann ihre Ehebrüche rechtfertigen will

Besonders die Mehrzahl [hinsichtlich der Ehebrüche] war undelikat! (120)

Skurrile Szene. Bonadea halbangezogen versucht Ulrich für eine zweite Runde im Bett zu animieren, er aber erzählt von Moosbrugger und der Todesstrafe. Die Stimmung ist endgültig im Eimer bei ihr, als er sie auf die Ehebrüche anspricht. Dabei versucht er nur zu theoretisieren – aber ein Händchen was wann angebracht ist, hat er nicht gerade. Echt klasse, wie Musil das mit wenigen Strichen zeichnet.

Kommunikation ist ein wunderlich Ding

Überraschender Anruf der Schwiegermutter. Noch mehr überraschend, sie wollte gar nicht ihren Sohn, sondern mich sprechen. Ich bzw. wir mögen nach wie vor nichts meiner Schwägerin sagen, absolut nicht, dass hätte sie ja schon dieser Tage deutlich gemacht, aber sie wolle mir nun auch unbedingt sagen, dass nun alles geklärt sei, sie die Vergangenheit ruhen lassen könne, alles also gut – und bloß nicht meiner Schwägerin …

Das war so ein Anruf, bei dem ich eigentlich nicht wusste, wie ich reagieren sollte. Denn einerseits ist alles beim Alten geblieben und nichts hat sich nach meiner nachdrücklichen Intervention am 2. Weihnachtsfeiertag bei ihr geändert, anderereseits hat sie zumindest für dieses eine Mal begriffen, dass Vorwürfe selten zu konstruktiven Gesprächen führen und sie sich wohl ausnahmsweise meiner Empfehlung ‚gebeugt‘ hat und Ich-Botschaften sendete. Wie es scheint, kam es zu einem vorwurfs- und stressfreiem Mutter-Tochter-Gespräch.

Kommunikation ist ein wunderlich Ding. Denn an dem Tag hat sie so ca. 77 % der Redezeit okupiert, ich habe mir dann 3 % herausgenommen und mal ihr meine Meinung mit Empfehlungen (Ich-Perspektive einnehmen – Umstände abfragen – nicht spekulieren) gegeigt, der Rest ging auf meinen Mann und ca. 1,05 % auf ihren.

Richtig süß fand ich, dass sie sich bei mir für das Gespräch von vor drei Tagen bedankte, und ebenso bezeichnend, dass sie froh sei, nun endlich mal jemand gefunden zu haben, mit dem man endlich mal richtig reden könne.

Notiz an mich

Das nächste Jahr schreibt sich 2019!

Hintergrund: Über 40 Neujahrspostkarten verschickt mit Durchblickswünsche für 2018. OK, wenn ich darüber nachdenke, auch keine so schlechte Idee, am Jahresende mal was für’s Vergangene zu wünschen. Aber als Idee noch etwas ausbaufähig. Wie auch immer mein Lieber: Nächstes Jahr schreibt sich 2 0 1 9!

# 534 – Preview

Möglicherweise, vielleicht, unter Umständen … wird meine Neujahrsfotogrussswunschkarte in etwa dieser Art sein. Falls ich nicht doch noch was mit Farbpuder oder / und Wassergläsern mache.

Eule schlägt Lerche

Da habe ich mal frei und es kommt nicht so ganz genau darauf an, wasnn ich aufstehe. Sofort mutiere zur Eule und finde mich in dem Rythmus in dem ich mich gut fühle. Auf meiner Uhr ist es jetzt 23:58 – keine Zeit, um ins Bett zu gehen. Jezt ist die Zeit hier noch was Kleines zu schreiben, dann vielleicht noch Netflix, auf alle Fälle noch lesen und paar Dinge im Internet finde ich auch noch.

Das entspricht meiner inneren Uhr – schon immer. Wenn man mich als Student fragte, bis wann man mich anrufen könne, war die Antwort: „Bis 2 auf alle Fälle, meist bis 3.“ Vor 10 bin ich aber da auch nie auf.

Um so erstaunlicher finde ich es, dass ich in einer normalen Arbeitswoche mich so umschalten kann, dass ich kurz vor 23 im Bett liege und dann um 6 meine Beine aus dem Bett schwinge.

Aber gut geht es mir, wenn ich Eule sein darf.

30 – Ulrich hört Stimmen (117-118)

Nun denkt er an Christian Moosbrugger und den Prozess

Wiedergabe Dialog zwischen Moosbrugger und Richter, der nicht wirklich erklären kann, warum er vor dem späteren Opfer so Angst hatte. Aber wie sollte er das auch können, Moosbrugger hat da eigene Gesetze.

Mein erstes Mal

Mein erstes Mal heute Auto gefahren mit Navi! Also ich am Steuer, das Handy als Navi. Und das war schon angenehm, da es da nicht hieß: „Die nächste rechts … äh, nee, links, … äh .. die übernächste … nee, die überübernächste … äh, wart mal … jetzt wäre es doch rechts gegangen …“

Fast

Im März – echt, das ist schon so lange her! – hatte ich mich ja das zweite Mal auf dieses Amt beworben. Und als im Herbst nix mehr kam, bin ich davon ausgegangen, dass es wieder nicht geklappt hat.

Heilig Abend dann doch ein Schreiben der Staatsanwaltschaft. Immerhin, zum Hilfsschöffen habe ich es jetzt gebracht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in den nächsten vier Jahren das Amt mal ausüben werde, tendiert – meines Wissens – streng gegen Null. Doch wenn, dann immerhin Landgericht und nicht Amtsgericht – soviel Stolz bei (mal wieder) soviel knapp-daneben darf dann schon sein.

Irgendwas ist ja immer....

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