Durch die Zeit

WMDEDGT 1/19

8:50 – Aufstehen. So ausreichend geschlafen habe ich aber auf alle Fälle nicht.

9:05 – Zeitungslektüre, Tee und Toast mit Fleischsalat.

9:45 – der wöchentliche Küchenputz, das Bad bekommt auch noch was von meiner Aktivität ab. Das Wohnzimmer grummelt, ob meiner Nichtbeobachtung.

10:45 – Einkaufen muss auch noch sein.

11:30 – L. kommt. Will sich hier irgendwie mit einem Zusatzgerät an unser Internet klemmen, um eine Abrechnung an die KV zu übertragen. Funktioniert natürlich nicht.

12:10 – Suppe von gestern abend mit den Resten der Zeitung.

12:45 – Statt Mittagsschlaf Tageslektüre. Derzeit „Satyricon“ von Petronius und „Metamorphosen“ von Ovid. Das das beides gerade so alte Dinger sind, ist reiner Zufall.

13:45 – Im Internet rummachen. Irgendwelche Seiten finde ich dann doch immer, die ich mir mal anschauen wollte. Kurz noch ins Darknet … der Rest ist Schweigen, auch wenn es absolut jugendfrei war / ist.

15:00 – Stolpere mal wieder über die Hörspielseite des WDRs. Und da ich das echt mag, höre ich mir gleich mal zwei an, während ich aber das Problem habe, wohin mit den Händen?

16:30 – Hübsch machen ist angesagt (soweit überhaupt noch möglich). Wir müssen gleich los auf einen 50sten. Also d.h. ich muss mit. Aufs Land!

16:58 – Auf der Straßenbahn

17:05 – B. steigt zu und berichtet von ihr missglückten Augen OP. Bin ich froh, dass bei mir damals alles gut gegangen ist.

17:30 – Wir steigen in ein wartendes Auto um, welches uns in die Pampa bringen wird.

18:00 – Pünktlich zum Gratulieren stehen wir vor der Tür. Es riecht nach Gegrilltem.

18:45 – Das ‚Büffet‘ wird eröffnet, lange nicht so viel bzw. reichhaltig wir sonst bei S. Es wird knapp werden. Passt aber auch zu dem ganzen Abend, der dann leider, leider viel, viel länger dauert, als erhofft.

33 – Bruch mit Bonadea (126-128)

Bonadea denkt über ihre ‚Untreue‘ nach – Ulrich hängt auch seinen Gedanken nach – Sie ärgert sich nach wie vor über seinen Vorwurf der Untreue – er spricht von „seelischer Unordnung“ – sie bekommt es in den falschen Hals – sie realisiert ihre Situation – fühlt sich beschämt – Ulrich lässt geschehen, während sie sich ankleidet – Ihr wird klar: „Auf ewig verloren“ – sie geht

Ulrich, der ihren Beschluß, nicht wiederzukehren, ahnend erriet, hinderte ihn nicht. (127)

Ulrich nach wie vor abweisend. Er fühlt sich als was besseres und lässt Bonadea schlichtweg auflaufen. Die kommt dann doch auf den Trichter, dass das mit Ulrich nichts mehr werden kann, findet ihren Stolz und geht erhobenen Hauptes. Ulrich hier als der kalte Motor einer Sexualbeziehung, Bonadea als naive Geliebte, die von etwas anderem ausging. Ulrich ist definitiv kein nachzufolgender Held.

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