Nur eine Hand

von Bert

Einer meiner Studenten an der Uni macht auf mich Eindruck. Einerseits ist er nicht auf den Kopf gefallen und kann denken, andererseits hat er etwas, was ich ’stille‘ Erotik nenne. Er gehört überhaupt nicht in mein Beuteraster – und dennoch geht eine gewisse Faszination von ihm aus. Wie auch immer, ich halte professionelle Distanz. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem er zu einer Klausurbesprechung zu mir kommt. Warum wir auch immer auf einem Sofa sitzen sei unbeantwortet, jedenfalls kann ich nicht unregistriert lassen, dass er mir immer näher kommt, mich mehr anschaut und anlächelt, als dass er meinen Ausführungen folgt. Irgendwann wird mir das zu doof und ich beuge mich zu ihm rüber und küsse ihn. Das hat was irres befreiendes an sich und ich kann nicht genug davon bekommen. Ich spüre, wie seine rechte Hand an meinem Oberkörper zielstrebig nach unten wandert. Als er seine Hand auf meinen steifen Schwanz legt, bin ich nahezu am explodieren und schrecke wie ein Gestochener aus dem Schlaf auf. Der ganze Köper fühlt sich postorgiastisch an, der Ständer schmerzt quasi vor Härte. Ich bin aber um die Uhrzeit einfach viel zu müde, um den Rekord des kürzensten Abstandes zwischen zwei Orgasmen zu unterbieten und penne, wohl seelig lächelnd, weg. Am Morgen vergewissere ich mich echt, ob ich mit wem im Bett liege.